Über uns:
Die Carl von Ossietzky Universität erhält vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der VolkswagenStiftung aus der Förderlinie „Potenziale strategisch entfalten“ für ihre Profilschärfung und zur Stärkung ihrer nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit 22,5 Mio. Euro für das Projekt „A Programme for Excellence. Developing Strengths and Building Potentials by Interdisciplinary and International Networking“. Teil davon ist eine strategische Entwicklung im Bereich Digital Social Sciences and Humanities (DSSH), um die Universität als international sichtbaren Standort für digitale Innovation in den Geistes- und Sozialwissenschaften dauerhaft zu etablieren. Dazu gehört die hier ausgeschriebene Stelle, die im Fakultätsschwerpunkt „Entangled Cultures Digital and Reflective Data Exploration“ beheimatet ist. Die Stelle ist an der Professur für Ethik der Digitalisierung (Prof. Dr. Anna‑Verena Nosthoff) angesiedelt. Zu den Schwerpunkten der Abteilung Ethik der Digitalisierung gehören der Einfluss großer Technologieunternehmen auf demokratische Gesellschaften, Formen der Vermachtung im Bereich der Digitalisierung und Datafizierung, die Ethik und Politik immersiver Technologien sowie neue Formen des technologischen Autoritarismus und dessen ideologische Grundlagen.
Ihre Aufgaben:
- Entwicklung eines eigenen Forschungsprojekts zu denethisch-gesellschaftlichen Konsequenzen des Einsatzes digitaler Methoden in den Geistes- und Kulturwissenschaften, insbesondere im Kontext der Kulturerbeforschung – mit einem Schwerpunkt auf digitalen Infrastrukturen, Datenpraktiken, algorithmischen Entscheidungssystemen und Fragen digitaler Souveränität und der Abhängigkeit von Plattformen (Big Tech)
- Mitarbeit bei der Entwicklung inter- und transdisziplinärer Forschungsfragen an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften und Datenwissenschaft – insbesondere im Bereich der digitalen kulturellen Verflechtungsgeschichte und der Kulturdatenexploration sowie zu Fragen der digitalen Wissensproduktion, Dateninfrastrukturen, algorithmischen Verfahren und ihrer gesellschaftlichen sowie epistemischen Implikationen im Kontext einer reflexiven digitalen Transformation.
- Mitarbeit bei der Entwicklung eines DSSH-Labors als zentrale Forschungs- und Ausbildungseinrichtung,
- Mitentwicklung und Durchführung von Lehrveranstaltungen im Themenbereich „Reflexive digitale Transformation”,
- Mitarbeit bei der Entwicklung eines gemeinsamen DSSH-Verbundforschungsantrags gemeinsam mit den einschlägigen Professuren und anderen Institutionen – ausgerichtet auf große Förderinstitutionen (DFG, Horizon Europe, VolkswagenStiftung usw.).
Ihr Profil:
Erforderlich ist / Einstellungsvoraussetzungen
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom (Uni)) in Philosophie oder einem vergleichbaren Fachgebiet,
- Publikationen in den Bereichen Ethik der Digitalisierung, Digital Humanities, Digital Cultures, Platform Studies, Critical Data Studies, Technikphilosophie, Kulturerbeforschung oder verwandten Fachgebieten,
- exzellente Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Erwünscht sind / Von Vorteil sind
- Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit
- Abgeschlossene Promotion oder mindestens eingereichte Dissertation in Philosophie oder einem verwandten Fachgebiet
- Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
Wir bieten:
- ein lebendiges, fruchtbares, interdisziplinäres und zunehmend internationales Umfeld,
- die Mitarbeit an der Einrichtung eines innovativen DSSH-Labs, das die Zukunft der Geistes- und Sozialwissenschaften im digitalen Zeitalter mitgestaltet,
- die strategische und inhaltliche Mitarbeit an einem Verbundantrag, der das eigene Forschungsprofil schärft,
- die Nutzung des internationalen und interdisziplinären Netzwerks des Critical Data Labs (Carl von Ossietzky Universität / Humboldt Universität Berlin),
- eine familienfreundliche Arbeitsatmosphäre sowie flexibleArbeitsbedingungen.
Unser Anspruch:
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Weitere Informationen:
Die eigene wissenschaftliche Weiterqualifikation (Habilitation oder habilitationsäquivalente Leistungen) ist möglich.
#J-18808-Ljbffr
Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Ethik der Digitalisierung in Oldenburg Arbeitgeber: Uol
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre wissenschaftliche Karriere in einem dynamischen und modernen akademischen Umfeld zu entwickeln. Im WindLab, einem der modernsten Büros und Labore der Universität, profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten und einer familienfreundlichen Arbeitsatmosphäre, unterstützt durch individuelle Trainingsprogramme und die Möglichkeit, an internationalen Konferenzen teilzunehmen. Zudem fördert die Universität aktiv die Zusammenarbeit mit anderen Forschern und bietet zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten für Ihre persönliche und wissenschaftliche Weiterbildung.