Ausbildung Kaufmann/-frau für Büromanagement für Büromanagement in Frankfurt 2026: Gehalt, Chancen & 66 offene Stellen
Gehalt, Top-Betriebe, Bewerbungstipps und ehrliche Einblicke – kompakt für deinen Start in die Ausbildung in Frankfurt.
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Du suchst eine Ausbildung als Büromanagement in Frankfurt? Dann hast du gerade richtig gute Karten: 66 Stellen bei 50 Arbeitgebern sind aktuell offen, und der Beruf ist offiziell als Engpassberuf eingestuft. Das bedeutet: Unternehmen suchen dringend Azubis – und du kannst dir aussuchen, wo du anfängst.
In diesem Guide findest du alles, was du wissen musst: Was verdienst du? Welche Betriebe bilden in Frankfurt aus? Kannst du dir die Stadt als Azubi leisten? Und lohnt sich die Ausbildung überhaupt – auch langfristig?
Was ist die Ausbildung Büromanagement in Frankfurt?
Als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement organisierst du den reibungslosen Ablauf in Büros und Verwaltungen – von der Terminkoordination über die Korrespondenz bis hin zur Bearbeitung von Rechnungen und Personalunterlagen. Frankfurt am Main bietet dafür ein außergewöhnliches Umfeld: Als Finanz- und Wirtschaftsmetropole sitzen hier Großbanken, internationale Konzernzentralen, Kanzleien und Behörden. Die Ausbildung dauert drei Jahre und kombiniert Betriebspraxis mit Berufsschule. Zwei Wahlqualifikationen erlauben dir eine Spezialisierung – etwa auf Assistenz und Sekretariat oder auf kaufmännische Steuerung.
Frankfurt ist mit seinen Banken, Versicherungen, Unternehmensberatungen, Anwaltskanzleien und Bundesbehörden wie der EZB oder der Bundesagentur für Arbeit ein besonders starker Standort für Büromanagement-Azubis. Ob Finanzdienstleister in der Innenstadt, Logistikunternehmen am Flughafen oder Pharmafirmen im Umland – nahezu jede Branche braucht gut ausgebildete Bürokaufleute. Die Nachfrage nach strukturierten, kommunikationsstarken Verwaltungskräften bleibt konstant hoch, unabhängig von Konjunkturzyklen.
📚Was erwartet dich in der Ausbildung?
In der Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann für Büromanagement lernst du, Büroprozesse selbstständig zu steuern: Du bearbeitest Eingangs- und Ausgangspost, koordinierst Termine, erstellst Präsentationen und pflegst Datenbanken. In der Berufsschule beschäftigst du mit Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch und Informationsverarbeitung. Dazu kommen zwei Wahlqualifikationseinheiten, die du direkt auf deine spätere Jobrichtung abstimmen kannst – etwa Personalwirtschaft oder kaufmännische Abläufe.
- ✓Termine und Reisen für Führungskräfte koordinieren
- ✓Rechnungen prüfen, buchen und kontieren
- ✓Geschäftskorrespondenz auf Deutsch und Englisch verfassen
- ✓Personalunterlagen und Akten digital verwalten
- ✓Besprechungen vor- und nachbereiten, Protokolle führen
⏰Dein Tag als Azubi
So könnte ein typischer Ausbildungstag als Kaufmann/-frau für Büromanagement aussehen:
- 07:30Ausbildungsbeginn – Tagesplan im Team-Meeting besprechen.
- 08:00Praktische Arbeit am Ausbildungsplatz.
- 12:00Mittagspause mit Kolleg:innen.
- 13:00Weiter mit den Aufgaben – je nach Abteilung unterschiedlich.
- 15:00Lernphase oder Kurzunterweisung.
- 16:30Tagesabschluss, Feedback. Feierabend.
💰Was verdienst du in der Ausbildung als Büromanagement in Frankfurt?
Im ersten Lehrjahr verdienst du im Schnitt rund 950 EUR brutto monatlich, im zweiten etwa 1.030 EUR und im dritten rund 1.120 EUR – je nach Tarifvertrag und Unternehmen kann das variieren. Nach dem Abschluss startest du je nach Branche und Betrieb mit ungefähr 2.400 bis 2.900 EUR brutto im Monat. In Frankfurter Finanz- und Unternehmensberatungsunternehmen liegen die Einstiegsgehälter oft am oberen Ende dieser Spanne.
