Ausbildung Fachinformatiker/in in Dortmund 2026: Gehalt, Chancen & 100 offene Stellen
Gehalt, Top-Betriebe, Bewerbungstipps und ehrliche Einblicke – kompakt für deinen Start in die Ausbildung in Dortmund.
Aktuelle Fachinformatiker-Ausbildungsplätze in Dortmund
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Du suchst eine Ausbildung als Fachinformatiker in Dortmund? Dann hast du gerade richtig gute Karten: 100 Stellen bei 58 Arbeitgebern sind aktuell offen, und der Beruf ist offiziell als Engpassberuf eingestuft. Das bedeutet: Unternehmen suchen dringend Azubis – und du kannst dir aussuchen, wo du anfängst.
In diesem Guide findest du alles, was du wissen musst: Was verdienst du? Welche Betriebe bilden in Dortmund aus? Kannst du dir die Stadt als Azubi leisten? Und lohnt sich die Ausbildung überhaupt – auch langfristig?
Was ist die Ausbildung Fachinformatiker in Dortmund?
Als Fachinformatiker:in entwickelst, administrierst und wartest du IT-Systeme – je nach Fachrichtung entweder mit Fokus auf Softwareentwicklung oder Systemintegration. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule statt. Dortmund ist dabei ein spannender Standort: Die Stadt wandelt sich seit Jahren vom Stahlstandort zur Digitalregion und zieht IT-Unternehmen, Startups und Technologiezentren an. Für tech-begeisterte Azubis aus dem Ruhrgebiet gibt es hier konkrete Perspektiven direkt vor der Haustür.
Dortmund hat sich zu einem der wichtigsten Digitalstandorte in NRW entwickelt. Im SIGNAL IDUNA Park-Umfeld, rund um den Technologiepark Dortmund und im Umfeld der TU Dortmund haben sich zahlreiche IT-Firmen, Softwarehäuser und Tech-Startups angesiedelt. Auch Logistikkonzerne, Versicherungen und Industrieunternehmen der Region suchen IT-Fachkräfte für interne Stellen. Die Nachfrage nach Fachinformatiker:innen bleibt strukturell hoch, weil digitale Infrastruktur in nahezu jeder Branche gebraucht wird.
📚Was erwartet dich in der Ausbildung?
In der Ausbildung zur Fachinformatiker:in lernst du, IT-Systeme zu planen, einzurichten, zu programmieren oder zu administrieren. In der Fachrichtung Systemintegration konfigurierst du Netzwerke und Serverinfrastrukturen, in der Anwendungsentwicklung schreibst du Code und entwickelst Softwarelösungen. In der Berufsschule kommen Themen wie Netzwerktechnik, Datenschutz, Projektmanagement und IT-Sicherheit hinzu.
- ✓Netzwerke konfigurieren und administrieren
- ✓Software entwickeln und debuggen
- ✓IT-Sicherheitskonzepte umsetzen
- ✓Kundensupport und Fehlerdiagnose durchführen
- ✓IT-Projekte strukturiert dokumentieren
⏰Dein Tag als Azubi
So könnte ein typischer Ausbildungstag als Fachinformatiker/in aussehen:
- 08:30Ins Büro oder Home Office. Erste Tickets checken.
- 09:00Stand-up mit dem Team – wer macht was heute.
- 09:30Support-Anfrage: Kolleg:in kommt nicht auf VPN. Analyse und Fix.
- 12:30Mittagspause mit dem Team.
- 13:00Praxisprojekt: Kleine Python-Skripte für Datenverarbeitung.
- 16:30Wissenstransfer mit Ausbilder – Fragen aus der Berufsschule.
💰Was verdienst du in der Ausbildung als Fachinformatiker in Dortmund?
Im ersten Lehrjahr verdienst du im Schnitt rund 1.050 Euro brutto, im zweiten etwa 1.130 Euro und im dritten rund 1.230 Euro – je nach Unternehmen und Tarifbindung kann das variieren. Nach der Ausbildung steigst du in Dortmund und der Region typischerweise mit etwa 3.000 bis 3.800 Euro brutto monatlich ein, abhängig von Fachrichtung und Arbeitgeber.
