Werkstoffprüfer Wärmebehandlungstechnik: Aufgaben, Gehalt und Stellen
Werkstoffprüfer:in Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik ist eine duale Ausbildung von 3,5 Jahren; bundesweit zahlen Tarifbetriebe im ersten Jahr 1.179 €, im Beruf verdienen Werkstoffprüfer:innen Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik in der Mitte 4.469 €.
verdienen bisDie Mitte
MedianObere 25 %
verdienen ab
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Das Wichtigste zu Werkstoffprüfer:in Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik
- Im Beruf Werkstoffprüfer:in Wärmebehandlungstechnik arbeiten bundesweit 63 % im Bereich Produzierendes Gewerbe ohne Bau.
- Die Ausbildung als Werkstoffprüfer Wärmebehandlungstechnik dauert bundesweit 3,5 Jahre, im ersten Jahr mit 1.179 € im Monat.
- Als Werkstoffprüfer:in Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik verdienst du bundesweit in der Mitte 4.469 € brutto im Monat.
- Als Werkstoffprüfer:in Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik hast du bundesweit 2 Stellen zur Auswahl.
- Werkstoffprüfer:in Wärmebehandlungstechnik steht bundesweit unter Beobachtung als Engpassberuf; eine Stelle bleibt 91 Tage offen.
Steckbrief Werkstoffprüfer:in Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik
01 · Aufgaben
Was macht ein Werkstoffprüfer Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik?
Als Werkstoffprüfer:in Wärmebehandlungstechnik arbeitest du meist in Prüflabors und bei Kund:innen, manchmal auch in Büroräumen. Gearbeitet wird bei Werkstoffprüfanstalten und in Härtereien. 63 % der Werkstoffprüfer:innen Wärmebehandlungstechnik arbeiten bundesweit im Bereich Produzierendes Gewerbe ohne Bau.
Dein Arbeitstag
Dein Arbeitstag: 13 Aufgabenfelder
- Stähle, Gusswerkstoffe und Nichteisenmetalle in Bezug auf ihre Wärmebehandelbarkeit beurteilen.
- Eigenschaften und Zusammensetzung sowie eventuelle Materialfehler der Metalle analysieren.
- Vorgesehene Materialeigenschaften wie Härtegrad oder Zugfestigkeit aus Arbeitsaufträgen entnehmen.
- Wärmebehandlungsverfahren auswählen.
- Arbeits- und Prüfabläufe planen.
- Wärmebehandlungsanlagen vorbereiten und mit Werkstücken beschicken.
- Wärmebehandlungsprozesse steuern und überwachen.
- Prozessdaten während der Wärmebehandlung beobachten.
- Abkühlverfahren entsprechend den gewünschten Stoffeigenschaften auswählen.
- Abkühlprozesse steuern.
- Vor anwenden.
- Bei Abweichungen von den Vorgaben oder Schadensfällen an Bauteilen Fehlerursachen analysieren.
- Veranlassen.
Der Beruf
Alltag und Arbeitsorte
Aufgaben
Drei Aufgaben prägen den Alltag als Werkstoffprüfer:in Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik.
- Stähle, Gusswerkstoffe und Nichteisenmetalle in Bezug auf ihre Wärmebehandelbarkeit beurteilen
- Eigenschaften und Zusammensetzung sowie eventuelle Materialfehler der Metalle analysieren
- Vorgesehene Materialeigenschaften wie Härtegrad oder Zugfestigkeit aus Arbeitsaufträgen entnehmen
- Der Beruf passt zu dir, wenn du gern genau und analytisch arbeitest.
- Wichtig sind vor allem Beobachtungsgenauigkeit, Merkfähigkeit und Fingergeschick.
Arbeitsorte
Die meisten arbeiten im Bereich Produzierendes Gewerbe.
Vollzeitbeschäftigte im Beruf nach Bereich
- Produzierendes Gewerbe63 %
- Wirtschaftliche Dienstleistungen31 %
- Andere Bereiche6 %
- Werkstoffprüfer:innen Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik arbeiten bei Werkstoffprüfanstalten und in Härtereien.
- Vor Ort arbeitest du meist in Prüflabors und bei Kund:innen, manchmal auch in Büroräumen.
- Im Bereich Produzierendes Gewerbe arbeiten 63 % der Vollzeitbeschäftigten im Beruf.
- Im Bereich Wirtschaftliche Dienstleistungen sind es 31 % der Vollzeitbeschäftigten.
Was mehr Gehalt bringt
Den größten Schritt bringt eine Aufstiegsweiterbildung wie Industriemeister:in Metall.
- Dein AbschlussWerkstoffprüfer:in Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik
- Mit Aufstiegsweiterbildung
- Industriemeister:in Metall
- Techniker:in Werkstofftechnik
- Kürzere Fortbildungen gibt es zu Themen wie Werkstoffprüfung, naturwissenschaftliches Labor und Umgang mit Gefahrstoffen.
- Mit Hochschulreife führt auch ein Studium weiter, zum Beispiel Werkstoffwissenschaft und -technik oder Materialwissenschaft.
