Am MZES - Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Teilzeitstelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in / Doktorand*in im Bereich Sozialpsychologie (m/w/d) zu besetzen.
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in / Doktorand*in im Bereich Sozialpsychologie (m/w/d) zu besetzen.
Die Universität Mannheim ist eine der führenden Hochschulen in Deutschland mit derzeit rund 12.000 Studierenden an fünf Fakultäten. Insbesondere die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gehören national und international zur Spitzengruppe. Ihren über 2.600 Beschäftigten bietet die Uni Mannheim ein spannendes Arbeitsumfeld mit zahlreichen Benefits.
Der Lehrstuhl für Sozialpsychologie und Mikrosoziologie unter der Leitung von Prof. Dr. Olga Stavrova untersucht, wie Menschen ihre soziale Welt erleben und wie dieses Erleben ihre Kognitionen, Emotionen, ihr Verhalten und ihre Lebensverläufe prägt.
Eckdaten
- Start: baldmöglichst
- Befristung: bis Ende Februar 2031
- Eingruppierung: E 13 TV-L BW
- Stunden/Woche: 19,75 Stunden
- Arbeitsort: MZES – Mannheimer Zentraum für Europäische Sozialforschung A5, 6 68159 Mannheim
- Bewerbungsfrist: 10.10.2026
In der Arbeitsgruppe Sozialpsychologie und Mikrosoziologie und angegliedert an das Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) ist baldmöglichst eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (all genders) mit dem Ziel der Promotion zu besetzen. Die Anstellung erfolgt zunächst bis Ende Februar 2027 mit einem Beschäftigungsumgang von 50% über das MZES. Ab März 2027 wird die Stelle für weitere vier Jahre bis Ende 2031 mit einem Beschäftigungsumfang von 75% fortgeführt (DFG-Mittel).
Die Stelle ist in dem von Dr. Lotte Pummerer geleiteten sozialpsychologischen Forschungsprojekt angesiedelt, das sich mit dem Glauben an Verschwörungstheorien und Moralität beschäftigt. Im Zentrum steht die Frage, wie Verschwörungsglaube die Wahrnehmung der Moralität der eigenen Person, der eigenen Gruppe und anderer gesellschaftlicher Akteur:innen prägt und inwiefern solche moralischen Bewertungen dazu beitragen, das eigene Verhalten zu rechtfertigen und bestehende gesellschaftliche Normen neu zu bewerten.
Das Projekt ist Teil der DFG-Forschungsgruppe „Beyond crazy: Integrating Benefits into the Analysis of Conspiracy Beliefs“ und damit in ein größeres, interdisziplinäres Forschungsnetzwerk eingebunden. Dies beinhaltet regelmäßigen wissenschaftlichen Austausch mit Doktorand:innen und Professor:innen an den anderen Standorten sowie die Teilnahme an gemeinsamen Tagungen und Workshops.
Das Projekt verbindet aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen mit grundlegenden sozialpsychologischen Ansätzen. Methodisch sind vor allem quantitative experimentelle Studien vorgesehen. Die Stelle bietet die Möglichkeit, innerhalb dieses thematischen Rahmens ein eigenes Promotionsprojekt zu entwickeln und dabei eigene inhaltliche Schwerpunkte einzubringen.
Ihre Aufgaben:
- Entwicklung von Untersuchungsmaterialien und Fragebögen
- Konzeption, Durchführung und Auswertung sozialpsychologischer Studien im Labor und online, einschließlich der Betreuung von Versuchspersonen und der Koordination der Datenerhebungen
- Aufbereitung und statistische Analyse quantitativer Daten
- Präsentation der Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Konferenzen
- Anfertigung von Manuskripten für die Publikation in internationalen peer-reviewed Zeitschriften
- Zusammenarbeit mit den am Projekt beteiligten Wissenschaftler:innen und Kooperationspartner:innen
- Bereitschaft zur Anfertigung einer Dissertation im Themenbereich des Projekts
- Beteiligung im Kolloquium und LabMeeting des Fachbereichs
- möglich sind weiterhin eine Beteiligung in der Lehre und in der Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten
Ihr Profil:
- ein sehr guter wissenschaftlicher Hochschulabschluss (zwei-jähriger Master), vorzugsweise in Psychologie oder einer verwandten sozialwissenschaftlichen Disziplin
- fundierte Kenntnisse in Sozialpsychologie, insbesondere in mindestens einem der Bereiche soziale Wahrnehmung, Intergruppenbeziehungen, Moralpsychologie, oder politische Psychologie
- gute Kenntnisse quantitativer Forschungsmethoden und statistischer Datenanalyse
- Erfahrung mit einer Statistiksoftware, vorzugsweise R
- sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- eine selbstständige, sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise
- Bereitschaft zur Zusammenarbeit in einem Forschungsteam und zur Präsentation der eigenen Forschung auf internationalen Konferenzen
Erfahrungen mit experimenteller Forschung im Labor sowie komplexeren statistischen Analyseverfahren sind von Vorteil.
Unser Angebot:
- die Möglichkeit zur Promotion in einem aktuellen und gesellschaftlich relevanten Forschungsbereich
- eine enge wissenschaftliche Betreuung und regelmäßiger fachlicher Austausch
- die Einbindung in ein aktives Forschungsumfeld und bestehende nationale und internationale Kooperationen
- Unterstützung bei der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse und der Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen
- Möglichkeiten zur methodischen und wissenschaftlichen Weiter-qualifikation
- methodische Weiterbildungsangebote seitens des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung
Datenschutz
Die Informationen zur Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person nach Artikel 13 DSGVO können der Homepage der Universität entnommen werden: www.uni-mannheim.de/datenschutz-bei-bewerbungen.
Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Universität Mannheim strebt in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, die Erhöhung des Frauenanteils an undfordert daher entsprechend qualifizierte Frauen ausdrücklich zur Bewerbung auf.
Internationalität Exzellente Forschungskultur
Umfangreiches Fortbildungsangebot
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Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in / Doktorand*in Sozialpsychologie in Mannheim Arbeitgeber: Universität Mannheim
Die Psychotherapeutische Hochschulambulanz EPFG bietet Ihnen die Möglichkeit, in einem dynamischen und unterstützenden Umfeld zu arbeiten, das sich an der Schnittstelle von Patient*innenversorgung, Forschung und Lehre befindet. Mit einem starken Fokus auf systemische, psychodynamische und kontemplative Therapieansätze fördern wir eine exzellente Forschungskultur und bieten zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten sowie eine familienfreundliche Arbeitsatmosphäre in zentraler Lage. Hier haben Sie die Chance, eigenverantwortlich zu arbeiten und aktiv an klinischen Fallkonferenzen und Forschungsprojekten teilzunehmen, während Sie gleichzeitig Studierende und Ausbildungskandidat*innen begleiten.