StudySmarter Job Plattform
In der Ausbildung zum Vergolder erlernst Du die Kunst, Oberflächen mit Blattgold zu veredeln und historische Stücke zu restaurieren. Dabei kombinierst Du praktische Erfahrung mit theoretischem Wissen in Kunstgeschichte und Materialkunde. Die betriebliche Ausbildung vermittelt Dir wichtige handwerkliche Techniken und den Umgang mit modernen Werkzeugen. Nach erfolgreichem Abschluss stehen Dir vielfältige berufliche Möglichkeiten in Restaurierungswerkstätten, Museen oder als selbstständiger Vergolder offen.
Mehr erfahrenEine Ausbildung zum Vergolder kombiniert praktische Arbeit an Kunst- und Handwerksobjekten mit fundiertem theoretischem Unterricht. Auszubildende lernen, wie sie goldene Verzierungen auf Rahmen, Möbeln und architektonischen Elementen anbringen und dabei verschiedene Techniken und Materialien einsetzen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, wodurch diese Ausbildung für jeden zugänglich ist, der eine Leidenschaft für Kunst und Handwerk hat und seine Fähigkeiten in diesem spezialisierten Handwerk entwickeln möchte.
In einem typischen Unternehmen für Vergolder kannst Du während Deiner Ausbildung eine Vielfalt an Erfahrungen sammeln. Du startest meist mit grundlegenden Aufgaben wie dem Vorbereiten von Untergründen und dem Erlernen der verschiedenen Vergoldungstechniken. Diese Junior-Aufgaben sind wichtig, um ein solides Fundament zu schaffen.
Mit zunehmender Erfahrung wirst Du komplexere Aufgaben übernehmen, wie das Restaurieren von historischen Objekten und das Anfertigen von speziellen Verzierungen. In den letzten Jahren Deiner Ausbildung arbeitest Du oft selbstständig an Projekten und übernimmst Verantwortung für die Qualität Deiner Arbeit.
Erfahrene Kollegen stehen Dir immer zur Seite und geben wertvolle Tipps, um Deine Fähigkeiten zu verbessern. Die Arbeit ist kreativ und abwechslungsreich, und Du wirst stolz auf die schönen und wertvollen Stücke sein, die Du mitgestaltet hast.
Auftragen von Grundiermitteln auf Oberflächen
Zuschneiden und Vorbereiten von Blattgold
Polieren und Glätten der vergoldeten Oberfläche
Überprüfung der Qualität der Vergoldung
Die Arbeitsbedingungen als Vergolder variieren je nach Auftrag und Arbeitsplatz. Du wirst häufig in Werkstätten oder bei Kunden vor Ort arbeiten, was ständige Ortswechsel bedeutet. In der Werkstatt herrscht oft eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre, während es vor Ort hektischer sein kann. Die Arbeitszeiten liegen meist bei 40 Stunden pro Woche, können aber je nach Projekt auch Überstunden und Arbeit am Wochenende beinhalten.
Ein Vorteil der Tätigkeit ist die abwechslungsreiche Arbeit und die Möglichkeit, historische Objekte zu verschönern und zu erhalten. Ein Nachteil kann jedoch die körperlich anstrengende Arbeit sein, besonders bei größeren Projekten oder in unbequemen Arbeitspositionen. Zudem sind Präzision und Geduld sehr wichtig, was nicht jeder mag. Insgesamt bietet der Beruf jedoch die Gelegenheit, handwerkliches Geschick und Kreativität auszuleben.
Während der Ausbildung zum Vergolder wirst Du sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Fähigkeiten erlernen. Zu den theoretischen Inhalten gehören Kunstgeschichte, Materialkunde und verschiedene Techniken der Vergoldung, die in speziellen Klassen vermittelt werden. In diesen Klassen erfährst Du auch mehr über die Werkzeuge und die Arten von Blattmetallen, die in diesem Handwerk verwendet werden.
Die praktische Ausbildung erfolgt oft direkt am Werkstück, wobei Du verschiedene Vergoldungstechniken wie Polimentvergoldung und Ölvergoldung angewendet wirst. Während der praktischen Phasen wirst Du von erfahrenen Meistern und Ausbildern angeleitet, die Dir bei der Verfeinerung Deiner Technik und der Entwicklung eines kritischen Auges für Details helfen. Zudem hast Du die Möglichkeit, an Restaurierungsprojekten teilzunehmen, was Dir wertvolle Einblicke in die Konservierung von Kunstwerken und historischen Objekten bietet.
Gutes Auge für Detail und Präzision
Leidenschaft für Kunst und Handwerk
Teamfähigkeit und Zusammenarbeit
Grundkenntnisse in Materialkunde und Techniken
Die Ausbildung zum Vergolder dauert in der Regel drei Jahre und findet dual im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Du wirst lernen, wie man Oberflächen vergoldet und restauriert, meist an historischen Gebäuden oder alten Kunstwerken. Im Laufe der Ausbildung wirst Du verschiedene Techniken wie Polimentvergoldung, Ölvergoldung und Blattgoldauftrag beherrschen.
Zu den Herausforderungen gehören oft die präzise Handarbeit und das Arbeiten unter Zeitdruck, insbesondere bei Restaurierungsprojekten. Typische Prüfungen in dieser Ausbildung sind die Zwischenprüfung nach anderthalb Jahren, in der Du Dein erlerntes Wissen und handwerkliches Geschick unter Beweis stellst, sowie die Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung, die sowohl theoretische als auch praktische Teile umfasst.
Als Vergolder hast Du vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten und Du kannst Deine Fähigkeiten in zahlreichen Bereichen erweitern. Während der Ausbildung erlernst Du traditionelle Techniken, wie das Vergolden mit Blattgold, und moderne Methoden, die in der Restaurierung und Dekoration Anwendung finden. Typische Qualifikationen, die Du mitbringen solltest, umfassen:
Nach Abschluss der Ausbildung kannst Du Dich in spezialisierten Bereichen weiterbilden, beispielsweise in der Restaurierung historischer Gebäude oder als Experte für exklusive Dekorationsprojekte.
Diese Fortbildungen eröffnen Dir vielfältige Karriereperspektiven und die Möglichkeit, in einem kreativen und kunsthandwerklich anspruchsvollen Beruf zu arbeiten.
Vergolder – Ausbildungsquiz
Was macht ein Vergolder?
Welche Voraussetzungen muss ich für die Ausbildung als Vergolder erfüllen?
Wie lange dauert die Ausbildung zum Vergolder?
Welche Karrierechancen habe ich nach der Ausbildung zum Vergolder?