Was macht ein Metallbauer?
Ein Metallbauer plant, fertigt und montiert Konstruktionen sowie Bauteile aus Metall, von Toren und Fassaden bis hin zu Maschinen- und Anlagenkomponenten. In Deutschland verdient man im Median 36.000 € brutto pro Jahr, beim Einstieg rund 29.000 €.
Im Arbeitsalltag liest du technische Zeichnungen, schneidest, schweißt und biegst Metallprofile und sorgst für passgenaue Montagen auf Baustellen oder im Betrieb. Du arbeitest mit modernen CNC-Maschinen ebenso wie mit klassischen Handwerkzeugen. Sicherheitsstandards, Maßhaltigkeit und Materialkenntnis bestimmen jede Schicht, und kein Projekt gleicht dem anderen.
Typische Verantwortungsbereiche im Überblick:
So sieht ein typischer Arbeitstag aus
Wie wirst du Metallbauer?
Es gibt nicht den einen Weg. Diese Routen führen in den Beruf:
Duale Ausbildung
Die dreijährige Ausbildung zum Metallbauer (IHK/HWK) ist der Standardweg. Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule und wählst eine Fachrichtung: Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau.
Meister oder Techniker
Nach der Gesellenzeit kannst du den Metallbauermeister oder den staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Metalltechnik ablegen. Damit übernimmst du Leitungsaufgaben, darfst ausbilden und machst dich ggf. selbstständig.
Umschulung oder Anpassungsqualifizierung
Wer aus einem handwerklichen oder technischen Beruf kommt, kann über eine geförderte Umschulung (häufig 24 Monate, verkürzt) oder betriebliche Einarbeitung einsteigen. Die Agentur für Arbeit und BAFA unterstützen finanziell.
Ausbildung & Studium im Detail
Diese Programme führen am häufigsten in den Beruf:
Quereinstieg in 4 Schritten
Rund jede/r fünfte kommt aus einem anderen Beruf. So gelingt der Wechsel:
- Fachrichtung wählen. Entscheide dich früh, ob Konstruktionstechnik, Metallgestaltung oder Nutzfahrzeugbau besser zu deinen Interessen passt, denn die Fachrichtung prägt Ausbildungsbetrieb und spätere Jobangebote.
- Ausbildungsplatz sichern. Bewirb dich bei Schlossereien, Stahlbauunternehmen, Fassadenbauern oder Fahrzeugherstellern. Praktika im Vorfeld zeigen Engagement und verbessern deine Chancen erheblich.
- Gesellenprüfung ablegen. Nach drei Jahren schließt du die Prüfung bei der zuständigen Handwerks- oder Industrie- und Handelskammer ab und erhältst den anerkannten Berufsabschluss.
- Weiterqualifizieren oder spezialisieren. Mit Meister, Techniker oder Schweißzertifikat steigst du in der Verantwortung und im Gehalt. Ab Median 36.000 Euro jährlich sind mit Aufstieg deutlich mehr als 45.000 Euro möglich.
Voraussetzungen & Skills
Gefragteste Fach-Skills
Persönliche Stärken
Das solltest du formal mitbringen
Was verdient ein Metallbauer?
Karriere & Aufstieg
Vorteile & Herausforderungen
Dafür spricht
- Sehr hohe Nachfrage: bundesweit aktuell rund 5.784 offene Stellen
- Sichtbares, greifbares Arbeitsergebnis am Ende jedes Projekts
- Breite Spezialisierungsmöglichkeiten von Fassadenbau bis Nutzfahrzeuge
- Klarer Aufstiegspfad von Geselle über Meister bis zur Betriebsleitung
Das solltest du wissen
- Körperlich anspruchsvoll: Lärm, Hitze, Steharbeit und Hebetätigkeiten prägen den Alltag
- Einstiegsgehalt um 30.000 Euro liegt unter dem gesamtwirtschaftlichen Median
- Schicht- und Baustelleneinsätze können Freizeit und Familienplanung belasten
- Verletzungsrisiko erfordert konsequente Schutzmaßnahmen und hohe Disziplin
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Aktuelle Metallbauer-Stellen
13 aktuelle Stellen, direkt zur Ausschreibung verlinkt – plus die vollständige Suche im Jobboard.
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Metallbauer (m/w/d)TP
Schlosser, Metallbauer (m/w/d) ab € 23/Std.HSSchlosser / Metallbauer als Monteur m/w/d45.000 €brutto/JahrBGMetallbauer (m/w/d)SF
Vorarbeiter/in Metallbau (m/w/d) in PfedelbachDA
Schlosser (m/w/d) / Metallbauer (m/w/d)MS(Kraftfahrzeug-)Mechatroniker/ Metallbauer (m/w/d) für Lkw- & Nutzfahrzeugtechnik/Schlosserei36.000 €caBI
Ausbildung Konstruktionsmechaniker*in / Metallbauer*in Fachrichtung Stahl- und Metallbau- Tagesaktuelle Stellen
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Häufige Fragen
Was verdient ein Metallbauer in Deutschland?
Der Median liegt bei rund 36.000 Euro brutto im Jahr. Berufseinsteiger starten oft bei etwa 30.000 Euro, erfahrene Fachkräfte mit Meistertitel oder Spezialisierung können 45.000 Euro und mehr erreichen. Region und Betriebsgröße beeinflussen das Gehalt deutlich.
Wie viele offene Stellen gibt es aktuell für Metallbauer?
Derzeit sind bundesweit rund 5.784 Stellen ausgeschrieben. Der Fachkräftemangel im Metallhandwerk sorgt dafür, dass qualifizierte Metallbauer in den meisten Regionen Deutschlands gute Chancen auf schnelle Vermittlung haben.
Welche Fachrichtungen gibt es in der Metallbauer-Ausbildung?
Die Ausbildung gliedert sich in drei Fachrichtungen: Konstruktionstechnik (Stahl- und Metallbaukonstruktionen), Metallgestaltung (künstlerisch-handwerkliche Arbeiten) und Nutzfahrzeugbau (Aufbauten für Lkw, Anhänger, Busse). Du wählst die Richtung gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb.
Kann ich als Metallbauer auch ins Ausland arbeiten?
Ja, der Berufsabschluss ist innerhalb der EU weitgehend anerkannt. Besonders in Österreich, der Schweiz und den Niederlanden werden deutschsprachige Metallbauer gesucht. Eine Anerkennung in Nicht-EU-Ländern erfordert oft ein zusätzliches Anerkennungsverfahren, das die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen koordiniert.
Erstellt von der StudySmarter Karriere-Redaktion · Stand Juli 2026. Quellen: StudySmarter Jobbörse (954 ausgewertete Live-Stellen von 5.784 offenen) · Statistisches Bundesamt (Destatis) · Gehalts-Aufschlüsselung als gekennzeichnetes Marktmodell. Richtwerte.