Ausbildung Fitnesskaufmann

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Sport ist Deine große Leidenschaft?
Du würdest gerne den ganzen Tag in Trainingsklamotten verbringen?
Das Fitnessstudio ist Dein zweites Zuhause und Du kannst Dir keinen schöneren Ort auf der Welt vorstellen?
Dann könnte eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau bzw. zum Sport- und Fitnesskaufmann das Richtige für Deine berufliche Zukunft sein.
Doch wie viel Gehalt bekommt eine Sport- und Fitnesskauffrau oder ein Sport- und Fitnesskaufmann?
Welche Voraussetzungen benötigst Du und welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann – Aufgaben

Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann – Aufgaben

Der Beruf der Sport- und Fitnesskauffrau bzw. des Sport- und Fitnesskaufmanns ist sehr vielfältig. Er beinhaltet sowohl sportpraktische als auch betriebswissenschaftliche Tätigkeiten. Zu den täglichen Aufgaben einer Sport- und Fitnesskauffrau oder eines Sport- und Fitnesskaufmanns gehören z.B:

Management
  • Organisation des Sport- und Trainingsangebots
  • Personalmanagement
Service
  • Betreuung und Beratung von Kundinnen und Kunden
  • Lebens- und Nahrungsergänzungsmittel verkaufen
  • Sportgeräte bedienen und pflegen
  • Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen durchsetzen
  • Trainingspläne entwerfen
Buchhaltung
  • Kostenkalkulation
  • Erstellung von Finanzierungsplänen
Marketing
  • Marketingstrategien entwickeln und umsetzen
  • Social Media Marketing
  • Kooperationen

Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann – Jobs


Sport und Fitness ist ein aktuelles Trendthema, das in der heutigen Gesellschaft immer wichtiger wird. Eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann öffnet Dir also Türen für abwechslungsreiche und zukunftssichere Jobs.
Während der Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann erhältst Du üblicherweise verschiedene Trainerlizenzen. Die B-Lizenz zur Fitnesstrainerin oder zum Fitnesstrainer machst Du bereits nach wenigen Monaten. Mit ihr kannst Du beispielsweise in Fitnessstudios Kurse geben, auch ohne die Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann abgeschlossen zu haben. Weitere Lizenzen qualifizieren Dich beispielsweise
  • zur Functional Trainerin bzw. zum Functional Trainer,
  • zur Personal-Trainerin bzw. zum Personal-Trainer oder
  • zur Ernährungsberaterin bzw. zum Ernährungsberater.

Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann – Ausbildung

Die Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann ist nicht zu verwechseln mit einer Ausbildung zur Sport- und Gesundheitstrainerin bzw. zum Sport- und Gesundheitstrainer, oder einer Ausbildung zur Sport- und Fitnessbetriebswirtin bzw. zum Sport- und Fitnessbetriebswirt.

Während die Inhalte aller Ausbildungen ähnlich sind und die Berufsbezeichnungen daher gerne synonym gebraucht werden, sind die Ausbildungen zur Sport- und Gesundheitstrainerin bzw. zum Sport- und Gesundheitstrainer sowie zur Sport- und Fitnessbetriebswirtin bzw. zum Sport- und Fitnessbetriebswirt nicht staatlich anerkannt.

Die Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann dauert drei Jahre. Es handelt sich um eine duale Ausbildung, das bedeutet, dass Du in einem Betrieb die praktischen Tätigkeiten erlernst, während Du in der Berufsschule Dein theoretisches Wissen vertiefst.

Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann – Berufsschule und theoretische Inhalte

Angehende Sport- und Fitnesskaufleute besuchen die Berufsschule entweder in größeren Blöcken über das Ausbildungsjahr verteilt, oder aber an etwa zwei Tagen pro Woche. Dort bekommen die Sport- und Fitnesskaufleute theoretisches Wissen aus folgenden Bereichen vermittelt:

Ausbildungsjahr als Sport- und Fitnesskauffrau bzw. Sport- und Fitnesskaufmann theoretische Inhalte der Ausbildung
Erstes und zweites Ausbildungsjahr
  • Erfassung und Bewertung von geschäftlichen Prozessen
  • Marktwirtschaft und -analyse
  • Anwendung von Marketinginstrumenten
  • Erstellung von Leistungsangeboten
Drittes Ausbildungsjahr
  • Beratung von Mitgliedern
  • Erschließung von Finanzquellen
  • Investition

Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann – Betrieb und praktische Inhalte


Im Betrieb werden Dir als angehende:r Sport- und Fitnesskauffrau bzw. Sport- und Fitnesskaufmann folgende Ausbildungsinhalte näher gebracht:

