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Pflegefachkraft Ausbildung Gehalt 2026: 1.491 € bis 1.653 €
Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen bekommen in der Ausbildung bundesweit nach dem TVAöD-Pflegetarif seit 1. Mai 2026 1.491 € im 1. Jahr, 1.552 € im 2. Jahr und 1.653 € im 3. Jahr, brutto im Monat.
TVAöD-Pflege2. Jahr
TVAöD-Pflege3. Jahr
TVAöD-Pflege
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Das Wichtigste zum Ausbildungsgehalt Pflegefachmann/Pflegefachfrau
- Azubis als Pflegefachmann/Pflegefachfrau bekommen bundesweit nach dem TVAöD-Pflegetarif 1.491 € im 1. Jahr und 1.653 € im 3. Jahr.
- Für Azubis als Pflegefachmann gilt bundesweit keine Mindestvergütung; der TVAöD-Pflegetarif zahlt 1.491 € im 1. Jahr.
- Nach der Ausbildung: 4.288 € zum Einstieg unter 25 Jahren, 4.587 € über alle Altersgruppen, brutto im Monat.
- 3.331 Ausbildungsplätze als Pflegefachmann/Pflegefachfrau sind bundesweit bei 778 Betrieben ausgeschrieben.
Mehr Zahlen: Ausbildung Pflegefachmann/Pflegefachfrau
01 · Je Ausbildungsjahr
1.491 € bis 1.653 €: Vergütung je Ausbildungsjahr
Vom 1. Jahr bis zum 3. Jahr steigt die Vergütung nach dem TVAöD-Pflegetarif um 162 € im Monat.
TVAöD-Pflegetarif ab 1. Mai 2026, brutto im Monat
Pro Stunde bekommen Azubis nach dem TVAöD-Pflegetarif im 1. Jahr 8,79 €, gerechnet mit 39,0 Wochenstunden und 4,348 Wochen pro Monat.
Azubi-Rechner
Für die Pflegeausbildung gibt es keine gesetzliche Mindestvergütung wie im Berufsbildungsgesetz; eine Ausbildungsvergütung ist Pflicht, ihre Höhe regelt der Träger oder sein Tarif.
02 · Bundesland
Nordrhein-Westfalen: 34.017 Azubis
Der TVAöD-Pflegetarif zahlt in jedem Land dasselbe; die Länder unterscheiden sich darin, wie viele Menschen den Beruf lernen und wie viele Fachkräfte ein Heim braucht.
Azubis nach Land
Azubis als Pflegefachmann/Pflegefachfrau nach Land
| Land | Altenpflege | Pflegeberufe |
|---|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 34.017 | 47.592 |
| Bayern | 15.257 | 21.422 |
| Hessen | 8.359 | 12.207 |
| Sachsen | 7.686 | 10.447 |
| Berlin | 5.335 | 7.625 |
| Hamburg | 3.444 | 4.685 |
Fachkraftquote
So viele Fachkräfte braucht ein Heim
- 1
Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen gilt in Heimen eine Fachkraftquote von 50 %, wenn kein anerkanntes Verfahren zur Personalbemessung vereinbart ist.
- 2
Bayern
In Bayern müssen in Heimen mindestens 50 % der Pflege- und Betreuungskräfte Fachkräfte sein, sofern die Personalausstattung nicht nach dem bundesweiten Bemessungsverfahren vereinbart ist; eine Pflegefachkraft muss immer anwesend sein.
- 3
Hessen
In Hessen gilt in Heimen zuerst die vertraglich vereinbarte Personalausstattung; fehlt sie, müssen 50 % der Stellenanteile auf Fachkräfte entfallen.
- 4
Sachsen
Sachsen hat keine feste Fachkraftquote mehr: Heime müssen Fachkräfte angemessen beteiligen, mindestens eine Fachkraft.
- 5
Berlin
In Berlin müssen in Pflegeheimen mindestens die Hälfte der Pflege- und Betreuungskräfte Fachkräfte sein, gerechnet in Vollzeitstellen.
- 6
Hamburg
In Hamburg müssen mindestens 50 % der vorgeschriebenen Pflege- und Betreuungskräfte eines Heims Fachkräfte sein; nach 12 Monaten ohne schwere Mängel sinkt die Quote auf 40 %.
Bewerber und Stellen
Pflegeberufe: 0,43 Bewerber:innen je Stelle
Gemeldet bundesweit seit 1. Oktober 2025 bis August 2026, Stellen nur bei der Arbeitsvermittlung gemeldete
In den Pflegeberufen bewerben sich bundesweit weniger Menschen auf eine Stelle als über alle Berufe: die Betriebe suchen, eine Bewerbung hat gute Aussichten.
03 · Beruf
Der Beruf Pflegefachmann/Pflegefachfrau
Unter 1.450 Ausbildungsanzeigen für Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen verlangen die Betriebe bundesweit am häufigsten Teamfähigkeit / Teamarbeit (89 %), Empathie / Einfühlungsvermögen (78 %) und Kommunikationsfähigkeit (71 %).
Der Beruf
Ausbildung, Lernorte, Aufstieg
Was du in der Ausbildung machst
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und endet mit einer staatlichen Prüfung.
