Rahmenbedingungen
Hintergrund & Kontext
Die Bilder sollen unter anderem hinsichtlich ihrer zeitlichen und geographischen Verortung, ihrer Darstellungsweise sowie ihres Bildinhalts annotiert werden. Auf dieser Grundlage sollen Verfahren des Maschinellen Lernens entwickelt und erprobt werden, mit denen sich Berlin-Darstellungen zeitlich und räumlich automatisiert erkennen und klassifizieren lassen.
Was zu tun ist
- Identifikation, Recherche und Dokumentation von Objekten des Berliner Stadtraums anhand einschlägiger Datenbanken und Quellen
- Durchführung manueller und KI-gestützter Bildannotationen nach vorgegebenen Richtlinien sowie unter Verwendung fachspezifischer Vokabulare und Normdaten
- Technische und formale Qualitätskontrolle von Digitalisaten, Metadaten und Annotationen
- Erarbeitung und Dokumentation von Annotationsrichtlinien für die Objekte des Datenkorpus
- Import von Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen in die projektinternen Arbeitsumgebungen
- Aufbereitung von Datensätzen für das Training von KI-Modellen sowie Mitwirkung am Forschungsdatenmanagement
- Fachliche Abstimmung mit den Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern zu Datenlieferungen, Metadaten und Nutzungsbedingungen
- Vorbereitung von Materialien für Projekttreffen, Workshops, Präsentationen und Veröffentlichungen sowie Mitwirkung an der Projektdokumentation
Was wir erwarten
- Erfolgreich abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium (Bachelor oder FH-Diplom) in den Bereichen Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Archivwesen, Dokumentation, Museologie, Digital Humanities oder Datenmanagement
- Erfahrung in der digitalen Objekterschließung sowie in der strukturierten Erfassung, Pflege und Qualitätssicherung von Daten und Metadaten aus dem Kulturerbebereich
- Erfahrung im Umgang mit museologischen und/oder archivischen Sammlungsdatenbanken
- Erfahrung mit gängigen Metadatenstandards, kontrollierten Vokabularen und Normdaten aus dem Kulturerbebereich
- Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie Englischkenntnisse, die einen sicheren Umgang mit englischsprachigen Softwareoberflächen und Fachdokumentationen ermöglichen
- Ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit
- Bereitschaft und Fähigkeit, sich in neue Anwendungen einzuarbeiten, insbesondere in Werkzeuge für das Datenmanagement, die Datenstrukturierung und die Bildannotation
Erwünscht:
- Erfahrung mit Wikidata oder anderen Linked-Open-Data-Systemen
- Erfahrung im Forschungsdatenmanagement unter Anwendung der FAIR-Prinzipien
- Grundlegende Programmierkenntnisse
- Interesse an der Stadtgeschichte und am kulturellen Erbe Berlins
Unser Angebot
- ein abwechslungsreiches, zukunftsorientiertes und verantwortungsvolles Aufgabengebiet,
- berufliche Fortbildungsmöglichkeiten und Unterstützung in der fachlichen Weiterentwicklung,
- ergänzende Altersvorsorge (VBL),
- 30 Tage Jahresurlaub, flexible Arbeitszeiten (Gleitzeit),
- eine Vergütung auf Basis des TV-L (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder) entsprechend der Qualifikation und Berufserfahrung mit Jahressonderzahlung,
- Hauptstadtzulage von bis zu 150 € monatlich, alternativ BVG-Jobticket + Differenzbetrag,
- die vergünstigte Nutzung der Mensen und des Sportprogramms der FU durch die enge Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin.
Das Zuse-Institut Berlin setzt sich für Vielfalt, Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander ein. Zur Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Unabhängig davon begrüßen wir Bewerbungen von allen qualifizierten Personen unabhängig von Alter, Behinderung, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion oder Weltanschauung sowie sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität.
Bitte bewerben Sie sich bis zum 29.11.2026 über unser Online-Bewerbungsformular.
Unsere Datenschutzhinweise zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.zib.de/impressum.
Weitere Stellenanzeigen finden Sie auf unserer Webseite https://zuse-institut-berlin.jobs.personio.de/.
Kontakt
Über uns
Mitarbeiter*in für Datenkuration und Metadatenmanagement (w/m/d) in Berlin Arbeitgeber: Zuse-Institut Berlin
Das Zuse-Institut Berlin bietet eine inspirierende Arbeitsumgebung, die auf Vielfalt und Chancengleichheit setzt. Mit flexiblen Arbeitszeiten, einem aktiven Einarbeitungsprozess und umfangreichen Fortbildungsmöglichkeiten fördert das Institut die persönliche und berufliche Entwicklung seiner Mitarbeiter*innen. Zudem profitieren Sie von einer familienfreundlichen Kultur und der Möglichkeit, an innovativen Digitalisierungsprojekten im Kulturerbe mitzuarbeiten, was diese Position besonders attraktiv macht.