Ausbildungsvergütung nach Lehrjahr
Grobe Richtwerte (brutto/Monat). Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarif, Branche und Region ab.
🚀Wie geht es nach der Ausbildung als Fachinformatiker weiter?
Nach der Ausbildung kannst du direkt in dein Ausbildungsunternehmen übernommen werden oder dich auf dem breiten Dortmunder Jobmarkt bewerben. Viele Fachinformatiker:innen spezialisieren sich weiter oder steigen mittelfristig in Führungs- und Expertenpositionen auf. Wer studieren möchte, hat mit einer abgeschlossenen Ausbildung oft einen Vorteil beim Quereinstieg in technische Bachelorstudiengänge.
Einstieg als Fachinformatiker
2.700 €IT-Projektleiter:in / Teamlead
3.800 - 5.200 €Geprüfte:r IT-Entwickler:in (Weiterbildung IHK)
3.500 - 4.800 €Bachelor Informatik / Wirtschaftsinformatik (berufsbegleitend)
4.000 - 6.000 €⚖️Ausbildung oder Studium als Fachinformatiker: Was lohnt sich?
Studium oder Ausbildung? Die Ausbildung zur Fachinformatiker:in startet früher, du verdienst sofort und sammelst echte Berufserfahrung. Ein Informatik-Studium ist sinnvoll, wenn du tief in Theorie, Forschung oder akademische Karrierewege einsteigen willst. Für viele, die konkret programmieren oder Systeme betreuen wollen, ist die Ausbildung der direktere Weg.
Ausbildung als Fachinformatiker
- ✓Sofortiger Verdienst ab Tag eins
- ✓Starke Praxiserfahrung im Betrieb
- ✓Kürzerer Weg in den Beruf
Bachelor Informatik / Wirtschaftsinformatik
- ✓Tieferes theoretisches Fundament
- ✓Mehr Optionen in Forschung und Wissenschaft
- ✓Oft höheres Einstiegsgehalt möglich
Ausbildung vs. Studium: Wer hat mit 25 mehr verdient?
Vereinfachte Modellrechnung (netto, gerundet) – die Ausbildung verdient ab Tag 1, ein Studium startet später.
🏢Welche Betriebe bilden als Fachinformatiker in Dortmund aus?
Vom spezialisierten Fachbetrieb bis zum großen öffentlichen Arbeitgeber: In Dortmund suchen gerade viele Betriebe Azubis als Fachinformatiker. Hier siehst du, wer ausbildet – und kommst mit einem Klick direkt zu ihren offenen Stellen.
Diese Betriebe in Dortmund bilden gerade aus
Passt das zu dir?
Drei kurze Fragen, eine ehrliche Einschätzung – kein Test mit richtig oder falsch.
Deine Stärken: Belastbarkeit · Teamgeist · Hands-on
🤔Schaffe ich das – und kann ich mir das leisten?
Kurze, ehrliche Antworten auf die Fragen, die sich fast alle vor der Bewerbung stellen.
Ist die Ausbildung schwer?
Ehrlich: Am Anfang ist vieles neu, und die Zwischen- und Abschlussprüfung solltest du ernst nehmen – gerade die Technik. Aber deine Schulnoten sind weniger wichtig, als du denkst: Der Betrieb bringt dir alles Schritt für Schritt bei. Wer zuverlässig ist und mit anpackt, schafft die Ausbildung auch mit einem normalen Haupt- oder Realschulabschluss.
Was, wenn ich abgelehnt werde?
Ganz normal – bewirb dich einfach bei mehreren Betrieben gleichzeitig. Klappt es erst mal nicht, ist ein Praktikum oder eine Einstiegsqualifizierung (EQ) oft die Brücke in die Ausbildung. Viele Betriebe stellen sogar kurz vor oder nach dem Ausbildungsstart noch ein – aktuell gibt es mehr freie Plätze als Bewerber.
Kann ich mir Dortmund als Azubi leisten?
