Auf einen Blick
- Aufgaben: Lehre und Forschung in präklinischer Pharmakologie mit innovativen Ansätzen.
- Arbeitgeber: Medizinische Fakultät der Universität Augsburg mit internationalem Renommee.
- Mitarbeitervorteile: Lebenslange Beamtenstelle, exzellente Forschungsressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Lebenswissenschaften und mache einen echten Unterschied.
- Gewünschte Qualifikationen: Erforderlich sind umfangreiche Erfahrung in Forschung und Lehre sowie ein naturwissenschaftliches Studium.
- Andere Informationen: Engagierte Frauen werden besonders ermutigt, sich zu bewerben.
Das voraussichtliche Gehalt liegt zwischen 80000 - 120000 € pro Jahr.
An der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Universitätsprofessorin/Universitätsprofessor (m/w/d) der BesGr. W3 für Präklinische Pharmakologie im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zu besetzen. Die Professur ist gemeinsam mit den weiteren Grundlagenfächern der Medizinischen Fakultät dem Institut für Theoretische Medizin zugeordnet und besitzt eine hohe strategische Relevanz für den Ausbau der Lebenswissenschaften am Standort Augsburg.
Die Professur erweitert diese um einen anwendungsorientierten, experimentell-biologischen Fokus, der mit einem pharmakologischen Schwerpunkt eine translationale Brücke zwischen molekularen Mechanismen und klinischer Anwendung darstellt. Es soll eine enge Anknüpfung mit dem Institut für Klinische Pharmakologie etabliert werden, das sich mit einer Ausrichtung auf frühe klinische Studien und First-in-man-Studien in Gründung befindet. Durch die Zusammenarbeit dieser beiden Bereiche entsteht ein dynamisches Forschungsumfeld, das den bidirektionalen Austausch zwischen Klinik und Grundlagenforschung fördert.
Die Universität Augsburg möchte eine herausragende und international sichtbare Persönlichkeit mit Führungskompetenz gewinnen, die sich durch exzellente Forschungsleistungen im ausgeschriebenen Fachgebiet ausweist und einen starken translationalen Ansatz an der Schnittstelle zwischen molekularer Grundlagenforschung und klinischer Anwendung verfolgt. Von den Bewerberinnen/den Bewerbern wird ein eigenständiges wissenschaftliches Profil in der Erforschung pathophysiologischer Prozesse verschiedener, besonders ernährungsbedingter, Krankheitsbilder und neuer therapeutischer Zielstrukturen erwartet.
Schwerpunkte können etwa in der Identifikation innovativer minimal-invasiver diagnostischer und prädiktiver Biomarker und in der präklinischen Charakterisierung von Wirksamkeit und Sicherheit neuer und innovativer Wirkstoffe unter Verwendung pharmakologischer und toxikologischer Modelle liegen, die von zellulären Systemen bis hin zu in vivo-Anwendungen reichen. Die Erkenntnisse aus der präklinischen Forschung sollen in die Entwicklung personalisierter Präventions-, Diagnostik- und Therapiekonzepte einfließen. Umgekehrt sollen klinische Beobachtungen, wie unerwartete Arzneimittelwirkungen oder Therapieversagen, gezielt in experimentelle Modelle rückgeführt und molekular untersucht werden.
Die Forschungsaktivitäten der Stelleninhaberin bzw. des Stelleninhabers sollten darüber hinaus Anknüpfungsmöglichkeiten an die im Institut für Theoretische Medizin bereits etablierten Forschungsbereiche sowie an die Forschungsschwerpunkte EHS und MIS bieten. Erfolge bei der Einwerbung von Drittmitteln und qualitativ hochwertige Publikationen werden vorausgesetzt.
Aufgrund der Einbindung der Stelleninhaberin bzw. des Stelleninhabers in die medizinische Ausbildung sind besonderes Engagement und eine breite Erfahrung in moderner kompetenzbasierter Lehre einschließlich der Anwendung von Blended Learning-Formaten erforderlich und in einem spezifischen Lehrkonzept abzubilden. Der Nachweis einer didaktischen Qualifikation ist vorteilhaft.
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches oder medizinisches Hochschulstudium, eine mehrjährige international sichtbare Tätigkeit als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler im ausgeschriebenen Bereich, Erfahrung in der akademischen Selbstverwaltung sowie ausgewiesene Lehrerfahrung, die eine breite Anbindung an Studiengänge der Medizin und der Lebenswissenschaften erkennen lassen. Die Anerkennung als Fachtoxikologin/Fachtoxikologe oder Fachpharmakologin/Fachpharmakologe ist von Vorteil.
Die besondere Befähigung zu exzellenter wissenschaftlicher Arbeit ist durch eine Promotion sowie zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die durch eine Habilitation, im Rahmen einer Juniorprofessur oder durch gleichwertige wissenschaftliche Leistungen erbracht wurden, nachzuweisen. Die Leitung einer Nachwuchsgruppe stellt unter den in Art. 98 Abs. 10 Satz 5 BayHIG genannten Voraussetzungen eine gleichwertige wissenschaftliche Leistung dar.
In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ansonsten ist eine Einstellung im Rahmen eines privatrechtlichen Dienstverhältnisses möglich. Die Universität Augsburg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben.