Ausbildungsvergütung nach Lehrjahr
Grobe Richtwerte (brutto/Monat). Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarif, Branche und Region ab.
🚀Wie geht es nach der Ausbildung als Büromanagement weiter?
Mit dem Abschluss hast du in Frankfurt sehr gute Chancen auf eine Übernahme – besonders in Banken, Kanzleien und Unternehmensberatungen. Wer weiterkommen will, hat mehrere echte Karrierewege: eine Weiterbildung zur Fachkraft oder ein berufsbegleitendes Studium sind realistisch und werden von vielen Arbeitgebern unterstützt.
Einstieg als Büromanagement
2.450 €Geprüfte/r Kaufmännische/r Fachwirt/in (IHK)
3.200 - 4.200 €Verwaltungsfachwirt/in
3.000 - 4.000 €Betriebswirtschaft (B.A.) – berufsbegleitend
3.500 - 5.000 €⚖️Ausbildung oder Studium als Büromanagement: Was lohnt sich?
Alternativ zur Ausbildung gibt es den Bachelor Betriebswirtschaftslehre oder Business Administration. Das Studium eröffnet langfristig höhere Gehaltssprünge und Führungspositionen, dauert aber mindestens drei Jahre länger ohne Verdienst. Die Ausbildung bringt dich schneller in den Job, du verdienst sofort Geld und sammelst echte Praxiserfahrung – ideal, wenn du früh Eigenständigkeit willst.
Ausbildung als Büromanagement
- ✓Sofortiger Verdienst ab Tag eins
- ✓Direkte Praxiserfahrung im Betrieb
- ✓Schnellerer Berufseinstieg (3 Jahre)
Bachelor Betriebswirtschaftslehre (BWL)
- ✓Langfristig höhere Gehaltssprünge möglich
- ✓Breiter theoretischer Wissensaufbau
- ✓Direkter Zugang zu Managementpositionen
Ausbildung vs. Studium: Wer hat mit 25 mehr verdient?
Vereinfachte Modellrechnung (netto, gerundet) – die Ausbildung verdient ab Tag 1, ein Studium startet später.
🏢Welche Betriebe bilden als Büromanagement in Frankfurt aus?
Vom spezialisierten Fachbetrieb bis zum großen öffentlichen Arbeitgeber: In Frankfurt suchen gerade viele Betriebe Azubis als Büromanagement. Hier siehst du, wer ausbildet – und kommst mit einem Klick direkt zu ihren offenen Stellen.
Diese Betriebe in Frankfurt bilden gerade aus
Passt das zu dir?
Drei kurze Fragen, eine ehrliche Einschätzung – kein Test mit richtig oder falsch.
Deine Stärken: Belastbarkeit · Teamgeist · Hands-on
🤔Schaffe ich das – und kann ich mir das leisten?
Kurze, ehrliche Antworten auf die Fragen, die sich fast alle vor der Bewerbung stellen.
Ist die Ausbildung schwer?
Ehrlich: Am Anfang ist vieles neu, und die Zwischen- und Abschlussprüfung solltest du ernst nehmen – gerade die Technik. Aber deine Schulnoten sind weniger wichtig, als du denkst: Der Betrieb bringt dir alles Schritt für Schritt bei. Wer zuverlässig ist und mit anpackt, schafft die Ausbildung auch mit einem normalen Haupt- oder Realschulabschluss.
Was, wenn ich abgelehnt werde?
Ganz normal – bewirb dich einfach bei mehreren Betrieben gleichzeitig. Klappt es erst mal nicht, ist ein Praktikum oder eine Einstiegsqualifizierung (EQ) oft die Brücke in die Ausbildung. Viele Betriebe stellen sogar kurz vor oder nach dem Ausbildungsstart noch ein – aktuell gibt es mehr freie Plätze als Bewerber.
Kann ich mir Frankfurt als Azubi leisten?