Eng, aber machbar. So sieht ein typischer Monat im 1. Lehrjahr ungefähr aus:
- ➕ Ausbildungsgehalt: ca. 1.050 € brutto (netto etwas weniger)
- ➖ WG-Zimmer (Randbezirke günstiger): ~450–650 €
- ➖ Azubi-/Deutschland-Ticket: ~29–58 €
- ➖ Essen, Handy, Freizeit: ~250 €
- 💡 Tipp: Mit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) von der Agentur für Arbeit bekommst du je nach Situation mehrere hundert Euro extra – besonders, wenn du nicht mehr zu Hause wohnst.
🔄Quereinstieg & Umschulung: Ausbildung mit 25, 30 oder älter
Eine Ausbildung ist nicht nur etwas für Schulabgänger. Für eine duale Ausbildung gibt es kein Höchstalter – viele Betriebe schätzen die Reife und Zuverlässigkeit von Quereinsteigern und Umschülern sogar besonders.
- Umschulung statt klassischer Ausbildung: Mit Berufserfahrung geht es oft schneller – eine Umschulung dauert meist 2 Jahre und endet mit demselben anerkannten Kammerabschluss (IHK/HWK).
- Förderung über den Bildungsgutschein: Agentur für Arbeit oder Jobcenter können eine Umschulung komplett finanzieren – Lehrgangskosten und oft auch deinen Lebensunterhalt. Für eine reguläre Ausbildung helfen BAB, Wohngeld oder Aufstiegs-BAföG.
- Teilzeit ist möglich: Eine Ausbildung in Teilzeit ist gesetzlich erlaubt – praktisch, wenn du Familie hast oder nebenbei arbeiten musst.
- So startest du: Lass dich kostenlos von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit beraten (Ausbildung vs. Umschulung, Förderung) – und bewirb dich parallel direkt auf freie Stellen.
Wie bewirbst du dich für eine Ausbildung als Fachinformatiker?
Für eine Ausbildung als Fachinformatiker brauchst du ein kurzes Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf und deine letzten zwei Zeugnisse. Bewirb dich am besten von September bis November für das Folgejahr, dank Fachkräftemangel haben aber auch Spätbewerber gute Chancen. Wichtig sind Freundlichkeit und Kommunikationsstärke, ein Praktikum vorab ist ein Plus.
Wann bewerben?
Die meisten Ausbildungen starten am 1. September. Große Ketten suchen ab Herbst des Vorjahres (Sep–Nov 2025 für Start Sep 2026). Dank Fachkräftemangel haben aber auch Spätbewerber gute Chancen.
Deine Bewerbungsunterlagen – Checkliste
Anschreiben-Vorlage: So könnte deins aussehen
Sehr geehrte Frau/Herr [Name],
ich bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz als Fachinformatiker/in in Ihrem Haus in [Stadtteil]. Auf Ihre Stellenanzeige bin ich über [Quelle] aufmerksam geworden.
[Warum dieser Betrieb?] Ich habe mich über Ihren Betrieb informiert und schätze besonders [konkretes Detail – z.B. die Ausbildungsqualität, das Team, die moderne Ausstattung].
[Warum IT / Software?] Ich interessiere mich seit Längerem für Fachinformatiker und möchte genau das lernen. Durch ein Praktikum bei [Betrieb] konnte ich bereits erste praktische Einblicke gewinnen.
[Was bringe ich mit?] Ich bin zuverlässig, teamfähig und motiviert, Neues zu lernen. Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch.
Mit freundlichen Grüßen
[Dein Name]
Vorstellungsgespräch: So überzeugst du
👔 Was anziehen?
- Lebensmittel/Drogerie: Saubere Jeans + Bluse/Hemd, geschlossene Schuhe
- Mode: Zeig deinen Stil – gepflegt, aber nicht übertrieben
- Technik: Smart Casual, kein Anzug nötig
- Generell: Lieber etwas über- als unterdressed
💡 Was vorbereiten?
- Besuche den Laden vorher als Kunde – merk dir Details
- Überleg dir: Was gefällt dir an dem Betrieb konkret?
