Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (d/m/w) im Projekt \"Reflexive Humandifferenzierung\"

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (d/m/w) im Projekt \"Reflexive Humandifferenzierung\"

Mainz Befristet 45000 - 63000 € / Jahr (geschätzt) Kein Homeoffice möglich
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Auf einen Blick

  • Aufgaben: Eigenständige Durchführung eines Promotionsprojekts und ethnografische Feldforschung.
  • Unternehmen: Johannes Gutenberg-Universität Mainz, eine der größten Universitäten Deutschlands.
  • Vorteile: Starke Unterstützung für akademische Karriere und vielfältige Angebote zur Talententfaltung.
  • Weitere Informationen: Dynamisches Umfeld mit Fokus auf Vielfalt und Chancengleichheit.
  • Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Genderforschung und arbeite an innovativen Projekten.
  • Qualifikationen: Überdurchschnittlicher Abschluss in Sozialwissenschaften und Erfahrung in qualitativen Forschungsmethoden.

Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 45000 - 63000 € pro Jahr.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehört zu den großen Universitäten in Deutschland. In der Wissenschaftsregion Rhein-Main entfaltet sie ihre Leistungsstärke, Innovationskraft und Dynamik. Als Volluniversität ermöglicht die JGU ein Fachgrenzen überschreitendes Lehren und Lernen und eröffnet großes Potenzial für international renommierte, interdisziplinäre Forschung. Fast all ihre Einrichtungen vereint die JGU auf einem innenstadtnahen Campus – ein Ort lebendiger akademischer Kultur für Forschende, Lehrende und Studierende aus allen Kontinenten.

Das soziologische Forschungsprojekt "Reflexive Humandifferenzierung. Sexuelle und genderisierende Selbst-Problematisierungen" am Arbeitsbereich Körpersoziologie des Instituts für Soziologie (Prof. Boll) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine motivierte und engagierte Persönlichkeit zur Besetzung einer Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in. Das Projekt ist Teil des DFG Sonderforschungsbereichs 1482: Humandifferenzierung. Dieser untersucht die grundlagentheoretische Frage, wie Menschen einander unterscheiden – zum Beispiel nach Nationalität, Ethnizität, Konfession, Alter, Leistung, Geschlecht oder Sexualität. Das Teilprojekt untersucht, wie Menschen Zugehörigkeiten zu Kategorien von Sexualität und Geschlecht annehmen, problematisieren und neu ordnen und wie sie in Beratungszusammenhängen, Peer-Gruppen und digitalen Diskursen an ihrer eigenen Kategorisierung arbeiten. Im Mittelpunkt stehen die Praktiken, in denen solche Selbst-Problematisierungen hervorgebracht, verhandelt und stabilisiert werden. Hierfür arbeitet das Projekt mit einem Multi-Method-Design.

Ihre Aufgaben:

  • Durchführung eines eigenständigen Promotionsprojekts im Themenbereich des Teilprojekts
  • Ethnografische Feldforschung in genderbezogenen Peer-Gruppen
  • Planung und Durchführung von biografisch-narrativen Interviews und Fokusgruppen
  • Qualitative Auswertung der erhobenen Daten
  • Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen, Vorträgen und Projektberichten im Rahmen des Teilprojekts
  • Aktive Teilnahme an den regelmäßigen Arbeitstreffen, Kolloquien und Veranstaltungen des SFB 1482 und des Arbeitsbereichs Körpersoziologie
  • Präsentation eigener Forschungsergebnisse auf nationalen und internationalen Tagungen sowie im internen Rahmen des Sonderforschungsbereichs

Wir erwarten:

  • ein mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes sozialwissenschaftliches Hochschulstudium (MA), idealerweise in Soziologie
  • fundierte Erfahrung in qualitativen Forschungsmethoden und der Auswertung und Interpretation qualitativer Daten
  • gute Kenntnisse in sozialkonstruktivistischer Genderforschung
  • Kenntnisse im Bereich Wissenssoziologie, Körpersoziologie und/oder der Soziologie der Sexualität sind von Vorteil
  • ausgeprägtes empirisches und theoretisches Reflexionsvermögen, insb. hinsichtlich der eigenen Positionalität im Forschungsfeld und Forschungsethik
  • sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Offenheit im Umgang mit unterschiedlichen Lebensformen und Erfahrungen, hohe Sensibilität für geschlechts- und sexualitätsbezogene Differenzierungen sowie ein respektvoller, zugewandter Zugang zu queeren und trans* Kontexten
  • ausgeprägte Team-, Organisations- und Kommunikationsfähigkeit
  • strukturierte, selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise
  • Bereitschaft zu regelmäßiger Präsenz in Mainz und in der Rhein-Main-Region

Die Stelle wird nach EG 13 TV-L vergütet und ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum zu besetzen. Die Stelle dient der wissenschaftlichen Qualifikation (Promotion). Wir sind ein Ort der Vielfalt und begrüßen ausdrücklich alle qualifizierten Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, unabhängig von Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft, Religion bzw. Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Die JGU ist bestrebt, den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen Bereich zu erhöhen, und hat daher ein besonderes Interesse an der Bewerbung von Frauen. Menschen mit Schwerbehinderung und die ihnen nach § 2 Abs. 3 SGB IX gleichgestellten Menschen mit Behinderung werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Sie sehen in diesen vielseitigen und verantwortungsvollen Aufgaben eine persönliche Herausforderung? Dann bewerben Sie sich jetzt über unseren Button „Jetzt bewerben“ mit Ihren vollständigen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, relevante Zeugnisse (ggf. mit deutscher Anerkennung), Master- und Bachelorarbeit im Volltext als PDF).

