Auf einen Blick
- Aufgaben: Forschung zu PFAS und deren Governance in interdisziplinären Teams.
- Unternehmen: UFZ – Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung mit internationalem Ruf.
- Vorteile: Exzellente Betreuung, Forschungsinfrastruktur und internationale Netzwerke.
- Weitere Informationen: Dynamisches Umfeld mit hoher Lebensqualität und vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten.
- Warum dieser Job: Gestalte die Zukunft der Umweltforschung und arbeite an globalen Herausforderungen.
- Qualifikationen: Masterabschluss in relevanten Sozial- oder Umweltwissenschaften und starke Teamfähigkeit.
Das prognostizierte Gehalt liegt zwischen 38000 - 55000 € pro Jahr.
Das UFZ Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ hat sich mit seinen 1100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als internationales Kompetenzzentrum für Umweltwissenschaften einen hervorragenden Ruf erworben. Wir sind Teil der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands – der Helmholtz-Gemeinschaft. Unsere Mission: Wir forschen für eine Balance zwischen gesellschaftlicher Entwicklung und langfristigem Schutz unserer Lebensgrundlagen – für eine nachhaltige Entwicklung.
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind eine heterogene Stoffgruppe weit verbreiteter, gemeinsam auftretender Umweltkontaminanten. Obwohl einige wenige bekannte PFAS in der EU verboten wurden, bleiben alle Umweltkompartimente weiterhin belastet. Aufgrund richtwertübersteigender PFAS-Konzentrationen in Regenwasser, Oberflächengewässern und Böden wird angenommen, dass die planetare Belastungsgrenze für PFAS bereits überschritten ist. Weltweit mangelt es an effektiven Lösungen zur Entfernung von PFAS aus der Umwelt, sowie aus Bevölkerungsgruppen in Regionen mit hoher Belastung.
Dieses Promotionsprojekt ist eines von vier Teilprojekten im UFZ-PhD-College-PSOL-Projekt „Solutions for exceeded planetary boundaries: Novel technologies to remove PFAS from the environment“. In einem unterstützenden und dynamischen Austausch arbeiten Sie gemeinsam mit drei weiteren Doktorand*innen an diesem Projekt, welches von einem interdisziplinären Team aus Chemiker*innen, Toxikolog*innen, Ingenieur*innen sowie Sozialwissenschaftler*innen betreut wird.
Das Forschungsprojekt analysiert, wie Unsicherheit, Zeitlichkeit und Umweltgerechtigkeit im PFAS-Diskurs und in politischen Entscheidungsprozessen behandelt werden, und leistet einen Beitrag zur Entwicklung antizipatorischer Governance-Ansätze für den Umgang mit PFAS als schleichender Umweltkrise. Ein Fokus liegt dabei auf der Antizipation und Aushandlung gesellschaftlicher Zielkonflikte zwischen PFAS-Mitigation und Kreislaufwirtschaft.
Das Promotionsprojekt wird von Dr. Josef Kaiser als erstem UFZ-Betreuer, Dr. Jessica Stubenrauch als zweiter UFZ-Betreuerin und Prof. Sina Leipold als erster universitärer Betreuerin (Friedrich-Schiller-Universität Jena) betreut.
