Ausbildung Kfz-Mechatroniker

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An der roten Ampel steht ein moderner Sportwagen. Damit er bei Grün losdüsen kann, verbergen sich unter seiner Karosserie bis zu 10.000 technische Einzelteile. So besteht allein der Motor – das Herz des Fahrzeugs – aus einer Vielzahl an Komponenten, die in Zusammenspiel miteinander die zum Fahren benötigte Energie produzieren. Funktioniert nur eines der vielen Einzelteile des Wagens nicht mehr, so heißt es schnell: von der Straße in die Werkstatt.
Du möchtest die Anlaufstelle für kaputte Fahrzeuge sein und Teil Deiner Tätigkeiten soll das Reparieren dieser sein? Ob nun der Sportwagen, der SUV oder das Cabrio, Verbrenner oder E-Auto, Personenkraftwagen oder Nutzfahrzeuge: Du konntest Dich schon immer für alles, was fährt, begeistern? Dann bringst Du die richtigen Voraussetzungen mit. Denn mit der Lehre oder Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bzw. zur Kfz-Mechatronikerin kannst Du Deine Leidenschaft für Fahrzeuge zum Beruf machen.

Kfz-Mechatronikerin / Kfz-Mechatroniker – Tätigkeiten & Aufgaben

Kfz-Mechatronikerin / Kfz-Mechatroniker – Tätigkeiten & Aufgaben

Den ganzen Tag mit verschiedensten Fahrzeugen arbeiten, ihre Fehler ausfindig machen, sie aufbereiten und reparieren – klingt zu gut, um wahr zu sein? Nicht, wenn Du als Kfz-Mechatroniker bzw. als Kfz-Mechatronikerin arbeitest. Denn hier dreht sich Deine Tätigkeit rund um Fahrzeuge, ihre Karosserie und Technik.


Als Kfz-Mechatroniker bzw. als Kfz-Mechatronikerin zählen die folgenden Aufgaben zu Deinem Berufsalltag:


  • Prüfung der Verkehrs- und Betriebssicherheit der Fahrzeuge
  • Analyse von Schäden und Mängeln am Fahrzeug bzw. Fahrzeugsystem
  • Anwendung von computergestützten Prüf- und Messsystemen
  • Auslesen von Fehlerspeichern
  • Durchführung von Wartungen am Fahrzeug
  • Dokumentation der vorgenommenen Arbeitsschritte
  • Aus-, Um- und Nachrüstung von Fahrzeugen, z. B. Durchführung einer Leistungssteigerung
  • Ein- und Umstellung von Parametern des Fahrzeugs auf Basis der Kundenwünsche
  • Montage und Demontage von Bauteilen

Je nachdem, für welchen Betrieb und für welchen Schwerpunkt Du Dich in der Ausbildung entscheidest, können Deine Aufgabenbereiche variieren. Das ermöglicht Dir, die Ausbildung nach Deinen Interessen auszurichten. Mehr zu den Schwerpunkten erfährst Du im nächsten Abschnitt.


Als Kfz-Mechatroniker bzw. Kfz-Mechatronikerin hast Du in der Regel feste Arbeitszeiten. Da einige Werkstätten jedoch samstags geöffnet haben, sollte es für Dich kein Problem sein, am Samstag zu arbeiten.

Kfz-Mechatronikerin / Kfz-Mechatroniker – Ausbildung & Ausbildungsdauer

Kfz-Mechatronikerin / Kfz-Mechatroniker – Ausbildung & Ausbildungsdauer

Um Kfz-Mechatroniker / Kfz-Mechatronikerin zu werden, absolvierst Du eine duale Ausbildung. Das heißt, dass Du sowohl in einem Ausbildungsbetrieb arbeitest, als auch die Berufsschule besuchst. So gehst Du meist an bestimmten Wochentagen in die Berufsschule und an den anderen Wochentagen arbeitest Du im Betrieb. Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre. In dieser Zeit lernst Du alles, was Du in der Tätigkeit als Kfz-Mechatroniker bzw. Kfz-Mechatronikerin können und wissen solltest.

Kfz-Mechatronikerin / Kfz-Mechatroniker Lehre – Inhalte und Schwerpunkte der Ausbildung

Welche Inhalte Du im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule lernst, richtet sich danach, in welchem Ausbildungsabschnitt und in welchem Ausbildungsjahr Du Dich befindest.

