Auf einen Blick
- Aufgaben: Lehre und Forschung im Bereich materielle Kultur mit interdisziplinärem Ansatz.
- Unternehmen: HTWK Leipzig, eine führende Hochschule für Angewandte Wissenschaften.
- Vorteile: Flexible Arbeitsbedingungen, Entwicklungspotenzial und vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten.
- Weitere Informationen: Engagement für Diversität und internationale Forschungsnetzwerke wird geschätzt.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der materiellen Kultur in einem dynamischen akademischen Umfeld.
- Qualifikationen: Abgeschlossenes Hochschulstudium, Promotion und pädagogische Eignung erforderlich.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 59400 - 72600 € pro Jahr.
Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ist eine der führenden Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Mit einer Vielzahl an innovativen Studiengängen, interdisziplinären Forschungsprojekten und einer starken Vernetzung in die regionale Wirtschaft und Gesellschaft bieten wir eine lebendige akademische Umgebung.
Inhaltliche Schwerpunkte: Die Professur „Materielle Kultur" ist im Schnittfeld von Museologie, Kunst- und Kulturgeschichte sowie materieller Objektforschung angesiedelt und setzt sich dementsprechend mit den Formen, Materialien, Techniken, Funktionen und Provenienzen materieller Kultur auseinander. Inbegriffen sind sowohl theoretische Ansätze der Bestimmung und Inventarisierung als auch Konzepte für deren praktische Umsetzung unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen in Museen, zukünftigen Herausforderungen der pluralen Gesellschaft sowie digitalen und sozialen Transformationsprozessen. Zu vertreten sind folgende inhaltliche Schwerpunkte:
- Erschließung von Kulturgütern, insbes. über kunsthandwerkliche Techniken, Ikonographie, Formtypologie;
- Entstehungs- und Funktionskontexte ausgewählter Bereiche der materiellen Kultur sowie wissenschaftliche Inventarisierung von Zeugnissen materieller Kultur.
Die Bereitschaft zur Übernahme von Lehrinhalten in historischen Lehrgebieten wird vorausgesetzt. Wünschenswert ist zudem eine aktive Auseinandersetzung mit einer diversitätssensiblen Museumsarbeit sowie die aktive Beteiligung an (inter-)nationalen Forschungsnetzwerken und die Entwicklung von Kooperationen im In- und Ausland.
Einstellungs- und Eignungsvoraussetzungen: Sie erfüllen die Einstellungs- und Eignungsvoraussetzungen nach 59 Sächsisches Hochschulgesetz (SächsHSG). Diese sind:
- ein abgeschlossenes Hochschulstudium in einer museumsrelevanten Disziplin (nachgewiesen durch Urkunde und Zeugnis);
- Abschluss einer Promotion (nachgewiesen durch die Promotionsurkunde);
- pädagogische Eignung und hochschuldidaktische Kenntnisse (nachgewiesen durch Evaluationen, Teilnahmezertifikate didaktischer Weiterbildungen o. Ä.) sowie fünfjährige einschlägige berufliche Praxis, wovon mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen (nachgewiesen durch Arbeitszeugnisse, Referenzen o. Ä.).
Idealerweise bringen Sie auch Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des immateriellen Kulturgutes und/oder der digitalen Kunstgeschichte und Provenienzforschung mit. Zudem werden fundierte Fachkenntnisse in mindestens zwei der oben genannten inhaltlichen Schwerpunkte erwartet. Darüber hinaus sind folgende Qualifikationen wünschenswert:
- Kenntnisse und Erfahrungen im musealen Bereich oder in verwandten Feldern, die sich der Arbeit mit materiellen und immateriellen Kulturgütern und Originalinventaren widmen, oder der Sammlungsverwaltung von Kunst- und Kulturbesitz;
- Publikationen in Fachorganen sowie gute Englischkenntnisse, die die Übernahme einzelner Lehrveranstaltungen in englischer Sprache ermöglichen.
Sie müssen darüber hinaus bereit und in der Lage sein, die weiteren in Hinweise zum Bewerbungsablauf 69 SächsHSG aufgeführten Pflichten wahrzunehmen.
Wir bieten die Umsetzung praxisnaher Lehre mit einer engen Verbindung zu Wirtschaft und Gesellschaft; eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit viel Entwicklungspotenzial und Gestaltungsspielraum in Lehre und Forschung; vielseitige Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten; flexible Arbeitsbedingungen; vielfältige Angebote des Hochschulgesundheitsmanagements sowie des Hochschulsports.
Bitte bewerben Sie sich bis zum 08.09.2026 über unser Online-Formular mit Ihren aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Darstellung der wissenschaftlichen Arbeiten, Nachweise zur beruflichen Praxis, Kopien von Abitur- und Diplom-/Masterzeugnissen sowie der Diplom-/Master-/Promotions- und ggf. der Habilitationsurkunde). Wir bitten um die Einreichung eines Lehr- und Forschungskonzeptes für die ausgeschriebene Professur. Die Einstellung erfolgt im Angestelltenverhältnis. Die Übernahme in das Beamtenverhältnis ist möglich. Die Professur ist in Vollzeit zu besetzen.
Die Hochschule strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Wissenschaft und Lehre an. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bei Unterrepräsentanz werden Frauen bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen schwerbehinderter und diesen gleichgestellten Personen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehende Kosten werden nicht erstattet. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!
Professur (W 2) \"Materielle Kultur\" (w/m/d) in Leipzig Arbeitgeber: State Chancellery of Saxony
Die Sächsische Staatskanzlei bietet ein inspirierendes Arbeitsumfeld, in dem Sie aktiv an der Gestaltung der Europapolitik und EU-Angelegenheiten mitwirken können. Mit einem starken Fokus auf Mitarbeiterentwicklung und Chancengleichheit fördert die Behörde eine offene und kooperative Kultur, die Raum für innovative Ideen und persönliche Entfaltung lässt. Zudem profitieren Sie von einer stabilen Anstellung im öffentlichen Dienst mit attraktiven Vergütungsmodellen und der Möglichkeit, einen bedeutenden Beitrag zur europäischen Zusammenarbeit zu leisten.
Kontaktdaten:
State Chancellery of Saxony Recruiting-Team