Was macht ein Lackierer?
Ein Lackierer bereitet Oberflächen vor, trägt Farben, Lacke und Schutzschichten auf und sorgt so für optische sowie funktionale Qualität an Fahrzeugen, Gebäuden oder Industrieteilen. In Deutschland verdient man im Median 33.000 € brutto pro Jahr, beim Einstieg rund 26.500 €.
Im Berufsalltag arbeitest du mit Spritzpistolen, Pinseln und modernen Beschichtungsanlagen. Du erkennst Materialfehler, mischst Farbtöne präzise an und hältst dabei Arbeitsschutz- sowie Umweltvorschriften ein. Ob Karosserie, Holzfassade oder Stahlkonstruktion: Deine Arbeit entscheidet, wie lange eine Oberfläche schützt und wie gut sie aussieht.
Typische Verantwortungsbereiche im Überblick:
So sieht ein typischer Arbeitstag aus
Wie wirst du Lackierer?
Es gibt nicht den einen Weg. Diese Routen führen in den Beruf:
Ausbildung zum Maler und Lackierer
Die dreijährige duale Ausbildung im Handwerk oder in der Industrie ist der häufigste Einstiegsweg. Du lernst Betrieb und Berufsschule parallel kennen und startest danach mit rund 27.500 Euro im Jahr.
Meister / Techniker
Nach der Ausbildung kannst du den Meistertitel im Maler- und Lackiererhandwerk ablegen oder eine Weiterbildung zum Fahrzeuglackiermeister absolvieren. Das öffnet Türen zur Selbstständigkeit und zu Führungsaufgaben.
Direkt in den Betrieb
Wer handwerkliches Geschick mitbringt, kann oft als Helfer einsteigen und sich betriebsintern qualifizieren. Berufsbegleitende Kurse bei Handwerkskammern ermöglichen nachträgliche Zertifikate.
Ausbildung & Studium im Detail
Diese Programme führen am häufigsten in den Beruf:
Quereinstieg in 4 Schritten
Rund jede/r fünfte kommt aus einem anderen Beruf. So gelingt der Wechsel:
- Ausbildungsplatz finden. Bewirb dich bei Karosseriebetrieben, Malerbetrieben oder Industrieunternehmen. Die Handwerkskammer deiner Region vermittelt offene Stellen.
- Ausbildung erfolgreich abschließen. Lerne Grundlagen der Oberflächenbehandlung, Farbchemie und Arbeitssicherheit und lege die Gesellenprüfung ab.
- Berufserfahrung sammeln. Spezialisiere dich, z. B. auf Fahrzeuglackierung oder Korrosionsschutz, und bau dir ein Netzwerk in der Branche auf.
- Weiterbildung anstreben. Meisterkurs, Technikerausbildung oder IHK-Zertifikat steigern dein Gehalt und eröffnen Führungs- oder Selbstständigkeitsperspektiven.
Voraussetzungen & Skills
Gefragteste Fach-Skills
Persönliche Stärken
Das solltest du formal mitbringen
Was verdient ein Lackierer?
Karriere & Aufstieg
Vorteile & Herausforderungen
Dafür spricht
- Hohe Nachfrage: über 5.500 offene Stellen bundesweit
- Sichtbares Ergebnis der eigenen Arbeit mit hohem Befriedigungseffekt
- Vielfältige Spezialisierungen in Industrie, Kfz und Bauwesen
- Gute Aufstiegschancen bis zum Meister oder zur Selbstständigkeit
Das solltest du wissen
- Körperliche Belastung durch Stehen, Heben und Zwangshaltungen
- Kontakt mit Lösungsmitteln und Lacken erfordert konsequenten Schutz
- Einstiegsgehalt von rund 27.500 Euro ist im Handwerk eher moderat
- Saisonale Schwankungen besonders im Bauwesen möglich
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Häufige Fragen
Wie viel verdient ein Lackierer in Deutschland?
Der Medianlohn liegt bei rund 33.000 Euro brutto im Jahr. Berufseinsteiger starten meist mit etwa 27.500 Euro. Mit Meistertitel oder in spezialisierten Branchen wie der Industrie sind deutlich höhere Gehälter möglich.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Lackierer?
Die duale Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Du lernst parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Unter bestimmten Voraussetzungen, etwa mit einem guten Abschluss, kann die Ausbildung verkürzt werden.
Welche Spezialisierungen gibt es im Lackiererberuf?
Du kannst dich auf Fahrzeuglackierung, Bauten- und Korrosionsschutz, Industrielackierung oder dekorative Gestaltung spezialisieren. Jede Richtung hat eigene Techniken, Materialien und Karriereperspektiven.
Wie sind die Jobaussichten für Lackierer?
Die Aussichten sind gut: Aktuell gibt es bundesweit über 5.500 offene Stellen. Der Fachkräftemangel im Handwerk sorgt dafür, dass ausgebildete Lackierer gesucht sind. Besonders in der Kfz-Branche und im industriellen Bereich ist die Nachfrage hoch.
Erstellt von der StudySmarter Karriere-Redaktion · Stand Juli 2026. Quellen: StudySmarter Jobbörse (1226 ausgewertete Live-Stellen von 5.568 offenen) · Statistisches Bundesamt (Destatis) · Gehalts-Aufschlüsselung als gekennzeichnetes Marktmodell. Richtwerte.