Ausbildungsjahr als Sport- und Fitnesskauffrau bzw. Sport- und Fitnesskaufmann praktische Inhalte der Ausbildung
Erstes und zweites Ausbildungsjahr
  • Bewegung und Sport
  • Marketing
  • Veranstaltungsplanung und -organisation
  • kaufmännische Kontrolle und Steuerung
  • Betriebssicherheit
Drittes Ausbildungsjahr
  • Vertiefung der vorliegenden Kenntnisse
  • Personalwirtschaft und -management

Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann – Gehalt


Während der Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann steigt das Gehalt der Auszubildenden von Jahr zu Jahr. Die folgende Tabelle zeigt, mit welchen Gehältern Du dabei rechnen kannst:

Berufserfahrung Brutto-Gehalt im Monat
Erstes Ausbildungsjahr 750–900 Euro
Zweites Ausbildungsjahr 800–1.000 Euro
Drittes Ausbildungsjahr 950–1.150 Euro

Direkt nach der Ausbildung verdienst Du als Sport- und Fitnesskauffrau bzw. Sport- und Fitnesskaufmann zwischen 1.600 und 2.000 Euro brutto im Monat. Das durchschnittliche Gehalt einer Sport- und Fitnesskauffrau bzw. eines Sport- und Fitnesskaufmanns beträgt monatlich 1.894 Euro brutto. Bei einer 35-Stunden-Woche ergibt sich dabei ein Verdienst von 13,53 € pro Stunde.


Mit steigender Berufserfahrung und einer höheren Position kann das Gehalt einer Sport- und Fitnesskauffrau bzw. eines Sport- und Fitnesskaufmanns im Laufe der Jahre auf bis auf 2.500 Euro brutto ansteigen. Grundsätzlich gilt, je größer der Betrieb, in dem Du angestellt bist, desto höher ist auch Dein Gehalt.


Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann – Mögliche Ausbildungsbetriebe

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann hast Du die Möglichkeit, in vielen verschiedenen Betrieben ausgebildet und angestellt zu werden, wie:

  • in Fitnessstudios
  • in Sport-, Kur- oder Wellnesshotels
  • in Rehazentren
  • auf Sportanlagen, z. B. Golfplätzen
  • in Sportschulen und Vereinen
  • in Schwimmbädern
  • in Fußballstadien

Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann – Weiterbildungsmöglichkeiten

Eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann bietet Dir eine Menge Weiterbildungsmöglichkeiten, wie:


  • eine Fortbildung zur Ernährungsberaterin oder zum Ernährungsberater
  • eine Weiterbildung zur Yoga-Lehrerin oder zum Yoga-Lehrer
  • eine Fortbildung im Bereich Therapie und Fitness

Des Weiteren hast Du als Sport- und Fitnesskauffrau bzw. Sport- und Fitnesskaufmann die Option, eine doppelt qualifizierte Ausbildung abzuschließen. Diese befähigt Dich neben der Tätigkeit als Sport- und Fitnesskauffrau bzw. Sport- und Fitnesskaufmann zusätzlich zur Fachberaterin bzw. zum Fachberater für Servicemanagement. Du kannst diese Zusatzausbildung zeitgleich oder im Anschluss an die Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann abschließen.


Hast Du die Ausbildung zur Fachberaterin bzw. zum Fachberater für Servicemanagement erfolgreich bestanden, qualifiziert Dich diese auch ohne Abitur für ein Hochschulstudium. Folgende Studiengänge stehen Dir dabei offen:


  • Sportmanagement
  • Sportwissenschaft
  • Betriebswirtschaftslehre (BWL)
  • Gesundheitssport
  • Business Administration
Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann –  Voraussetzungen

Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann – Voraussetzungen


Als angehende Sport- und Fitnesskauffrau bzw. angehender Sport- und Fitnesskaufmann solltest Du sportbegeistert und körperlich belastbar sein. Ein aktiver und gesunder Lifestyle gehört dabei ebenso zu den Voraussetzungen wie der Spaß am Umgang mit Menschen.

Du benötigst keinen besonderen Schulabschluss, um die Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau bzw. zum Sport- und Fitnesskaufmann anzutreten. Viele Unternehmen stellen allerdings bevorzugt Auszubildende mit Mittlerer Reife, also einem Realschulabschluss ein.

