Auf einen Blick
- Aufgaben: Entwickle innovative Forschungsansätze zur historischen Gewaltforschung und Trauma Studies.
- Unternehmen: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, eine der führenden Universitäten Deutschlands.
- Vorteile: Befristete Professur mit exzellenten Entwicklungsmöglichkeiten in einem interdisziplinären Umfeld.
- Weitere Informationen: Engagement für Chancengerechtigkeit und Vielfalt wird aktiv gefördert.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Forschung zu Abhängigkeiten und Identitätsbildung in einem internationalen Kontext.
- Qualifikationen: Promotion in Geschichte oder verwandten Fächern sowie Erfahrung in interdisziplinärer Lehre.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 73195 - 89461 € pro Jahr.
Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine internationale Forschungsuniversität mit einem breiten Fächerspektrum. 200 Jahre Geschichte, rund 31.500 Studierende, mehr als 6.000 Beschäftigte und ein exzellenter Ruf im In- und Ausland: Die Universität Bonn zählt zu den bedeutendsten Universitäten Deutschlands und wurde als Exzellenzuniversität ausgezeichnet.
In der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W1-Professur für Historische Gewaltforschung / Trauma Studies (ohne Tenure Track) befristet bis zum 31.12.2032 zu besetzen. Die Position ist am Exzellenzcluster Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS) angesiedelt. Das BCDSS strebt an, Abhängigkeitsstrukturen in all ihren Facetten zu untersuchen und historisch informierte Abhängigkeitsstudien als ein zentrales interdisziplinäres Forschungsfeld in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu verankern. Dabei wird emotionale Gewalt als zentrale Bedingung und Erfahrungsdimension von physischer und ökonomischer Abhängigkeit verstanden.
Die Universität Bonn und das BCDSS verstehen die zu besetzende Professur als eine Möglichkeit, ein innovatives, interdisziplinäres Forschungsfeld zu entwickeln, das historische und psychologische Aspekte zusammenführt. Die gesuchte Persönlichkeit sollte die Fähigkeit besitzen, Fragen der historischen Entwicklung gewaltbasierten Handelns und dessen Folgen für individuelle und gemeinschaftliche Identitätsbildungsprozesse bis in die Gegenwart hinein als Gegenstand zu vermitteln. Erwünscht sind interdisziplinäre Lehr- und Forschungserfahrungen, idealerweise in internationalen Kontexten.
Voraussetzung für die Bewerbung ist eine fachlich einschlägige Promotion im Fach Geschichte oder einem verwandten kulturhistorischen Fach (z.B. Historische Soziologie, Trauma Studies, Historische Psychologie, Holocaust Studies, Memory Studies). Erwartet werden zudem Erfahrungen im Einwerben von Drittmitteln und Engagement in der (auch englischsprachigen) Lehre. Erwünscht ist die Bereitschaft, sich an den unterschiedlichen Forschungsverbundinitiativen der Universität Bonn zu beteiligen, ferner zur Weiterentwicklung der einschlägigen Studiengänge des Faches und am BCDSS, wie auch zur Mitwirkung in den Gremien der akademischen Selbstverwaltung.
Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 36 Hochschulgesetz NRW. Die Universität Bonn fördert eine offene, wertschätzende und diskriminierungsfreie Hochschulkultur und setzt sich aktiv für Chancengerechtigkeit sowie Familienfreundlichkeit ein. Wir streben an, strukturelle Benachteiligungen abzubauen und die Vielfalt in Forschung, Lehre und Verwaltung zu stärken. Daher begrüßen wir alle Bewerbungen, unabhängig von ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion oder Weltanschauung, Behinderung sowie Alter. Bewerbungen von Frauen sowie Menschen mit Schwerbehinderung und ihnen gleichgestellten Personen werden im Rahmen des Landesgleichstellungsgesetz (LGG) NRW und des Sozialgesetzbuchs (SGB) IX bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungsschluss ist der 30. November 2026.
W1-Professur für Historische Gewaltforschung Trauma Studies ohne Tenure-Track in Bonn Arbeitgeber: Uni Bonn
Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist ein hervorragender Arbeitgeber, der eine offene und wertschätzende Hochschulkultur fördert. Mit einem starken Fokus auf Chancengerechtigkeit und Familienfreundlichkeit bietet die Universität vielfältige Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung in einem interdisziplinären Umfeld. Die Mitarbeit im Exzellenzcluster Bonn Center for Dependency and Slavery Studies ermöglicht es Ihnen, an innovativen Forschungsprojekten teilzunehmen und Ihre Expertise in einem internationalen Kontext einzubringen.