Eng, aber machbar. So sieht ein typischer Monat im 1. Lehrjahr ungefähr aus:
- ➕ Ausbildungsgehalt: ca. 950 € brutto (netto etwas weniger)
- ➖ WG-Zimmer (Randbezirke günstiger): ~450–650 €
- ➖ Azubi-/Deutschland-Ticket: ~29–58 €
- ➖ Essen, Handy, Freizeit: ~250 €
- 💡 Tipp: Mit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) von der Agentur für Arbeit bekommst du je nach Situation mehrere hundert Euro extra – besonders, wenn du nicht mehr zu Hause wohnst.
🔄Quereinstieg & Umschulung: Ausbildung mit 25, 30 oder älter
Eine Ausbildung ist nicht nur etwas für Schulabgänger. Für eine duale Ausbildung gibt es kein Höchstalter – viele Betriebe schätzen die Reife und Zuverlässigkeit von Quereinsteigern und Umschülern sogar besonders.
- Umschulung statt klassischer Ausbildung: Mit Berufserfahrung geht es oft schneller – eine Umschulung dauert meist 2 Jahre und endet mit demselben anerkannten Kammerabschluss (IHK/HWK).
- Förderung über den Bildungsgutschein: Agentur für Arbeit oder Jobcenter können eine Umschulung komplett finanzieren – Lehrgangskosten und oft auch deinen Lebensunterhalt. Für eine reguläre Ausbildung helfen BAB, Wohngeld oder Aufstiegs-BAföG.
- Teilzeit ist möglich: Eine Ausbildung in Teilzeit ist gesetzlich erlaubt – praktisch, wenn du Familie hast oder nebenbei arbeiten musst.
- So startest du: Lass dich kostenlos von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit beraten (Ausbildung vs. Umschulung, Förderung) – und bewirb dich parallel direkt auf freie Stellen.
Wie bewirbst du dich für eine Ausbildung als Büromanagement?
Für eine Ausbildung als Büromanagement brauchst du ein kurzes Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf und deine letzten zwei Zeugnisse. Bewirb dich am besten von September bis November für das Folgejahr, dank Fachkräftemangel haben aber auch Spätbewerber gute Chancen. Wichtig sind Freundlichkeit und Kommunikationsstärke, ein Praktikum vorab ist ein Plus.
Wann bewerben?
Die meisten Ausbildungen starten am 1. September. Große Ketten suchen ab Herbst des Vorjahres (Sep–Nov 2025 für Start Sep 2026). Dank Fachkräftemangel haben aber auch Spätbewerber gute Chancen.
Deine Bewerbungsunterlagen – Checkliste
Anschreiben-Vorlage: So könnte deins aussehen
Sehr geehrte Frau/Herr [Name],
ich bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz als Kaufmann/-frau für Büromanagement für Büromanagement in Ihrem Haus in [Stadtteil]. Auf Ihre Stellenanzeige bin ich über [Quelle] aufmerksam geworden.
[Warum dieser Betrieb?] Ich habe mich über Ihren Betrieb informiert und schätze besonders [konkretes Detail – z.B. die Ausbildungsqualität, das Team, die moderne Ausstattung].
[Warum Büromanagement?] Ich interessiere mich seit Längerem für Büromanagement und möchte genau das lernen. Durch ein Praktikum bei [Betrieb] konnte ich bereits erste praktische Einblicke gewinnen.
[Was bringe ich mit?] Ich bin zuverlässig, teamfähig und motiviert, Neues zu lernen. Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch.
Mit freundlichen Grüßen
[Dein Name]
Vorstellungsgespräch: So überzeugst du
👔 Was anziehen?
- Lebensmittel/Drogerie: Saubere Jeans + Bluse/Hemd, geschlossene Schuhe
- Mode: Zeig deinen Stil – gepflegt, aber nicht übertrieben
- Technik: Smart Casual, kein Anzug nötig
- Generell: Lieber etwas über- als unterdressed
💡 Was vorbereiten?
- Besuche den Laden vorher als Kunde – merk dir Details
- Überleg dir: Was gefällt dir an dem Betrieb konkret?