Es gibt allerdings noch weitere Fähigkeiten, die Dich für eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau bzw. zum Sport- und Fitnesskaufmann qualifizieren, dazu gehören:

  • Sorgfalt und Teamfähigkeit
  • gute organisatorische Fähigkeiten
  • mathematisches Verständnis
  • gute Sprachkenntnisse und Kommunikationsbereitschaft
  • Motivations- und Begeisterungsfähigkeit


Zudem sollten Dir etwas ungewöhnliche Arbeitszeiten nichts ausmachen. Fitnessstudios beispielsweise haben schließlich auch an den Wochenenden geöffnet. Hinzu kommen können unter Umständen Früh- oder Spätschichten.

Sport- und Fitnesskauffrau / Sport- und Fitnesskaufmann – Steckbrief

  • Zu den Aufgaben der Sport- und Fitnesskauffrau bzw. des Sport- und Fitnesskaufmanns gehören unter anderem:
    • Erstellen von Trainingsplänen
    • Beratung und Betreuung von Kundinnen und Kunden
    • Organisation des Sport- und Trainingsangebots
    • Kostenkalkulation und Erstellung von Finanzierungsplänen
  • Die Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann dauert üblicherweise drei Jahre und ist dual aufgebaut.
  • Während der Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau bzw. zum Sport- und Fitnesskaufmann erlernst Du Inhalte aus etwa folgenden Fachbereichen:
    • Rechtswissenschaften
    • Betriebswirtschaft
    • Personalmanagement
    • Anatomie und Bewegungslehre
  • Eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann öffnet Dir also Türen für abwechslungsreiche und zukunftssichere Jobs. Während Deiner Ausbildung erhältst Du verschiedene Lizenzen, die Dich für folgende Tätigkeiten qualifizieren:
    • Functional Trainerin oder Functional Trainer
    • Personal-Trainerin oder Personal-Trainer
    • Ernährungsberaterin oder Ernährungsberater
  • Das Gehalt einer Sport- und Fitnesskauffrau oder eines Sport- und Fitnesskaufmanns nach der Ausbildung liegt in etwa zwischen 1.600 und 2.000 Euro brutto im Monat.
  • Möglichkeiten der Weiterbildung nach der Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau bzw. zum Sport- und Fitnesskaufmann sind:
    • Fortbildungen zur Ernährungsberaterin oder zum Ernährungsberater
    • Weiterbildung zur Yoga-Lehrerin oder zum Yoga-Lehrer
    • Fortbildungen im Bereich Therapie und Fitness
    • ein Studium (etwa Betriebswirtschaftslehre, Sportwissenschaft, Sportmanagement, Business Administration, Gesundheitssport)
  • Voraussetzungen für eine Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau oder zum Sport- und Fitnesskaufmann sind unter anderem:
    • Fitness und körperliche Belastbarkeit
    • gute organisatorische Fähigkeiten
    • gute Sprachkenntnisse und Kommunikationsbereitschaft
    • Motivations- und Begeisterungsfähigkeit

FAQs

Während der Ausbildung variiert das Gehalt einer Sport- und Fitnesskauffrau bzw. eines Sport- und Fitnesskaufmanns zwischen 600 und 900 Euro brutto pro Monat. Nach der Ausbildung kann das Einstiegsgehalt zwischen 1.800 und 2.200 Euro brutto pro Monat liegen. Dies kann jedoch je nach Region, Größe und Art des Arbeitgebers variieren.

Nach der Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau bzw. zum Sport- und Fitnesskaufmann gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. Dazu gehören zum Beispiel der Fachwirt für Sport- und Fitness, die Ausbildung zum Fitnesstrainer oder auch ein Studium im Bereich Sportmanagement oder Sportwissenschaften. Auch der Aufstieg zur Betriebsleiterin oder zum Betriebsleiter eines Fitnessstudios oder die Spezialisierung auf bestimmte Bereiche wie Ernährungsberatung sind möglich.

Die Voraussetzungen für die Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau bzw. zum Sport- und Fitnesskaufmann sind: 1. Mindestens einen Hauptschulabschluss. 2. Interesse an sportlichen Aktivitäten und gesunder Lebensweise. 3. Gute kommunikative Fähigkeiten. 4. Organisatorische Fähigkeiten. 5. Grundlegendes betriebswirtschaftliches Verständnis. 6. Kundenorientiertes Denken und Handeln.

Während der Ausbildung zur Sport- und Fitnesskauffrau bzw. zum Sport- und Fitnesskaufmann erlernt man theoretische und praktische Kenntnisse in Bereichen wie Betriebswirtschaft, Marketing und Vertrieb, Personalführung, Gesundheitslehre, Trainingslehre und in der Anwendung von Fitnessgeräten.
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