Professor:in (w/m/d) für das Fachgebiet „Allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft“ in Bremen

Professor:in (w/m/d) für das Fachgebiet „Allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft“ in Bremen

Bremen Vollzeit 6620 - 8092 € / Monat (geschätzt) Kein Homeoffice möglich
U

Auf einen Blick

  • Aufgaben: Lehre und Forschung in allgemeiner und vergleichender Sprachwissenschaft mit Fokus auf Mehrsprachigkeitsforschung.
  • Unternehmen: Universität Bremen, eine internationale und vielfältige Hochschule.
  • Vorteile: Familienfreundliche Umgebung, Unterstützung für Neuberufene und Entwicklungsmöglichkeiten.
  • Weitere Informationen: Engagement für Diversität und Chancengleichheit in der Wissenschaft.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Linguistik und fördere interdisziplinäre Zusammenarbeit.
  • Qualifikationen: Doktorat in Linguistik, Lehrerfahrung und nachgewiesene Forschungsleistungen.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 6620 - 8092 € pro Monat.

Fachbereich 10 - Sprach- und Literaturwissenschaften

Entgelt- / Besoldungsgruppe W 3 - Vollzeit

Kennziffer: P190-26

Bewerbungsfrist: Öffentliche Ausschreibung

An der UNIVERSITÄT BREMEN ist im Fach Linguistik des Fachbereichs 10 „Sprach- und Literaturwissenschaften“ eine Stelle als Professor:in (w/m/d) Bes. Gr. W3 für das Fachgebiet „Allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft“ zu besetzen. Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen erfolgt eine Verbeamtung auf Lebenszeit.

Die Professur (w/m/d) vertritt das Fachgebiet der allgemeinen und vergleichenden Sprachwissenschaft in Forschung und Lehre in seiner ganzen Breite. Ein Schwerpunkt der Professur soll in der theoretisch und empirisch ausgerichteten Mehrsprachigkeitsforschung liegen, beispielsweise der Entwicklung, den typologischen Besonderheiten und sprachsystemischen Auswirkungen von Multilingualismus auf individueller und gesellschaftlicher Ebene. Die Migrations- und/oder Minderheitensprachforschung kann dabei einen Fokus bilden. Die Professur lehrt in den Studiengängen der Bremer Linguistik, an deren Fortentwicklung und Internationalisierung sie mitarbeitet.

Neben einschlägiger Lehrerfahrung verfügen Bewerber:innen zudem über nachgewiesene Expertise in der Wissenschaftskommunikation und/oder im Forschungstransfer sowie über einschlägige Erfahrungen in der Anwendung digitaler Methoden und deren Umsetzung in den Digital Humanities. Der Fachbereich definiert sich über ein Verständnis von Philologie, das den Transfer in Forschung und Lehre zwischen den Teildisziplinen der Linguistik und den Einzelphilologien des Fachbereichs ebenso wie zwischen der Wissenschaft und außerwissenschaftlichen Kontexten sowie eine Perspektive auf Interdisziplinarität einschließt.

Disziplinär und interdisziplinär ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Verbund der Bremer Sprachwissenschaften sowie in der Verbundforschungsplattform „Worlds of Contradiction“. Die Sprachwissenschaft am FB 10 unterhält ein Maltazentrum und somit enge Kooperationen mit der Universität Malta. Im Rahmen der Northwest Alliance bestehen zudem Kooperationen mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Die Aufgaben in der Lehre betreffen den Bachelorstudiengang „Linguistik / Language Sciences“ sowie den Masterstudiengang „Language Sciences“. Die Befähigung zur Lehre in deutscher und in englischer Sprache und damit entsprechende Sprachkenntnisse auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens werden vorausgesetzt. Ebenfalls erwartet werden Erfahrungen in der Studiengangsadministration.

Voraussetzungen

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes, fachlich einschlägiges wissenschaftliches Hochschulstudium und die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, nachgewiesen durch eine fachlich einschlägige hochwertige Dissertation und weitere fachlich einschlägige hochwertige wissenschaftliche Arbeiten, die insbesondere im Rahmen einer Juniorprofessur oder Habilitation erbracht worden sein können. Vorausgesetzt wird eine international sichtbare, einschlägige, durch Publikationen und Drittmittelprojekte nachgewiesene Forschungsleistung. Eine Anschlussfähigkeit an einen der linguistischen Forschungsschwerpunkte des Fachbereichs (Sprache in (post)kolonialen Kontexten; Sprachkontakt; Anthropologische Linguistik; Textproduktionsforschung) soll gegeben sein.

Weitere Einstellungsvoraussetzung ist die pädagogisch-didaktische Eignung, die vornehmlich durch eine breite Lehrerfahrung in zentralen Bereichen des Aufgabengebiets sowie positive Lehrevaluationen dokumentiert wird. Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung werden vorausgesetzt, ebenso die Bereitschaft, in dieser Weise zur Forschungsfinanzierung beizutragen. Die Förderung von Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen, die aktive Unterstützung der universitären Transferstrategie, die Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung und die Bereitschaft zu hochschuldidaktischer Weiterbildung gehören zum erweiterten Aufgabenspektrum der Professur.

Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG und § 116 BremBG. Die Universität Bremen engagiert sich auf allen Ebenen für die Umsetzung ihrer Diversity-Strategie und ihrer Konzepte zur Geschlechtergerechtigkeit und Familienfreundlichkeit. Sie will die Diversität und Perspektivenvielfalt ihrer Mitarbeiter:innen erhöhen. So strebt sie eine Erhöhung des Anteils von Frauen auf Professuren an. Die Universität ist familienfreundlich, vielfältig und versteht sich als internationale Hochschule. Wir begrüßen daher alle Bewerber:innen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Schwerbehinderten Menschen wird bei einer Bewerbung bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben. Die Universität bietet eine Vielzahl an Unterstützungsangeboten für Neuberufene, u.a. ein Welcome Center, Möglichkeiten zur Kinderbetreuung und Dual Career-Optionen sowie passgenaue Maßnahmen zur Führungskräfteentwicklung.

Professor:in (w/m/d) für das Fachgebiet „Allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft“ in Bremen Arbeitgeber: Universität Bremen

Die Universität Bremen ist ein hervorragender Arbeitgeber, der eine vielfältige und zukunftsorientierte Unternehmenskultur bietet. Mit einem starken Fokus auf Forschung und Lehre ermöglicht sie ihren Mitarbeitenden individuelle Einarbeitung, flexible Arbeitszeiten sowie zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zudem fördert die Universität aktiv die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und bietet ein positives Betriebsklima in einem engagierten Team.

U

Kontaktdaten:

Universität Bremen Recruiting-Team

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Professor:in (w/m/d) für das Fachgebiet „Allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft“ in Bremen mit Bravour zu bestehen

Forschungskommunikation
Forschungstransfer
Digitale Methoden
Mehrsprachigkeitsforschung
Migrationsforschung
Lehrerfahrung
Studiengangsadministration