Ihre Aufgaben
- Erstellung eines Überblicks über politische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie Instrumente zur PFAS-Kontamination und -Beseitigung
- Analyse von Stakeholder-Narrativen zur bestehenden und geplanten PFAS-Governance mit besonderem Fokus auf Aspekten der Unsicherheit, Zeitlichkeit und Umweltgerechtigkeit
- Durchführung einer Fallstudie zu einem PFAS-Beseitigungsprojekt in Deutschland in enger Kooperation mit den anderen Doktorand*innen der PSOL-Kohorte, insbesondere zur Untersuchung von Stakeholder-Narrativen bezüglich PFAS-Risiken, Minderungs- und Beseitigungsstrategien, Verantwortlichkeiten sowie Kreislaufwirtschaftspraktiken
- Organisation und Durchführung eines Forschungsworkshops mit Stakeholdern und Kohortenmitgliedern zur kritischen Reflexion der identifizierten Narrative, zur Identifikation regulatorischer Lücken und zur gemeinsamen Entwicklung von Politikoptionen, die Unsicherheit, Zeitlichkeit und Gerechtigkeit im PFAS-Management adressieren
- Beitrag zur Theorieentwicklung von Diskursen und Narrativen im Kontext antizipatorischer Governance-Ansätze
- Verfassen von Fachartikeln für begutachtete Zeitschriften in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe und internationalen Partnern
- Zielgruppengerechte Kommunikation und Verbreitung der Forschungsergebnisse, z. B. an Privatwirtschaft, öffentlichen Sektor und Zivilgesellschaft
Wir bieten
- Eine hervorragende Betreuung und eine optimale fachliche und überfachliche Qualifizierung durch unser Graduiertenprogramm HIGRADE
- Die Freiheit, selbst die anspruchsvollsten Herausforderungen zwischen Grundlagenforschung und praktischer Anwendung zu meistern
- Die Chance, in interdisziplinären, internationalen Teams zu arbeiten und von vielfältigen Perspektiven zu profitieren
- Eine erstklassige Einbindung in nationale und internationale Forschungsnetzwerke, um gemeinsam an globalen Herausforderungen zu arbeiten
- Exzellente Forschungsinfrastruktur und Forschungsdatenmanagement, um Ihre Arbeit optimal zu unterstützen
- Vielfältige Angebote zur Vereinbarkeit von Careaufgaben und Beruf durch unser Familienbüro
- Kompetente Unterstützung und Beratung für internationale Kolleg*innen zum Ankommen am UFZ durch das ‚International Office‘
- Jahressonderzahlung, vermögenswirksame Leistungen sowie bezuschusstes Deutschland-Job-Ticket
- Einen Arbeitsplatz in einer pulsierenden Region mit hoher Lebensqualität und sozialer und kultureller Vielfalt
Ihr Profil
- Hochschulabschluss (Master, Diploma) in Politik-/Sozialwissenschaften, Humangeography oder Naturressourcenmanagement, Umwelt-/Nachhaltigkeitswissenschaften oder vergleichbaren Feldern mit starkem Fokus auf sozialwissenschaftlichen Fragestellungen
- Sehr gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift (CEFR C1 oder höher)
- Vorherige Auseinandersetzung mit Theorien und Konzepten aus den Bereichen Narrative/Diskurse/Storytelling
- Ausgeprägte soziale Kompetenzen und die Bereitschaft zur engen Zusammenarbeit mit den anderen Mitgliedern des Doktorandenkollegs
- Ausgezeichnete Teamfähigkeit in einem multidisziplinären und internationalen Team
- Bereitschaft, Forschungsergebnisse in Fachzeitschriften und auf wissenschaftlichen Konferenzen zu veröffentlichen und vorzustellen
- Erfahrung in einem oder mehreren der folgenden Forschungsbereiche ist von Vorteil: Governance von Umweltverschmutzung, adaptive Governance-Ansätze, Unsicherheit und Zeitlichkeit in der Umweltpolitik oder Kreislaufwirtschaft
Doktorand*in in PSOL Doktorandenkohorte (d/m/w): Governing PFAS as a Slow Emergency – Narrative[...] Arbeitgeber: Helmholtz Centre for Environmental Research
Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ ist ein herausragender Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitenden nicht nur exzellente Betreuung und fachliche Qualifizierung bietet, sondern auch die Möglichkeit, in interdisziplinären und internationalen Teams an bedeutenden globalen Herausforderungen zu arbeiten. Mit einer erstklassigen Forschungsinfrastruktur und einem starken Fokus auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie, sowie einem Arbeitsplatz in einer lebendigen Region mit hoher Lebensqualität, ist das UFZ der ideale Ort für engagierte Wissenschaftler*innen, die einen nachhaltigen Beitrag zur Umweltforschung leisten möchten.