- Bereite 2–3 eigene Fragen vor („Wie sieht ein typischer Tag aus?“)
- Übe mit Freunden oder Familie ein Rollenspiel
Soft Skills, die Betriebe wirklich suchen
Noten sind weniger wichtig als du denkst. Die meisten Betriebe sagen: „Wir gucken nicht aufs Zeugnis, wir gucken, ob du mit Leuten kannst.“
🕐Wie sind die Arbeitszeiten in der Ausbildung als Fachinformatiker?
Arbeitszeiten und Bedingungen hängen vom Betrieb und der Branche ab – in der Regel sind es rund 38–40 Stunden pro Woche, oft mit frühem Start und je nach Betrieb auch mal Samstagsdienst. Achte im Ausbildungsvertrag auf geregelte Arbeitszeiten, deinen Urlaubsanspruch, die Vergütung und die Übernahmechancen nach der Ausbildung.
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Karte und aktuelle Stellenauswahl
Dortmund im Überblick
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Formal gibt es keine gesetzliche Mindestanforderung – in der Praxis bevorzugen die meisten Dortmunder Betriebe Bewerber:innen mit Fachhochschulreife oder Abitur. Mit einem guten Realschulabschluss und nachweisbarem Interesse an IT hast du ebenfalls Chancen, besonders bei kleineren Unternehmen oder IT-Dienstleistern.
Die Ausbildung gliedert sich in vier Fachrichtungen: Anwendungsentwicklung, Systemintegration, Daten- und Prozessanalyse sowie Digitale Vernetzung. In Dortmund sind vor allem Anwendungsentwicklung und Systemintegration bei Betrieben gefragt. Schau bei der Bewerbung genau hin, welche Fachrichtung ein Betrieb anbietet.
Ja, in Dortmund gibt es Berufskollegs, die IT-Ausbildungsberufe beschulen, darunter das Berufskolleg Dortmund-Mitte. Dein Ausbildungsbetrieb meldet dich an der zuständigen Berufsschule an. Der Unterricht findet in der Regel an ein bis zwei Tagen pro Woche oder in Blöcken statt.
In Dortmund findest du IT-Dienstleister, Softwareunternehmen und Startups rund um den Technologiepark, aber auch große Arbeitgeber wie Logistikkonzerne, Banken und Versicherungen, die eigene IT-Abteilungen haben. Auch öffentliche Einrichtungen wie die Stadt Dortmund oder die TU Dortmund bilden Fachinformatiker:innen aus.
Im ersten Ausbildungsjahr sind es im Schnitt rund 1.050 Euro brutto, im zweiten rund 1.130 Euro und im dritten rund 1.230 Euro. Das variiert je nach Betrieb und ob ein Tarifvertrag gilt. Informiere dich beim Unternehmen direkt, ob ein Tarifvertrag (z. B. TVAöD bei öffentlichen Arbeitgebern) angewendet wird.
Ja, eine Verkürzung auf zweieinhalb Jahre ist möglich, zum Beispiel bei sehr guten schulischen Leistungen oder wenn du bereits relevante Vorkenntnisse mitbringst. Den Antrag stellst du gemeinsam mit deinem Betrieb bei der zuständigen IHK Dortmund. Sprich das Thema früh mit deinem Ausbildungsbetrieb an.
Ja, Dortmund hat ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz mit U-Bahn, S-Bahn und Bussen. Viele Betriebe liegen zentral oder sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Das Deutschlandticket ist auch für Azubis eine günstige Option, um flexibel in der Region zu pendeln.
Viele Dortmunder IT-Betriebe übernehmen gute Azubis nach dem Abschluss, weil der Fachkräftebedarf hoch ist. Eine Übernahme ist jedoch nicht garantiert – kläre das möglichst frühzeitig mit deinem Betrieb. Alternativ hast du auf dem Dortmunder und regionalen Arbeitsmarkt gute Chancen, schnell eine Stelle zu finden.
Quellenangaben
- Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET & Engpassanalyse
- BIBB Datenreport zur Berufsbildung
- StudySmarter Jobbörse: aktuelle Ausbildungsstellen (laufend aktualisiert)