- Pflegemaßnahmen planen, koordinieren, anpassen, dokumentieren und qualitätssichern
- Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung durchführen
- Patient:innen und Angehörige beraten, anleiten
- Die Zwischenprüfung liegt am Ende des zweiten Ausbildungsdrittels.
- Die staatliche Prüfung liegt am Ende des letzten Ausbildungsdrittels.
Wo du lernst
Gelernt wird in der Pflegeschule und in Praxiseinsätzen.
Ausbildungsort in 1.450 Ausbildungsanzeigen bundesweit
- Pflegeheime14 %
- Kliniken14 %
- Andere oder ohne Angabe72 %
- Am häufigsten bilden die Betriebe in Pflegeheimen aus.
- Gearbeitet wird außerdem in Patientenzimmern von Krankenstationen sowie in Untersuchungs-, Behandlungs- und Pflegearbeitsräumen.
- Die Ausbildungsbetriebe in den Anzeigen bundesweit sind zu 38 % gemeinnützige Träger und zu 21 % Konzerne.
Was du mitbringst
Für den Start gibt es 3 schulische Wege.
- Mittlerer Schulabschluss
- Zehn Jahre allgemeinbildende Schule
- Hauptschulabschluss und abgeschlossene Berufsausbildung
- 36 % der Ausbildungsanzeigen mit Angabe verlangen mindestens einen mittleren Schulabschluss.
- Dazu brauchst du ein ärztliches Attest und den Nachweis über den Masernschutz.
- In der Schule helfen dir vor allem Ethik, Biologie und Deutsch.
Was dich im Beruf erwartet
44 % der Beschäftigten im Berufsfeld arbeiten in Teilzeit.
Arbeitszeit der Beschäftigten
- Vollzeit56 %
- Teilzeit44 %
- Zum Alltag gehören gefühlsmäßig belastende Situationen und Tätigkeiten, Arbeit im Gehen und Stehen sowie Arbeit unter Zwangshaltungen.
- 226.592 der Beschäftigten im Berufsfeld arbeiten auf Helferniveau.
Was danach mehr Gehalt bringt
Mehr Gehalt bringt eine Weiterbildung, zum Beispiel Fachwirt:in Gesundheits- und Sozialwesen.
- Nach der AusbildungPflegefachmann/Pflegefachfrau
- Weiterbildung
- Fachwirt:in Gesundheits- und Sozialwesen
- Betriebswirt:in Management im Gesundheitswesen
- Kein anderer Wirtschaftszweig zahlt Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen in der Mitte mehr.
- Den nächsten Schritt bringt eine Weiterbildung, zum Beispiel Fachwirt:in Gesundheits- und Sozialwesen.
- Kürzere Kurse gibt es zum Beispiel zu Geriatrie und Gerontologie und Rehabilitation.
- Spezialisieren kannst du dich später zum Beispiel als Fachberater:in Altenhilfe, Ambulante:r Pfleger:in oder Study-Nurse.
Wer lernt
Frauen: 74 % der Azubis
- Frauen74 % · 93.715
- Männer26 % · 32.943
Auszubildende bundesweit am 31. Dezember 2025, Berufe Gesundheits-, Krankenpflege
Deine Aufgaben
Dein Arbeitstag: 3 Aufgabenfelder
- Pflegemaßnahmen planen, koordinieren, anpassen, dokumentieren und qualitätssichern.
- Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung durchführen.
- Patient:innen und Angehörige beraten, anleiten.
04 · Danach
Nach dem Abschluss: 4.288 € zum Einstieg
Unter 25 Jahren verdienen ausgebildete Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen bundesweit in der Mitte 4.288 € brutto im Monat, 2,6-mal so viel wie im 3. Jahr der Ausbildung; über alle Altersgruppen liegt die Mitte bei 4.587 €.
Nach Bundesland
Gehalt danach je Bundesland
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Mitte brutto im Monat, Vollzeit, alle Altersgruppen
Brutto im Monat, bundesweit
Tarif nach dem Abschluss: TVöD-P bei kommunalen Arbeitgebern 3.677 € (Entgeltgruppe P 7 Stufe 2 mit Zulagen).
Tage bis zur Besetzung
Stellen für Fachkräfte bleiben bundesweit 85 Tage offen
Pflegeberufe, mittlere Vakanzzeit 2025
Bundesweit sind die Pflegeberufe als Engpassberufe eingestuft. Bundesweit sind 136.698 Stellen für ausgebildete Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen offen: wer die Prüfung besteht, kann sich den Betrieb aussuchen.
05 · Plätze
3.331 Plätze für Azubis als Pflegefachmann/Pflegefachfrau bundesweit
Ausbildungsbetriebe sind unter anderem ContentCut, CBT und Korian.
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Ausbildungsbetriebe
Die größten Ausbildungsbetriebe bundesweit
| Betrieb | Plätze | neu 7 Tage |
|---|---|---|
| ContentCut | 213 | 48 |
| CBT | 166 | 5 |
| Korian | 154 | 0 |
| Kursana | 136 | 1 |
| LVR Klinik | 83 | 24 |
| Evangelische Heimstiftung | 72 | 0 |
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Häufige Fragen
Pflegefachmann/Pflegefachfrau Ausbildung Gehalt: kurz beantwortet
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3.331 Ausbildungsplätze für Pflegefachmänner und Pflegefachfrauen
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