Auf einen Blick
- Aufgaben: Führe eigenständige Forschung in der Signalverarbeitung für medizinische Anwendungen durch.
- Unternehmen: Helmut-Schmidt-Universität, innovative Forschungseinrichtung mit Fokus auf Elektrotechnik.
- Vorteile: Flexible Arbeitszeiten, betriebliche Altersversorgung und umfangreiche Fortbildungsmöglichkeiten.
- Weitere Informationen: Möglichkeit zur Promotion und Teilnahme an internationalen Veranstaltungen.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Medizintechnik und arbeite an spannenden Projekten.
- Qualifikationen: Abgeschlossenes Studium in Elektrotechnik oder verwandten Bereichen, gute Kenntnisse in Signalverarbeitung.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 47000 - 60000 € pro Jahr.
An der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU / UniBw H), Fakultät für Elektrotechnik, Professur für Signalverarbeitung für medizinische Anwendungen, ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer / eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiters (m/w/d) (Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD); 39 Stunden wöchentlich) befristet für die Dauer von 2 Jahren zu besetzen.
Die Professur wurde kürzlich eingerichtet und verfügt über ein breites Forschungsspektrum zur Entwicklung und Unterstützung intelligenter, interpretierbarer Assistenzsysteme im Gesundheitswesen und Telekommunikation. Der thematische Schwerpunkt der Professur gliedert sich in die folgenden drei Säulen:
- Algorithmen zur Audio- und Sprachverbesserung in Kommunikations- und Assistenzsystemen;
- Multimodale Signalanalyse und ‐modellierung für diagnostische und therapeutische Anwendungen, einschließlich Sensor- und Informationsfusion;
- Analytik und Repräsentationslernen als methodische Grundlage für interpretierbare Künstliche Intelligenz (KI) sowie Maschinelles Lernen (ML).
Aufgabengebiet:
- Eigenständige Forschungstätigkeit zu folgenden Themen: Kombinationen generativer und prädiktiver Modelle zur Sprachverbesserung, Benutzung räumlicher Informationen kompakter Mikrofonarrays in Kombination mit der Videomodalität zur Verbesserung von verrauschten Audiosignalen;
- Skalierung der entwickelten Modelle für Anwendungen mit geringer Latenz sowie für Inferenz auf Geräten an der "Edge";
- Einbindung von a-priori-Informationen für verbesserte und interpretierbare Modelle;
- Entwicklung von Prototypen und Demonstratorplattformen zur anschaulichen Darstellung der erzielten Fortschritte;
- Mitwirkung in der Lehre im Umfang von grundsätzlich 3,0 Trimesterwochenstunden;
- Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation (z.B. Promotion oder Habilitation);
- Erledigung von Verwaltungsarbeiten allgemeiner Art sowie akademische Tätigkeiten in der akademischen Selbstverwaltung.
Qualifikationserfordernisse:
- Ein mit gutem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom [univ.] oder Master) der Fachrichtung Elektrotechnik, Informatik, Biomedizinische Technik oder einem verwandten Fachgebiet;
- Sehr gute Kenntnisse in der klassischen und statistischen Signalverarbeitung sowie Kompetenz in den entsprechenden mathematischen Methoden;
- Fremdsprachenkenntnisse in Englisch mit einem Leistungsstand, welcher mindestens dem Sprachniveau C1 entspricht;
- Eine neugierige Denkweise, praxisorientiertes Arbeiten und die Ausdauer, komplexe Probleme zu lösen;
- Erfahrung mit Echtzeitsystemen und Programmierung;
- Erfahrung mit Deep-Learning-Frameworks (z.B. PyTorch, Keras);
- Ausgeprägtes Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten sowie die Befähigung zur Lehre.
Was für Sie zählt:
- Vermögenswirksame Leistungen;
- Jahressonderzahlung;
- Betriebliche Altersversorgung;
- Flexible Arbeitszeiten;
- DeutschlandJobTicket mit Arbeitgeberzuschuss;
- Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Kinderbetreuungsplatzes;
- Kostengünstige Verpflegungsmöglichkeit in der Campus-Mensa;
- Teilnahme an Angeboten der betrieblichen Gesundheitsförderung;
- Kostenfreie Parkmöglichkeiten auf dem Campus-Gelände;
- Möglichkeit zur Nutzung des bundeswehreigenen Carsharings.
Die Bundeswehr fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und begrüßt deshalb besonders Bewerbungen von Frauen. Nach Maßgabe des Sozialgesetzbuchs IX und des Behindertengleichstellungsgesetzes begrüßen wir ausdrücklich Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen.
Nähere Informationen über die Universität und zur Professur finden Sie auf der Webseite. Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form (PDF-Datei), unter Nennung der Kennziffer ET-0826, bis zum 3. an die angegebene E-Mail-Adresse.