Kontaktdaten:
Helmholtz Centre for Environmental Research Recruiting-Team
StudySmarter Expertenrat🤫
Wir sind der Meinung, dass Sie so Doktorand*in in PSOL Doktorandenkohorte (d/m/w): Governing PFAS as a Slow Emergency – Narrative[...] erhalten könnten
✨Tipp Nummer 1
Netzwerken ist der Schlüssel! Nutze LinkedIn oder andere Plattformen, um mit Leuten aus dem UFZ und der Umweltforschung in Kontakt zu treten. Frag nach ihren Erfahrungen und Tipps – das zeigt dein Interesse und kann dir wertvolle Einblicke geben.
✨Tipp Nummer 2
Bereite dich auf Vorstellungsgespräche vor, indem du die aktuellen Themen rund um PFAS und Umweltpolitik recherchierst. Zeig, dass du nicht nur die Theorie kennst, sondern auch praktische Lösungen im Kopf hast. Das macht Eindruck!
✨Tipp Nummer 3
Sei proaktiv! Wenn du eine interessante Idee hast, wie man PFAS besser angehen könnte, teile sie in deinem Gespräch. Das zeigt, dass du kreativ denkst und bereit bist, Verantwortung zu übernehmen.
✨Tipp Nummer 4
Bewirb dich direkt über unsere Website! So stellst du sicher, dass deine Bewerbung die richtigen Leute erreicht. Und vergiss nicht, deine Leidenschaft für Umweltforschung und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu betonen – das kommt immer gut an!
Wir glauben, dass du diese Fähigkeiten brauchst, um Doktorand*in in PSOL Doktorandenkohorte (d/m/w): Governing PFAS as a Slow Emergency – Narrative[...] mit Bravour zu bestehen
Einige Tipps für deine Bewerbung 🫡
Mach es persönlich!:Zeig uns, wer du bist! Verwende in deinem Anschreiben eine persönliche Ansprache und erzähle uns, warum du dich für das Thema PFAS und Umweltforschung interessierst. Das macht deine Bewerbung einzigartig und unvergesslich.
Sei präzise und strukturiert:Halte deine Bewerbung klar und übersichtlich. Gliedere dein Anschreiben in Abschnitte, die deine Motivation, Qualifikationen und Erfahrungen deutlich machen. So können wir schnell erkennen, was du mitbringst!
Beziehe dich auf die Stellenbeschreibung:Lies die Stellenanzeige sorgfältig durch und gehe auf die spezifischen Anforderungen ein. Zeige uns, wie deine Fähigkeiten und Erfahrungen zu den Aufgaben passen, die du bei uns übernehmen würdest. Das zeigt, dass du wirklich interessiert bist!
Bewirb dich über unsere Website:Um sicherzustellen, dass deine Bewerbung an die richtige Stelle gelangt, bewirb dich direkt über unsere Website. So kannst du sicher sein, dass wir alles erhalten und deine Unterlagen schnell bearbeitet werden.
Wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch bei Helmholtz Centre for Environmental Research vorbereitet
✨Verstehe die Mission des UFZ
Mach dich mit der Mission und den Werten des UFZ vertraut. Zeige im Interview, dass du die Balance zwischen gesellschaftlicher Entwicklung und Umweltschutz verstehst und wie dein Projekt dazu beitragen kann.
✨Bereite dich auf interdisziplinäre Fragen vor
Da das Projekt interdisziplinär ist, solltest du bereit sein, Fragen zu verschiedenen Fachbereichen zu beantworten. Überlege dir, wie deine Kenntnisse in Sozialwissenschaften, Umweltwissenschaften oder Governance-Ansätzen in das Projekt einfließen können.
✨Präsentiere deine Forschungserfahrung
Sei bereit, über deine bisherigen Forschungsprojekte zu sprechen, insbesondere solche, die sich mit Umweltfragen oder Governance beschäftigen. Betone, wie deine Erfahrungen dir helfen, die Herausforderungen im PFAS-Diskurs zu bewältigen.
✨Zeige Teamfähigkeit und Kommunikationsskills
Da enge Zusammenarbeit mit anderen Doktorand*innen gefordert ist, solltest du Beispiele für deine Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeiten parat haben. Erkläre, wie du in der Vergangenheit erfolgreich mit anderen zusammengearbeitet hast, um gemeinsame Ziele zu erreichen.