- Bereite 2–3 eigene Fragen vor („Wie sieht ein typischer Tag aus?“)
- Übe mit Freunden oder Familie ein Rollenspiel
Soft Skills, die Betriebe wirklich suchen
Noten sind weniger wichtig als du denkst. Die meisten Betriebe sagen: „Wir gucken nicht aufs Zeugnis, wir gucken, ob du mit Leuten kannst.“
🕐Wie sind die Arbeitszeiten in der Ausbildung als Büromanagement?
Arbeitszeiten und Bedingungen hängen vom Betrieb und der Branche ab – in der Regel sind es rund 38–40 Stunden pro Woche, oft mit frühem Start und je nach Betrieb auch mal Samstagsdienst. Achte im Ausbildungsvertrag auf geregelte Arbeitszeiten, deinen Urlaubsanspruch, die Vergütung und die Übernahmechancen nach der Ausbildung.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Formal gibt es keine gesetzliche Voraussetzung, aber die meisten Betriebe in Frankfurt erwarten mindestens einen mittleren Schulabschluss. Größere Unternehmen wie Banken oder Konzerne stellen häufig Bewerber:innen mit (Fach-)Abitur ein. Gute Noten in Deutsch, Englisch und Mathematik helfen bei der Bewerbung.
Azubis in Frankfurt besuchen in der Regel die kaufmännischen Berufsschulen in der Stadt, zum Beispiel die Berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung. Kläre mit deinem Ausbildungsbetrieb, welche Schule für deinen Ausbildungsvertrag zuständig ist.
Ja – Frankfurt ist ein Hotspot für Finanzdienstleister, Versicherungen, Unternehmensberatungen und Rechtsanwaltskanzleien. Alle diese Branchen haben einen hohen Bedarf an gut organisierten Bürokaufleuten. Auch der Flughafen-Umkreis mit vielen Logistik- und Dienstleistungsunternehmen bietet gute Ausbildungsplätze.
Frankfurt gehört zu den teuersten Städten Deutschlands. Ein WG-Zimmer kostet meist zwischen 700 und 900 EUR, dazu kommen Lebensmittel, Verkehr und Freizeitausgaben. Mit dem Azubi-Ticket Hessen sparst du bei den Fahrtkosten erheblich. Wenn dein Netto-Lohn nicht ausreicht, lohnt sich ein Antrag auf BAB bei der Agentur für Arbeit.
Ja, das machen viele Azubis. Städte wie Offenbach, Hanau, Darmstadt oder Bad Homburg sind günstiger und per S-Bahn oder Regionalzug gut erreichbar. Mit dem RMV-Netz erreichst du die meisten Arbeitgeber in Frankfurt in 30–45 Minuten – das Azubi-Ticket macht das Pendeln erschwinglich.
In der Ausbildung Kaufmann/-frau für Büromanagement wählst du zwei von mehreren Wahlqualifikationseinheiten, etwa Assistenz und Sekretariat, Personalwirtschaft oder kaufmännische Steuerung. Die Wahl hängt vom Betrieb und deinen Interessen ab. In Frankfurter Finanzunternehmen ist die Kombination aus kaufmännischer Steuerung und Assistenz besonders verbreitet.
In vielen Frankfurter Unternehmen ist die Übernahmequote gut, besonders in Banken, Kanzleien und Beratungsunternehmen, da der Bedarf an Verwaltungsfachkräften konstant hoch ist. Ein gutes Abschlusszeugnis und Engagement im Betrieb erhöhen deine Chancen erheblich. Frage ruhig schon während der Ausbildung nach, wie die Übernahmepolitik im Unternehmen aussieht.
Ja, gerade weil viele Frankfurter Unternehmen international aufgestellt sind, sammelst du oft schon während der Ausbildung Erfahrungen mit englischsprachiger Korrespondenz und internationalem Geschäftsverkehr. Mit dem Abschluss und Berufserfahrung kannst du dich bei internationalen Konzernstandorten oder im europäischen Ausland bewerben – besonders wenn du dein Englisch gezielt weiterentwickelst.
Quellenangaben
- Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET & Engpassanalyse
- BIBB Datenreport zur Berufsbildung
- StudySmarter Jobbörse: aktuelle Ausbildungsstellen (laufend aktualisiert)