Sachbearbeiter/-in SGB XII / SGB IX 0,75 VZE (m/w/d)
zu besetzen.
Die Besetzung der Stelle erfolgt in Teilzeit (29,25 Stunden pro Woche).
Die Stadt Frankfurt (Oder) fördert aktiv die Gleichstellung aller Bewerber/-innen (m/w/d). Wir wertschätzen Vielfalt und begrüßen deshalb alle Bewerbungen, unabhängig von ethnischer und sozialer Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.
Der künftige Aufgabenbereich umfasst:
Leistungen der Sozialhilfe nach den Bestimmungen des SGB XII/SGB IX wie:
Aufnahme der Erst- und Folgeanträge, Prüfung von vorliegenden Unterlagen (ggf. Amtshilfeersuchen) sowie Anrechnung aller zu berücksichtigenden Einkünfte für die Bewilligung, Kürzung, Ablehnung und Einstellung von laufenden und einmaligen Leistungen nach den Besonderheiten des Einzelfalles/Ermessensausübung Berechnung der Gesamtleistungen nach der Besonderheit des Einzelfalles, im Regelfalle sofortige Entscheidung über unmittelbar erforderlich werdende Leistungen sowie Prüfung der Angemessenheit der Unterkunfts- und Heizkosten, Ermessensausübung Prüfung und Entscheidung über Form der Hilfe (Darlehen/Beihilfe/Aufwendungs- und Vermögenseinsatz) / Ermessenausübung Beratung bzw. Unterstützung der Hilfesuchenden bei der Beantragung anderer Sozialleistungen, der Einleitung von Widerspruchsverfahren oder beim Stellen von Änderungsanträgen (z. B. Steuerklassenwechsel) Prüfung und Entscheidung infolge regelmäßiger Überwachung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse, regelmäßiger Vorsprachen und Bemühungen des Hilfesuchenden um Arbeit
Hilfeplanung/Auswegberatung SGB XII, Gesamtplanverfahren für Leistungen SGB IX, Gewährung Persönliches Budgetwie:
Sozialanamnese:
Ermittlung der individuellen Problemlagen, Hindernisse und aktivierbaren Ressourcen der Antragsteller, Erfassung der Beratungsfelder mit den erforderlichen Angaben zur Person, den wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnissen und den individuellen Beratungsfeldern
Einleitung von Hilfsangeboten zur Vorbeugung, Änderung, Beendigung der Sozialhilfe, Motivation zur Selbsthilfe
Wiedereingliederungsvereinbarung geeigneter Hilfesuchenden in Projekte und Trainingsmaßnahmen
Führen der Beratungsgespräche (ggf. auch in der Wohnung der HS) und Erstellung eines individuellen Hilfeplanes oder einer Beratungsvereinbarung mit dem HS sowie sonstigen Betroffenen und Einzubeziehenden, z. B. Vermieter, Versorgungsunternehmen, Vertreter von caritativen Verbänden und sozialen Einrichtungen – Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen usw. – Planung und Durchführung der Hilfeplankonferenz Erarbeitung von Maßnahmen und Teil/Zielen mit den zu Beteiligenden, Festlegung der Prioritäten und der Mitwirkungspflichten des HS Erfassung und Einbeziehung eigener Vorstellungen der HS zur Problemlösung, Begleitung/Betreuung bei der schrittweisen Entwicklung des Selbsthilfestrebens, ergebnisorientierte Koordination der Hilfsangebote und Begleitung des HS im Rahmen einer Erfolgskontrolle Flexible Anpassung des Hilfeplanverfahrens an aktuelle Veränderungen und kontinuierliche Absprachen unter den Beteiligten (Fortschreibung) Sicherstellung und Steuerung, Koordination der weiteren Bearbeitung Schaffung und laufender Ausbau von Kontakten mit sozialen und caritativen Einrichtungen, die in die Bearbeitungsprozesse einbezogen werden müssen
Bereitstellung der erforderlichen Daten im Rahmen des Controllings, Kostenkontrolle während des Hilfebezuges und abschließende Einsparungserfassung nach erfolgreicher Veränderung oder Ausstieg aus der Hilfe
Kostenerstattungsansprüche wie:
Geltendmachung eigener Erstattungsansprüche gegenüber anderen Leistungsträgern Prüfung und Entscheidung von Anmeldungen von Erstattungsansprüchen von anderen Leistungsträgern Überwachung und Abwicklung von Erstattungsansprüchen in Form von Bezifferung, Sollstellung und Überwachung der Zahlungseingänge
Kostenersatz, Rückforderung zu Unrecht erlangter oder darlehensweise gewährter Sozialhilfe wie:
Anhörung vor Erlass des belastenden Verwaltungsaktes sowie Entscheidung der Geltendmachung Prüfung der Leistungsfähigkeit, ggfs. Festsetzung, Sollstellung und Überwachung der Zahlungseingänge Prüfung und Vornahme der Aufrechnung bzw. Überprüfung der Zahlungseingänge und Bearbeitung bei Ratenzahlungen Ggf. Entwurf von Strafanzeigen wegen Betruges Entscheidungsvorbereitende Bearbeitung von Stundungs-/Niederschlagungs- und Erlassanträgen Abrechnung der Aufwendungen, Sollstellung und Überwachung der Zahlungseingänge
Führen und Bearbeiten von Statistiken wie:
Monatliche statistische Erfassung und sachlich richtige Bearbeitung aller lfd. Fälle gem. SGB IX, XII sowie aller Beihilfefälle
jährliche statistische Erfassung aller Leistungsfälle
Widerspruchsbearbeitung wie:
Erlass von Widerspruchs- und Abhilfebescheiden
Wir bieten:
- eine attraktive tarifliche Vergütung nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes in derEntgeltgruppe 9c
- zusätzlich eine betriebliche Altersversorgung, eine leistungsorientierte Bezahlung, vermögenswirksame Leistungen sowie eine Jahressonderzahlung, 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr sowie am 24.12. und 31.12. bezahlt frei monatliche Bezuschussung eines Firmentickets oder Deutschlandtickets einen jährlichen Teamtag
Wir erwarten:
Abgeschlossener Hochschulabschluss (Bachelor) oder ein vergleichbarer Abschluss mit Befähigung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst vorzugsweise z.B. Bachelor of Arts Rechts- und Verwaltungswissenschaften, Bachelor öffentliche Verwaltung Brandenburgoder Abschluss als Verwaltungsfachwirt, Diplomverwaltungswirtoder Verwaltungsbetriebswirt oder sonstige anerkannte Befähigung für den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst z.B. Angestelltenlehrgang II
Die Stelle ist für Schwerbehinderte geeignet.
#J-18808-Ljbffr
Sachbearbeiter/-in SGB XII / SGB IX 0,75 VZE (m/w/d) in Frankfurt am Main Arbeitgeber: Stadt Frankfurt (Oder)
Die Stadt Frankfurt (Oder) bietet als Arbeitgeber im Bereich der Kulturbetriebe ein inspirierendes und kreatives Arbeitsumfeld, das die aktive Mitgestaltung einer vielfältigen Kultur- und Bildungslandschaft ermöglicht. Mit attraktiven tariflichen Vergütungen, umfangreichen Sozialleistungen und einem starken Fokus auf Mitarbeiterentwicklung fördert die Stadt eine positive Work-Life-Balance und ein kollegiales Miteinander. Zudem profitieren Mitarbeitende von der Möglichkeit, in einer dynamischen Umgebung zu arbeiten, die kulturelle Vielfalt schätzt und aktiv Gleichstellung fördert.