Auf einen Blick
- Aufgaben: Führe eigenständige Forschung und Lehre im Bereich digitale Medienkulturen durch.
- Unternehmen: Dynamische Universität im Herzen des Alpen-Adria-Raums mit offener Kultur.
- Vorteile: Flexibles Arbeiten, attraktive Zusatzleistungen und persönliche Weiterentwicklung.
- Weitere Informationen: Vielfältige Angebote zur Gesundheitsförderung und familienfreundliche Kultur.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Medienforschung und arbeite an innovativen Projekten.
- Qualifikationen: Doktoratsabschluss in Medien- oder Kommunikationswissenschaft und Forschungserfahrung.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 70020 - 70020 € pro Jahr.
Arbeiten, wo Wissenschaft und Lebensqualität sich treffen: Die Universität Klagenfurt ist eine dynamische und international ausgerichtete Universität im Herzen des Alpen-Adria-Raums. Mit rund 1.700 Mitarbeitenden und 13.000 Studierenden verbinden wir exzellentes Forschungsklima, innovative Lehre und eine offene, wertschätzende Kultur. Unsere Grundwerte – Gleichstellung, Diversität, Gesundheit, Nachhaltigkeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – prägen unser tägliches Miteinander.
Am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Fakultät für Sozialwissenschaften wird voraussichtlich mit 1. September 2026 folgende Stelle besetzt:
- Beschäftigungsausmaß: 100 % (40 Wo.std.)
- Mindestentgelt: € 70.200,20 brutto jährlich auf Basis 40 Wochenstunden; Einstufung nach Uni-KV: B1 lit. b
- Befristung: befristet auf die Dauer von 6 Jahren
- Bewerbungsfrist: 8. Juli 2026
Die Stelle ist dem Arbeitsbereich Digital Media & Culture zugeordnet. Dieser Forschungs- und Lehrbereich widmet sich Medienkulturen in einer digitalisierten Gesellschaft. Zentral ist das Wechselverhältnis von kulturellen Praktiken, medialen Ausdrucksformen und sozialen Identitäten mit digitalen Technologien und Plattformen – sowie die Frage, wie Macht- und Ungleichheitsverhältnisse dieses mitkonstituieren.
Im Sinne einer Medienforschung an der Schnittstelle von Sozial- und Kulturwissenschaft fragen wir, welche Relevanz Soziale Medien im Alltag von Menschen entfalten, wie Identitäten und Zugehörigkeiten medial konstruiert und zirkuliert werden, wie und von wem Inhalte produziert, geteilt und rezipiert werden, welche visuellen Kulturen, Repräsentationen und Ästhetiken auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube entstehen, und welche spezifischen Phänomene darin sichtbar werden.
Die Forschung des Arbeitsbereichs verbindet medien- und kommunikationswissenschaftliche Theoriebildung mit vorwiegend qualitativen methodischen Zugängen. Zu den Aufgaben gehören:
- selbständige Forschung (Vertiefung und Erweiterung der fachlichen und wissenschaftlichen Bildung in Richtung Habilitationsniveau)
- Ausbildung eines eigenen Profils innerhalb des Arbeitsbereiches Digital Media & Culture
- die Mitarbeit bei Forschungs- und Lehrvorhaben der Organisationseinheit
- die selbständige Durchführung von Lehrveranstaltungen im Ausmaß von 4 SWS pro Semester
- Prüfungstätigkeit (Mitwirkung und Abhaltung) sowie Betreuung von Studierenden und Abschlussarbeiten
- die Mitwirkung an Organisations- und Verwaltungsaufgaben und an Qualitätssicherungsmaßnahmen
- Mitwirkung am Ausbau der internationalen wissenschaftlichen und kulturellen Kontakte der Organisationseinheit
Voraussetzungen:
- Abgeschlossenes Doktorats-/Ph.D.-Studium in Medien- und/oder Kommunikationswissenschaft oder einer verwandten Fachrichtung mit erkennbarem Themenbezug
- Selbständiges wissenschaftliches Arbeiten auf hohem Niveau verbunden mit Kreativität (einschlägige Publikationen)
- Grundlagenwissen und Lehrkompetenzen besonders in kultur- und sozialwissenschaftlichen Theorien sowie Kenntnis der einschlägigen Literatur zu Social Media als Forschungsfeld
- Fundierte Kenntnisse qualitativer Verfahren der Datenerhebung und -auswertung
- Didaktische Fähigkeiten, didaktische Grundbildung und Erfahrung in der Lehre
- Schriftliche und mündliche Kommunikationskompetenz, insbesondere Fremdsprachenkenntnisse auf dem für internationale Publikationen und Kooperationen notwendigen Niveau
- Mehrjährige Erfahrungen im universitären Lehr-, Forschungs- und Verwaltungsbetrieb
- Etablierte internationale Netzwerke bzw. Kooperationspartner:innen
- Erfahrung in der Beantragung von und Mitarbeit in (internationalen) Drittmittelprojekten
- EDV-Kenntnisse (zB auch Software zur qualitativen Datenanalyse)
- Teamfähigkeit und Projektmanagementkompetenzen
Das monatliche Mindestentgelt auf Vollzeitbasis beträgt € 5.014,30 brutto (14 x jährlich). Gemäß der kollektivvertraglichen Vorschriften kann sich das Entgelt durch die Anrechnung Ihrer tätigkeitsspezifischen Vorerfahrungen erhöhen.
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung über unser Job-Portal unter der Kennung 209/26 bis spätestens 8. Juli 2026. Bewerber müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist einen Nachweis erbringen, dass sie die erforderlichen Qualifikationen erfüllen. Kandidaten, die die erforderlichen Qualifikationen erfüllen, aber noch nicht über den erforderlichen PhD-/Doktortitel verfügen, können sich bewerben, sofern sie diese Voraussetzung mindestens zwei Wochen vor dem bevorzugten Starttermin erfüllen.
Die Stelle wird ohne die Möglichkeit des Abschlusses einer Qualifizierungsvereinbarung ausgeschrieben. Die Universität Klagenfurt ist bemüht, den Anteil von Frauen in allen Bereichen zu erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind, und fordert qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf. Die Universität Klagenfurt bekennt sich zu Antidiskriminierung, Chancengleichheit und Diversität. Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen, die die geforderten Qualifikationskriterien erfüllen, werden ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert.
Postdoc-Assistent:in Arbeitgeber: Universität Klagenfurt
Die Universität Klagenfurt bietet eine inspirierende Arbeitsumgebung, die auf akademische Exzellenz und persönliche Entwicklung ausgerichtet ist. Als Teil eines engagierten Teams haben Sie die Möglichkeit, innovative Forschungsprojekte zu leiten und Studierende in ihrer akademischen Laufbahn zu unterstützen. Die Universität fördert eine offene und kollaborative Kultur, die den Austausch von Ideen und die kontinuierliche Weiterbildung schätzt.