Kraftfahrzeugmechatroniker / Kraftfahrzeugmechatronikerin – Ausbildungsinhalte im Betrieb

Der erste Ausbildungsabschnitt erstreckt sich vom 1. bis zum 18. Monat. Als angehender Kfz-Mechatroniker bzw. angehende Kfz-Mechatronikerin lernst Du dabei unter anderem:

  • Durchführen von Service- und Wartungsarbeiten
  • Diagnostizieren von Fehlern und Störungen an Fahrzeugen und System
  • Aus-, Um- und Nachrüsten von Fahrzeugen
  • Montieren, Demontieren und Reparieren von Bauteilen, Baugruppen und Systemen
  • Messen und Prüfen an Systemen

Du möchtest mit Motorrädern arbeiten, statt mit Personenkraftwagen? Du siehst in Elektrofahrzeugen die Zukunft der Automobilindustrie und kannst mit Verbrennern wenig anfangen? Im zweiten Ausbildungsabschnitt – also im 19. bis 42. Monat – kannst Du abhängig von Deinen Interessen einen Schwerpunkt wählen, der maßgeblich Deine Aufgaben und Tätigkeitsbereiche als Kfz-Mechatroniker bzw. Kfz-Mechatronikerin beeinflusst:

Schwerpunkt Tätigkeitsbereich
Personenkraftwagentechnik Arbeit mit Fahrzeugen, die zur Beförderung von maximal neun Personen ausgerichtet sind
Motorradtechnik Wartung und Reparatur von Krafträdern
Nutzfahrzeugtechnik Instandhaltung, Wartung und Reparatur von Nutzfahrzeugen wie Bussen oder Lkws
Karosserietechnik Tätigkeiten rund um die Karosserie von Fahrzeugen, wie die Reparatur von Lack- und Unfallschäden
System- und Hochvolttechnik Arbeit mit der Technik von Elektro- und Hybridmotoren

Wenn es Dir schwerfällt, Dich für einen Schwerpunkt zu entscheiden, denke daran, dass nach der Ausbildung weitere Spezialisierungen in Form von Fort- und Weiterbildungen möglich sind. So steigerst Du nicht nur Deine Verdienstmöglichkeiten, sondern kannst weitere Interessengebiete in Deine Tätigkeit als Kfz-Mechatroniker bzw. Kfz-Mechatronikerin einbringen.


Patent-Motorwagen Nummer 1 – So taufte Carl Benz im Jahr 1886 seine Erfindung, die als erstes Automobil in die Geschichte eingegangen ist. In den über 130 Jahren, die seit der Erfindung von Benz vergangen sind, hat sich in der Fahrzeugbranche viel getan. Heute gibt es verschiedenste motorisierte Fortbewegungsmittel, die von Jahr zu Jahr mit innovativerer Technik, zum Beispiel mit Elektro- und Hybridmotoren, ausgestattet werden.


Den rasanten Entwicklungen der Branche hat sich auch die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bzw. zur Kfz-Mechatronikerin angepasst. So wurde die Ausbildung 2003 gesamtheitlich überarbeitet: aus den Kfz-Mechaniker:innen, Automobilmechaniker:innen und den Kfz-Elektriker:innen wurden die Kfz-Mechatroniker:innen. Im Jahr 2013 wurden im Zuge der neuen Ausbildungsverordnung zwei neue Schwerpunkte eingeführt: die Karosserietechnik und die System- und Hochvolttechnik.


Kraftfahrzeugmechatroniker / Kraftfahrzeugmechatronikerin – Ausbildungsinhalte in der Berufsschule

Nicht nur im Betrieb, sondern auch in der Berufsschule erwirbst Du zentrales Wissen und nötige Fähigkeiten für Deine künftige Tätigkeit als Kfz-Mechatroniker bzw. Kfz-Mechatronikerin. Einige der Lernfelder werden im Folgenden aufgeführt:

1. und 2. Ausbildungsjahr: 3. und 4. Ausbildungsjahr:
  • Funktionsstörungen identifizieren und beseitigen
  • Umrüstarbeiten nach Kundenwünschen durchführen
  • Mechatronische Systeme des Antriebsmanagements diagnostizieren
  • Fahrzeuge für Sicherheitsprüfungen und Abnahmen vorbereiten
  • Serviceaufgaben an Komfort- und Sicherheitssystemen durchführen
  • Antriebskomponenten reparieren

Vor Ende des 2. Ausbildungsjahres absolvierst Du Teil 1 der Abschluss-/Gesellenprüfung. Nach 3,5 Ausbildungsjahren schließt Du Deine Ausbildung mit dem erfolgreichen Bestehen von Teil 2 der Abschluss-/Gesellenprüfung ab.