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (d/m/w) im Projekt \"Reflexive Humandifferenzierung\" Arbeitgeber: wissenschaftsmanagement-online

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet als eine der großen Universitäten Deutschlands ein inspirierendes Arbeitsumfeld, das interdisziplinäre Forschung und persönliche Entwicklung fördert. Mit einem zentral gelegenen Campus in der lebendigen Stadt Mainz profitieren Mitarbeitende von einer wertschätzenden Kultur, vielfältigen Karrierechancen sowie umfangreichen Angeboten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Hier wird Chancengleichheit großgeschrieben und ein respektvoller Umgang in einem internationalen Team gelebt.

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Kontaktdaten:

wissenschaftsmanagement-online Recruiting-Team

StudySmarter Expertenrat🤫

Wir sind der Meinung, dass Sie so Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (d/m/w) im Projekt \"Reflexive Humandifferenzierung\" erhalten könnten

Tipp Nummer 1

Sei proaktiv! Nutze Networking-Events oder Konferenzen, um direkt mit Forschenden und anderen Mitarbeitenden der JGU in Kontakt zu treten. So kannst du nicht nur dein Interesse zeigen, sondern auch wertvolle Informationen über das Projekt sammeln.

Tipp Nummer 2

Bereite dich auf Vorstellungsgespräche vor, indem du dich intensiv mit dem Projekt "Reflexive Humandifferenzierung" auseinandersetzt. Überlege dir, wie deine Erfahrungen und Kenntnisse in die Forschungsfragen passen und bringe konkrete Beispiele mit.

Tipp Nummer 3

Zeige deine Leidenschaft für die Themen Gender und Sexualität! In Gesprächen kannst du deine Sensibilität und dein Engagement für diese Themen hervorheben. Das wird sicher gut ankommen und zeigt, dass du die richtige Person für das Team bist.

Tipp Nummer 4

Nutze unsere Website, um dich zu bewerben! Dort findest du alle Informationen und kannst sicherstellen, dass deine Bewerbung vollständig ist. Ein klarer und strukturierter Bewerbungsprozess macht einen guten Eindruck!

Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (d/m/w) im Projekt \"Reflexive Humandifferenzierung\" mit Bravour zu bestehen

Qualitative Forschungsmethoden
Datenanalyse
Empirisches Reflexionsvermögen
Theoretisches Reflexionsvermögen
Wissenschaftliches Schreiben
Präsentationsfähigkeiten
Teamfähigkeit

Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡

Motivationsschreiben:Euer Motivationsschreiben sollte klar und prägnant sein. Erklärt, warum ihr euch für das Projekt "Reflexive Humandifferenzierung" interessiert und was euch motiviert, Teil des Teams zu werden. Zeigt eure Leidenschaft für die Soziologie und die Themen, die im Projekt behandelt werden.

Lebenslauf:Stellt sicher, dass euer Lebenslauf übersichtlich und gut strukturiert ist. Listet relevante Erfahrungen und Qualifikationen auf, die zu den Anforderungen der Stelle passen. Vergesst nicht, auch eure Kenntnisse in qualitativen Forschungsmethoden hervorzuheben!

Zeugnisse und Arbeiten:Fügt alle relevanten Zeugnisse und eure Master- sowie Bachelorarbeiten als PDF bei. Achtet darauf, dass sie gut lesbar sind und die wichtigsten Informationen schnell erfassbar sind. Das zeigt, dass ihr organisiert seid und Wert auf Details legt.

Online-Bewerbung:Bewerbt euch direkt über unsere Website! Das macht es uns einfacher, eure Unterlagen zu verwalten und sicherzustellen, dass ihr alle notwendigen Informationen bereitstellt. Nutzt den Button „Jetzt bewerben“ und verpasst nicht die Chance, Teil unseres großartigen Teams zu werden!

Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei wissenschaftsmanagement-online vorbereitet

Verstehe das Projekt

Informiere dich gründlich über das Projekt "Reflexive Humandifferenzierung" und die damit verbundenen Themen. Zeige im Interview, dass du die Ziele und Methoden des Projekts verstehst und wie deine Erfahrungen und Interessen dazu passen.

Bereite konkrete Beispiele vor

Denke an spezifische Situationen aus deiner bisherigen Forschung oder Studien, die deine Fähigkeiten in qualitativen Methoden und der Datenanalyse demonstrieren. Bereite dich darauf vor, diese Beispiele klar und prägnant zu präsentieren.

Zeige deine Teamfähigkeit

Da die Stelle eine enge Zusammenarbeit mit anderen Forschenden erfordert, sei bereit, über deine Erfahrungen in Teamprojekten zu sprechen. Betone, wie du zur Teamdynamik beiträgst und Konflikte konstruktiv löst.

Frage nach den nächsten Schritten

Am Ende des Interviews kannst du nach den nächsten Schritten im Auswahlprozess fragen. Das zeigt dein Interesse an der Position und gibt dir auch die Möglichkeit, mehr über die Erwartungen der Universität zu erfahren.