- Neben Industriemeister:in Metall führt auch Techniker:in Werkstofftechnik weiter.
Zugang und Einsatz
In den Beruf führt meist ein Abschluss als Werkstoffprüfer:in Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik.
- Wichtig sind in der Schule vor allem Physik, Chemie und Mathematik.
- Verwandt ist ein Abschluss als Werkstoffprüfer:in Fachrichtung Metalltechnik.
02 · Passung
Passt der Beruf zu dir? 5 Fragen
Der Beruf Werkstoffprüfer:in Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik ist eher nichts für dich, wenn dich Schichtarbeit, Arbeit bei Kälte, Hitze und Nässe, Arbeit bei Rauch, Staub und Gasen, Arbeit unter Lärm sowie Arbeit unter Geruchseinfluss abschrecken.
Selbstcheck
Dein Selbstcheck: 5 Fragen zum Arbeitsalltag
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03 · Ausbildung
3,5 Jahre, 1.179 € im ersten Jahr: so läuft die Ausbildung
Die Ausbildung als Werkstoffprüfer Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik dauert 3,5 Jahre, in Teilzeit höchstens 5,25 Jahre. Im letzten Jahr sind es 1.413 € im Monat im Durchschnitt der Tarifverträge.
Vergütung pro Jahr
brutto/Monat je Ausbildungsjahr
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Voraussetzungen und Prüfungen
- 1
Schulabschluss
Gesetzlich keiner vorgeschrieben.
- 2
Fähigkeiten
Vor allem Beobachtungsgenauigkeit, Merkfähigkeit, Fingergeschick und Handgeschick.
- 3
Wichtige Schulfächer
Physik, Chemie, Mathematik sowie Werken und Technik.
Geld und Regeln
Das gilt 2026
04 · Gehalt
4.469 € brutto in der Mitte bundesweit
Als Werkstoffprüfer:in Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik verdienst du bundesweit in der Mitte 4.469 € brutto im Monat; die Mitte umfasst alle Vollzeitbeschäftigten, inkl. anteiliger Sonderzahlungen. Das untere Viertel verdient bis 3.773 €, das obere ab 5.301 € brutto im Monat.
Nach Bundesland
Bayern zahlt am meisten, Sachsen am wenigsten
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Mitte brutto im Monat, Vollzeit, inkl. Sonderzahlungen
Was die Mitte verschiebt
Mitte bundesweit, brutto/Monat
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Netto-Rechner
05 · Stellen
2 offene Stellen bundesweit
Bundesweit suchen 2 Arbeitgeber Werkstoffprüfer:innen Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik.
Direkte Arbeitgeber
Wer die meisten Stellen ausschreibt
| Arbeitgeber | Stellen |
|---|---|
| Härterei Reese | 1 |
| Lohnhärterei Faulhaber | 1 |
Für dich heißt das: Betriebe finden Werkstoffprüfer:innen Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik nicht überall leicht; in Regionen mit Engpass hast du im Gespräch mehr Spielraum.
Nach der Weiterbildung
Industriemeister:in Metall: 6.166 € in der Mitte
| Weiterbildung | Mitte bundesweit | mehr als Werkstoffprüfer |
|---|---|---|
| Industriemeister | 6.166 € | +1.697 € |
| Technische | 5.926 € | +1.457 € |
| Techniker | 5.693 € | +1.224 € |
| Ausbilder | 4.892 € | +423 € |
Häufige Fragen
Kurz beantwortet
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Mehr zum Beruf
Weiterbildung und verwandte Berufe
Verwandte Berufe
Verwandte Berufe im Vergleich
| Beruf | Mitte | Plätze |
|---|---|---|
| Ingenieur | 6.774 € | 0 |
| Ingenieur | 6.774 € | 0 |
| Ingenieur | 6.774 € | 0 |
| Akustiker | 6.569 € | 0 |
| Astrophysiker | 6.569 € | 0 |
| Techniker | 5.693 € | 0 |
| Prüftechnologe/ | 4.610 € | 8 |
| Werkstoffprüfer | 4.469 € | 0 |
| Baustoffprüfer | 4.086 € | 251 |
Unter den verwandten Berufen verdient Ingenieur:in für Glas, Keramik, Bindemittel bundesweit am meisten: 6.774 € in der Mitte, 2.305 € mehr als Werkstoffprüfer:in Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik. Die meisten offenen Ausbildungsplätze hat Baustoffprüfer:in mit 251 bundesweit.
Weiterbildung und Studium
Weiterbildung und Studium
Wege nach oben
Den nächsten Schritt nach der Ausbildung bringt eine Aufstiegsweiterbildung wie Industriemeister:in - Metall: Als Spezialist:in verdienen Werkstoffprüfer:innen Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik bundesweit in der Mitte 5.693 €, 1.224 € mehr als Fachkräfte.
2 offene Stellen für Werkstoffprüfer:innen Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik
Bundesweit, in der Mitte 4.469 € brutto im Monat.
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