Kfz-Mechatronikerin- / Kfz-Mechatroniker-Gehalt – Ausbildung

Wie hoch Dein Gehalt während und nach der Ausbildung als Kraftfahrzeugmechatroniker bzw. als Kraftfahrzeugmechatronikerin ausfällt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Während der Ausbildung beeinflussen der Ausbildungsbetrieb, die Branche, aber auch das entsprechende Bundesland Dein Gehalt.


In Bezug auf Dein Gehalt ist besonders entscheidend, ob Du in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitest oder nicht. Der Tarifvertrag hält die zu zahlenden Gehälter fest und regelt somit, wie viel Du während der Ausbildung verdienst.


Für Kraftfahrzeugmechatroniker und Kraftfahrzeugmechatronikerinnen sind dabei der Tarif der Metall- und Elektroindustrie sowie der Tarif des Kraftfahrzeuggewerbes von Bedeutung.


Um Dir ein Gefühl dafür zu geben, wie viel Du als Kfz-Mechatroniker bzw. als Kfz-Mechatronikerin während der Ausbildung verdienen kannst, werden im Folgenden die durchschnittlichen Gehaltsspannen nach den zwei genannten Tarifverträgen aufgezeigt:

Ausbildungsjahr Beispiel für ein monatliches Bruttogehalt im Kraftfahrzeuggewerbe Beispiel für ein monatliches Bruttogehalt in der Metall- und Elektroindustrie
1. Ausbildungsjahr 706 bis 979 Euro 976 bis 1.047 Euro
2. Ausbildungsjahr 745 bis 1.041 Euro 1.029 bis 1.102 Euro
3. Ausbildungsjahr 820 bis 1.144 Euro 1.102 bis 1.199 Euro
4. Ausbildungsjahr 860 bis 1.202 Euro 1.141 bis 1.264 Euro

Kfz-Mechatronikerin / Kfz-Mechatroniker – Gehalt nach der Ausbildung

Dein Gehalt als Kraftfahrzeugmechatroniker bzw. Kraftfahrzeugmechatronikerin nach der Ausbildung unterliegt ebenfalls den oben genannten Faktoren: Bundesland, Branche, Tarifvertrag und Betrieb. Zudem entscheiden noch Deine Berufserfahrung sowie ggf. absolvierte Weiterbildungen darüber, wie viel Du verdienst. Das durchschnittliche Bruttogehalt eines Kfz-Mechatronikers bzw. Kfz-Mechatronikerin liegt bei etwa 2.000 bis 3.000 Euro im Monat.


Kraftfahrzeugmechatronikerin / Kraftfahrzeugmechatroniker – Mögliche Ausbildungsbetriebe

Um Deine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker bzw. Kfz-Mechatronikerin aufzunehmen, hast Du – je nach gewünschtem Schwerpunkt – die Wahl zwischen einer Vielzahl an Ausbildungsbetrieben. In der Regel kommen dafür die folgenden Branchen infrage:


  • Reparaturwerkstätten
  • Vertragswerkstätten
  • Fertigungshallen
  • Hersteller von Kraftwagen/Motorrädern/Nutzfahrzeugen
  • Fuhrparkbetriebe mit Werkstatt
  • Speditionsunternehmen mit Werkstatt

Kfz-Mechatronikerin / Kfz-Mechatroniker – Weiterbildungsmöglichkeiten

Du hast Deine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker bzw. zur Kraftfahrzeugmechatronikerin erfolgreich absolviert oder möchtest Dich bereits vor der Aufnahme einer Ausbildung über die beruflichen Perspektiven des Berufs informieren? Dann wirst Du vermutlich nicht enttäuscht! Denn Kfz-Mechatroniker und Kfz-Mechatronikerinnen steht ein großes Weiterbildungsangebot zur Verfügung, mit dem sie ihre Fähigkeiten erweitern, ihren Berufsalltag abwechslungsreicher gestalten und ihre Gehaltschancen deutlich erhöhen können:

  • Weiterbildung zum Meister

Eine beliebte Option stellt die Weiterbildung zum Meister dar. Dabei kannst Du Dich in verschiedenen Bereichen zum Meister weiterbilden: Neben dem Kraftfahrzeugtechnikmeister bzw. Kraftfahrzeugtechnikmeisterin kannst Du zum Beispiel auch die Weiterbildung zum Industriemeister bzw. zur Industriemeisterin absolvieren.

  • Weiterbildung zum Kfz-Servicetechniker bzw. zur Kfz-Servicetechnikerin

Möchtest Du weniger Zeit und Geld in die Weiterbildung stecken, so könnte die Weiterbildung zum Kfz-Servicetechniker bzw. Kfz-Servicetechnikerin für Dich eine interessante Alternative sein. Du kannst die Weiterbildung neben Deinem Beruf in etwa 5 bis 6 Monaten durchlaufen und vertiefst dabei Deine Kenntnisse in der Fahrzeugdiagnose sowie der Kundenberatung. Entscheidest Du Dich später doch für die Weiterbildung zur Meisterin bzw. zum Meister, kann Dir der erfolgreiche Abschluss als Kfz-Servicetechnikerin bzw. Kfz-Servicetechniker angerechnet werden.

  • Weiterbildung zum Betriebsmanager bzw. zur Betriebsmanagerin der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik

Auch im kaufmännischen Bereich stehen Dir einige Möglichkeiten zur Verfügung: Wie wäre es beispielsweise mit einer Weiterbildung zum Betriebsmanager bzw. zur Betriebsmanagerin der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik? Damit verlagerst Du Deinen Fokus auf die Bearbeitung von Kundenaufträgen und die Planung von Arbeitsabläufen. Auch die Kontrolle von Produktionsabläufen sowie die Qualitätssicherung zählen dann zu Deinen Aufgabenbereichen.

Wenn für Dich auch ein Studium infrage kommt, eröffnen sich somit eine Vielzahl an weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten: In den Studiengängen

  • Wirtschaftsingenieurwesen,
  • Elektromobilität,
  • Mechatronik oder auch
  • Fahrzeugtechnik.

erwirbst Du entsprechend Deiner Interessen ein breites wissenschaftliches und praktisches Grundlagenwissen.

Du möchtest eine Weiterbildung machen, weißt aber nicht, wie Du sie finanzieren sollst? Dann informiere Dich in Deinem Bundesland über die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten. Eine finanzielle Unterstützung für Aufstiegsweiterbildungen bietet etwa das Aufstiegs-BAföG.

Kfz-Mechatronikerin / Kfz-Mechatroniker – Voraussetzungen & Fähigkeiten

Kfz-Mechatronikerin / Kfz-Mechatroniker – Voraussetzungen & Fähigkeiten

Zunächst bestehen rechtlich keine eingeschränkten Zugangsvoraussetzungen. Das heißt, Du benötigst keine spezielle Vorbildung und somit keinen bestimmten Schulabschluss, um die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker bzw. zur Kfz-Mechatronikerin zu starten.

Um die Ausbildung aber nicht nur zu beginnen, sondern auch erfolgreich zu absolvieren und nach der Ausbildung Freude an Deinem Beruf zu haben, solltest Du prüfen, ob Deine persönlichen Voraussetzungen zum Berufsbild passen. Dazu gehören Deine Interessen, Fähigkeiten und Stärken als angehender Kfz-Mechatroniker bzw. angehende Kfz-Mechatronikerin, wie Du in folgender Tabelle sehen kannst:

persönliche Voraussetzungen Aufgabenbereiche
  • Kommunikationsstärke
  • freundliches Auftreten
⇾ für den Kontakt mit Kunden, zum Beispiel für die Besprechung von Kundenwünschen oder das Einweisen von Kunden in technische Sachverhalte
  • Teamfähigkeit
  • Freude an der Arbeit im Team
⇾ für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Deinen Kolleginnen und Kollegen
  • Sorgfältigkeit
  • Organisiertheit
  • Genauigkeit
⇾ für organisatorisch-prüfende Aufgaben, wie das Dokumentieren von Arbeitsschritten oder die Durchführung von Inspektionen
  • handwerkliches Geschick
  • technisches Verständnis
⇾ zum Beispiel für die Montage und Demontage von Bauteilen und das Verständnis von elektronischen und mechanischen Systemen
  • Rechenfertigkeiten
  • numerisches Denken
⇾ unter anderem zur Berechnung verschiedener elektrischer Parameter und Größen
  • körperliche Belastbarkeit
  • feinmotorische Fähigkeiten
⇾ zum Beispiel für das Tragen von schweren Bauteilen und das Arbeiten in gebückter oder liegender Haltung sowie für feinmotorische Justierarbeiten

Kfz-Mechatronikerin / Kfz-Mechatroniker – Steckbrief



  • Kfz-Mechatronikerin bzw. Kfz-Mechatroniker – Aufgaben:

    • Prüfung der Verkehrs- und Betriebssicherheit von Fahrzeugen

    • Montage und Demontage von Bauteilen

    • Anwendung von Prüf- und Messsystemen



  • Kfz-Mechatronikerin bzw. Kfz-Mechatroniker – Ausbildung:

    • Kraftfahrzeugmechatroniker-Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre.

    • Kfz-Mechatroniker-Lehre – Inhalte: Umrüstarbeiten, Grundlagen zu mechatronischen Systemen, Funktionsstörungen und Sicherheitsprüfungen

    • Spezialisierungen: Personenkraftwagen, Motorradtechnik, Karosserietechnik, System- und Volltechnik, Nutzfahrzeugtechnik



  • Kfz-Mechatronikerin bzw. Kfz-Mechatroniker – Gehalt: Ausbildung: 706 Euro brutto im ersten Jahr bis 1.264 Euro brutto im vierten Ausbildungsjahr

  • Kfz-Mechatronikerin bzw. Kfz-Mechatroniker – Weiterbildungen:

    • Meisterbrief

    • Kfz-Servicetechniker:in

    • Betriebsmanagement der Fachrichtung Kraftfahrzeugtechnik



  • Kfz-Mechatronikerin bzw. Kfz-Mechatroniker – Voraussetzungen & Fähigkeiten für eine Ausbildung:

    • Teamfähigkeit

    • handwerkliches Geschick

    • technisches Verständnis

    • Sorgfältigkeit




FAQs

Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker hat verschiedene Schwerpunkte. Bei Personenkraftwagentechnik liegt der Fokus auf der Reparatur und Wartung von Pkws. Nutzfahrzeugtechnik spezialisiert sich hingegen auf größere Fahrzeuge wie Lkws und Busse. Im Schwerpunkt Motorradtechnik arbeiten Sie speziell mit Motorrädern. Im Bereich System- und Hochvolttechnik konzentrieren Sie sich auf elektrische und elektronische Systeme, einschließlich E-Fahrzeugen. Karosserietechnik befasst sich hauptsächlich mit der Karosserie und Fahrzeugbau. Die genauen Tätigkeiten innerhalb eines Schwerpunkts können variieren, abhängig vom spezifischen Arbeitsplatz und Aufgaben.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich als Kfz-Mechatroniker weiterzubilden. Man kann beispielsweise eine Meisterausbildung absolvieren, um als Werkstattmeister zu arbeiten. Eine andere Option wäre, ein Fach- oder Hochschulstudium in einem verwandten Bereich wie Fahrzeugtechnik oder Maschinenbau zu beginnen. Weiterhin gibt es auch zahlreiche Fortbildungskurse zu speziellen Themen wie Elektromobilität oder Fahrzeugdiagnostik.

Während der Ausbildung erhält ein Kfz-Mechatroniker je nach Ausbildungsjahr zwischen 650 und 1.100 Euro brutto im Monat. Nach der Ausbildung kann das Einstiegsgehalt je nach Region und Betrieb etwa zwischen 2.000 und 2.500 Euro brutto pro Monat liegen. Es kann jedoch mit der Zeit und Erfahrung steigen.

Für eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker sind handwerkliches Geschick, technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit, sorgfältig und konzentriert zu arbeiten, hilfreich. Außerdem ist Interesse an Fahrzeugen und deren Technologie wichtig.
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