Auf einen Blick
- Aufgaben: Entwickle eine KI-gestützte Plattform zur Wärmeplanung und arbeite an innovativen Projekten.
- Unternehmen: Hochschule Zittau/Görlitz - ein Ort für kreative Zusammenarbeit und Forschung.
- Vorteile: Flexible Arbeitszeiten, spannende Aufgaben und Unterstützung bei deiner persönlichen Entwicklung.
- Weitere Informationen: Dynamisches Team mit tollen Karrierechancen und einem modernen Arbeitsumfeld.
- Warum dieser Job: Gestalte die Energiewende aktiv mit und mache einen echten Unterschied in deiner Region.
- Qualifikationen: Abgeschlossenes Studium im MINT-Bereich oder Sozialwissenschaften und Erfahrung in der Veranstaltungsorganisation.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 41850 - 51150 € pro Jahr.
Im Verbundprojekt „HEATogether“ arbeiten bundesweite Partner gemeinsam daran, die gesellschaftliche Verankerung der Wärmewende in deutschen Strukturwandelregionen grundlegend zu stärken. Da der Erfolg der Transformation entscheidend von der Akzeptanz und Mitgestaltung in verschiedenen sozialen Milieus abhängt, entwickelt das Projekt eine modulare, KI-gestützte Wissenstransferplattform. Diese bereitet komplexes Wissen zur Wärmeplanung individuell und zielgruppengerecht für kommunale Verwaltungen, Stadtwerke und Bürger:innen auf.
Die Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG) übernimmt im Teilvorhaben „Co-Creation Lab & Wirkungsanalyse“ eine Schlüsselrolle. Im Mittelpunkt stehen dabei die reale Anwendung, partizipative Erprobung und empirische Bewertung der entwickelten Plattform in der Oberlausitz. Als zentraler physischer Transferort wird hierfür das bestehende Co-Creation-Lab CELSIUZ in Zittau genutzt. Das CELSIUZ bietet mit seinen interaktiven Formaten (z. B. Decision Theatre) den idealen Raum, um Akteure zu vernetzen, Prototypen zu validieren und die gesellschaftlichen Wirkungen digitaler Transformationskommunikation wissenschaftlich zu untersuchen.
„HEATogether“ ist ein innovatives Verbundprojekt, das gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) digitale Innovation, partizipativen Wissenstransfer und strategische Energieplanung zukunftsfähig miteinander verbindet.
Ihre Aufgaben
- Aufbau und Pflege regionaler Kommunikations- und Kooperationsstrukturen mit sächsischen Akteuren (Kommunen, Stadtwerken, Energieagenturen, Zivilgesellschaft) zur Verankerung der Projektinhalte in der Strukturwandelregion Oberlausitz.
- Systematische Erhebung und Strukturierung regionaler Praxisanforderungen (Informationsbedarfe, Nutzungsszenarien, Verständlichkeitsanforderungen) sowie deren Übersetzung in technische Spezifikationen für die KI-Wissenstransferplattform.
- Konzeption, Organisation und Durchführung partizipativer Transfer- und Reallaborformate (z. B. Decision Theatre, Quartierswerkstätten, etc.) im Transferraum CELSIUZ vor Ort und online, insbesondere im Kontext kommunaler Wärmeplanungsprozesse.
- Iterative Validierung von Plattform-Prototypen im Reallaborbetrieb sowie Etablierung kontinuierlicher Feedbackschleifen zwischen regionaler Praxis und technischer Plattformentwicklung.
- Durchführung der empirischen Wirkungsanalyse des Teilvorhabens mittels qualitativer und quantitativer Methoden zur Messung der Effekte auf Wissen, Vertrauen, Akzeptanz und Beteiligungsbereitschaft der Nutzergruppen.
- Wissenschaftliche Untersuchung transformativer Kapazitäten und regionaler Narrative in Strukturwandelregionen sowie Durchführung eines überregionalen Vergleichs der Untersuchungsergebnisse.
- Formulierung praxisorientierter Leitlinien und Handlungsempfehlungen für Nutzung, Betrieb und Weiterbildung zur nachhaltigen Integration der KI-Plattform in kommunale Transformationsprozesse.
- Mitwirkung an einer langfristigen Verstetigungsstrategie und Transferarchitektur im Hinblick auf regionale Netzwerke und bundesweite Anschlussfähigkeit.
- Einbindung von Projektergebnissen in bestehende Transfer- und Dialogformate der HSZG (z. B. Wirtschaft trifft Wissenschaft, Zittauer Energieseminar) sowie die zielgruppengerechte wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Vermittlung und Veröffentlichung der Projektergebnisse.