Die Stelle ist für schwerbehinderte Menschen geeignet. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.
Für die Bewerbung nutzen Sie bitte ausschließlich unser Berufungsportal unter der Adresse: https://berufungsportal.med.uni-augsburg.de/. Bitte halten Sie hierfür die üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Darstellung des eigenen beruflichen und wissenschaftlichen Werdeganges, Publikationsliste, Darstellung der Drittmitteleinwerbung, Zeugnisse, Promotionsurkunde, Habilitationsurkunde, Ernennungsurkunden, Verzeichnis der akademischen Lehrveranstaltungen) bereit. Ein aussagekräftiges Lehr- und Forschungskonzept für den Aufbau der ausgeschriebenen Professur am Standort Augsburg sowie ein Gleichstellungskonzept werden erwartet. Bewerbungsschluss ist der 2. April 2026.
Bei allgemeinen Fragen zur Bewerbung können Sie sich an die Dekanin Prof. Dr. Martina Kadmon (berufung@med.uni-augsburg.de) wenden.
Universitätsprofessorin/ Universitätsprofessor (m/w/d) der BesGr. W3 für Präklinische Pharmakologie Arbeitgeber: Universität Augsburg
Kontaktperson:
Universität Augsburg HR Team
StudySmarter Bewerbungstipps 🤫
So bekommst du den Job: Universitätsprofessorin/ Universitätsprofessor (m/w/d) der BesGr. W3 für Präklinische Pharmakologie
✨Netzwerken, was das Zeug hält!
Nutze jede Gelegenheit, um mit anderen in deinem Fachgebiet ins Gespräch zu kommen. Besuche Konferenzen, Workshops oder lokale Meetups und knüpfe Kontakte zu anderen Wissenschaftlern und Professoren. Wer weiß, vielleicht ist der nächste Job direkt um die Ecke!
✨Sei sichtbar!
Teile deine Forschungsergebnisse und Ideen auf Plattformen wie ResearchGate oder LinkedIn. So machst du auf dich aufmerksam und zeigst, dass du aktiv in der wissenschaftlichen Community bist. Das kann dir helfen, die richtigen Leute zu erreichen und neue Möglichkeiten zu entdecken.
✨Bereite dich auf Gespräche vor!
Wenn du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst, informiere dich gründlich über die Universität und das Institut. Überlege dir, wie deine Forschung zur strategischen Ausrichtung der Fakultät passt und welche Fragen du stellen möchtest. Zeige, dass du wirklich interessiert bist!
✨Bewirb dich direkt über unsere Website!
Vergiss nicht, deine Bewerbung über unser Berufungsportal einzureichen. Halte alle erforderlichen Unterlagen bereit und achte darauf, dass dein Lehr- und Forschungskonzept klar und überzeugend ist. Wir freuen uns darauf, von dir zu hören!
Diese Fähigkeiten machen dich zur top Bewerber*in für die Stelle: Universitätsprofessorin/ Universitätsprofessor (m/w/d) der BesGr. W3 für Präklinische Pharmakologie
Tipps für deine Bewerbung 🫡
Mach deinen Lebenslauf einzigartig!: Dein Lebenslauf sollte nicht nur die üblichen Stationen auflisten, sondern auch deine besonderen Erfolge und Erfahrungen hervorheben. Zeig uns, was dich von anderen Bewerber:innen abhebt!
Forschungskonzept nicht vergessen!: Ein starkes Lehr- und Forschungskonzept ist entscheidend. Überlege dir, wie du deine Ideen zur Professur in Augsburg umsetzen möchtest und präsentiere das klar und überzeugend.
Zeugnisse und Nachweise bereitstellen: Stelle sicher, dass du alle geforderten Unterlagen wie Zeugnisse, Promotionsurkunden und Publikationslisten parat hast. Das macht den Prozess für uns und dich einfacher!
Bewerbung über unser Portal: Vergiss nicht, deine Bewerbung über unser Berufungsportal einzureichen! So können wir alles schnell und unkompliziert bearbeiten. Wir freuen uns auf deine Unterlagen!
Wie du dich auf ein Vorstellungsgespräch bei Universität Augsburg vorbereitest
✨Mach dich mit der Universität vertraut
Informiere dich über die Universität Augsburg und ihre medizinische Fakultät. Schau dir aktuelle Forschungsprojekte an, die im Bereich der präklinischen Pharmakologie laufen, und überlege, wie deine eigenen Erfahrungen und Interessen dazu passen.
✨Bereite dein Forschungskonzept vor
Entwickle ein klares und überzeugendes Konzept für deine zukünftige Forschung. Überlege dir, wie du innovative Ansätze in der präklinischen Pharmakologie umsetzen möchtest und welche Synergien du mit dem Institut für Klinische Pharmakologie schaffen kannst.
✨Zeige deine Lehrkompetenz
Bereite Beispiele für deine Lehrmethoden und -erfahrungen vor. Betone, wie du moderne Lehrformate, einschließlich Blended Learning, in deinen Unterricht integrieren würdest und wie du Studierende motivieren kannst.
✨Sei bereit für Fragen zur Drittmittelakquise
Erwarte Fragen zu deiner Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln. Bereite konkrete Beispiele vor, wie du erfolgreich Mittel akquiriert hast und welche Projekte du damit realisieren konntest.