- Regelmäßiger projektinterner Austausch und Kooperation im Verbund mit den beteiligten Partnerhochschulen und Praxispartnern zur Qualitätssicherung und Methodenentwicklung.
Ihr Profil
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (im MINT-Bereich oder den Sozial- und Geisteswissenschaften, z. B. Diplom, Master).
- Erfahrung in der Veranstaltungsorganisation und im -management vor Ort sowie im Online-Bereich.
- Kompetenz zum Aufbau und der Verknüpfung von Netzwerken sowie in der Organisation und Durchführung partizipativer Netzwerkveranstaltungen und Akteursdialoge (z. B. mit Kommunen, Stadtwerken, Bürger:innen).
- Ausgeprägte Medien- und Digitalkompetenz, idealerweise mit einer hohen Affinität zu digitalen Tools, dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Softwareentwicklung.
- Einschlägige (erste) berufliche Erfahrungen auf dem o. g. Aufgabengebiet (auch im Rahmen von Praktika, Abschlussarbeiten oder einer Beschäftigung als wissenschaftliche Hilfskraft).
Wir wünschen uns außerdem:
- Kenntnisse im Bereich des wissenschaftlichen Wissenstransfers, der empirischen Sozialforschung (qualitative und quantitative Methoden zur Wirkungsanalyse) oder der Technikakzeptanz.
- Erfahrung bei der Anwendung von Kreativ-, Beteiligungs- oder Reallabormethoden (z. B. Design Thinking, Quartierswerkstätten, Decision Theatre) im Rahmen von moderierten Workshops.
- Fähigkeit zur Erstellung ansprechender Texte und Präsentationen zur verständlichen Vermittlung komplexer technischer oder wissenschaftlicher Inhalte für verschiedene Zielgruppen (Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft).
- Anwendungsbereite Englischkenntnisse für den wissenschaftlichen Austausch.
Ihre Stärken:
- Begeisterung für die Energiewende, insbesondere für die Wärme- und Stromwende sowie die gesellschaftlichen Transformationsprozesse in Strukturwandelregionen.
- Flexibilität in der Gestaltung der Arbeitszeit bezüglich der durchzuführenden Veranstaltungsformate (teilweise in den Abendstunden bei Bürgerdialogen).
Wir bieten Ihnen
- spannende Aufgaben in motivierten, dynamischen Teams.
- flexible, familienfreundliche Arbeitszeiten und Teilzeitmöglichkeiten.
- Unterstützung Ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung mit gezielten Fortbildungen.
- attraktive Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge, Jahressonderzahlung und vermögenswirksame Leistungen.
- unser Hochschulgesundheitsmanagement mit vielfältigen Angeboten zur Gesundheitsförderung.
- Zuschuss zum Jobticket.
- modernes Arbeiten mit flexiblen Möglichkeiten.
Sie haben Fragen? Wir helfen gern weiter. Fachliche Rückfragen an den Projektleiter Herrn Prof. Dr.-Ing. Matthias Kunick 03583 612-4858. Weitere Informationen zur Hochschule finden Sie unter: hszg.de.
Die Hochschule Zittau/Görlitz strebt eine ausgewogene Personalstruktur an und begrüßt daher die Bewerbung von Personen jeglichen Geschlechts. Die Hochschule Zittau/Görlitz hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Frauen im Bereich der Lehre und Forschung zu erhöhen und fordert daher Frauen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Personen werden bei gleicher fachlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Wir bitten um Verständnis, dass Kosten, die Ihnen im Laufe des Auswahlverfahrens entstehen, nicht erstattet werden können.
Wissenschaftliche/r MitarbeiterIn HEATogether (m/w/d) - Kennwort: 52-2026 HEATogether in Zittau Arbeitgeber: State Chancellery of Saxony
Die Sächsische Staatskanzlei bietet ein inspirierendes Arbeitsumfeld, in dem Sie aktiv an der Gestaltung der Europapolitik und EU-Angelegenheiten mitwirken können. Mit einem starken Fokus auf Mitarbeiterentwicklung und Chancengleichheit fördert die Behörde eine offene und kooperative Kultur, die Raum für innovative Ideen und persönliche Entfaltung lässt. Zudem profitieren Sie von einer stabilen Anstellung im öffentlichen Dienst mit attraktiven Vergütungsmodellen und der Möglichkeit, einen bedeutenden Beitrag zur europäischen Zusammenarbeit zu leisten.
Kontaktdaten:
State Chancellery of Saxony Recruiting-Team