Ausbildung Pflegefachfrau/-mann in Bochum 2026: Gehalt, Chancen & 125 offene Stellen
Gehalt, Top-Betriebe, Bewerbungstipps und ehrliche Einblicke – kompakt für deinen Start in die Ausbildung in Bochum.
Aktuelle Pflegefachkraft-Ausbildungsplätze in Bochum
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Du suchst eine Ausbildung als Pflegefachkraft in Bochum? Dann hast du gerade richtig gute Karten: 125 Stellen bei 58 Arbeitgebern sind aktuell offen, und der Beruf ist offiziell als Engpassberuf eingestuft. Das bedeutet: Unternehmen suchen dringend Azubis – und du kannst dir aussuchen, wo du anfängst.
In diesem Guide findest du alles, was du wissen musst: Was verdienst du? Welche Betriebe bilden in Bochum aus? Kannst du dir die Stadt als Azubi leisten? Und lohnt sich die Ausbildung überhaupt – auch langfristig?
Was ist die Ausbildung Pflegefachkraft in Bochum?
Die Ausbildung zur Pflegefachkraft dauert drei Jahre und verbindet generalistische Pflege mit medizinischem Grundwissen – du lernst, Menschen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Diensten zu versorgen. Bochum als Teil des dicht besiedelten Ruhrgebiets bietet dir dafür ein besonders breites Praxisfeld: Großkliniken wie das St. Josef-Hospital, zahlreiche Senioreneinrichtungen und ein gut ausgebautes ambulantes Netz machen die Stadt zu einem der nachfragstärksten Pflegestandorte NRWs.
Das Ruhrgebiet hat eine der ältesten Bevölkerungsstrukturen Deutschlands – in Bochum ist der Bedarf an Pflegefachkräften deshalb dauerhaft hoch. Du findest Ausbildungsstellen bei Unikliniken, konfessionellen Krankenhäusern, privaten und kommunalen Pflegeheimen sowie ambulanten Pflegediensten. Auch spezialisierte Einrichtungen für psychiatrische oder geriatrische Pflege bieten Plätze an. Der Wettbewerb um gutes Pflegepersonal ist groß – das stärkt deine Verhandlungsposition schon beim Berufseinstieg.
📚Was erwartet dich in der Ausbildung?
In der generalistischen Pflegeausbildung rotierst du durch verschiedene Versorgungsbereiche: Akutpflege im Krankenhaus, stationäre Langzeitpflege und ambulante Versorgung. Du lernst Vitalzeichen messen, Wunden versorgen, Medikamente vorbereiten, pflegebedürftige Menschen bei der Körperpflege unterstützen und Pflegedokumentationen führen. In der Berufsschule stehen Pflegewissenschaft, Anatomie, Hygiene, Kommunikation und Rechtskunde auf dem Lehrplan.
- ✓Wunden fachgerecht versorgen und verbinden
- ✓Medikamente vorbereiten und verabreichen
- ✓Pflegedokumentation digital erfassen
- ✓Bewohner:innen bei Körperpflege unterstützen
- ✓Notfallsituationen erkennen und handeln
⏰Dein Tag als Azubi
So könnte ein typischer Ausbildungstag als Pflegefachfrau/-mann aussehen:
- 06:00Dienstübergabe: Was ist in der Nacht passiert, wer braucht heute was.
- 06:30Frühpflege bei Bewohner:innen / Patient:innen – waschen, anziehen, medizinisch versorgen.
- 09:00Medikamenten-Runde. Dokumentation am Mobilgerät.
- 12:00Essen ausgeben, beim Essen helfen – wo nötig.
- 13:30Kurze Pause.
- 14:00Nachmittags-Aktivierung, Gespräche, Familien-Kontakt.
💰Was verdienst du in der Ausbildung als Pflegefachkraft in Bochum?
Im ersten Lehrjahr bekommst du im Schnitt rund 1.190 Euro brutto im Monat, im zweiten Jahr etwa 1.250 Euro und im dritten Jahr rund 1.350 Euro – je nach Träger und Tarifvertrag (z. B. TVöD, AVR oder Haustarife). Nach der Ausbildung sind Einstiegsgehälter von ungefähr 3.000 bis 3.600 Euro brutto möglich, vor allem in tarifgebundenen Häusern.
Ausbildungsvergütung nach Lehrjahr
Grobe Richtwerte (brutto/Monat). Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarif, Branche und Region ab.
🚀Wie geht es nach der Ausbildung als Pflegefachkraft weiter?
Mit dem Abschluss als Pflegefachkraft hast du in Bochum und dem gesamten Ruhrgebiet sehr gute Chancen auf eine Festanstellung – oft direkt im Ausbildungsbetrieb. Wer mehr Verantwortung und Gehalt anstrebt, kann sich spezialisieren oder in Leitungspositionen aufsteigen. Auch ein Studium ist mit Ausbildungsabschluss oft erleichtert zugänglich.
Einstieg als Pflegefachkraft
2.950 €Fachweiterbildung (z. B. Intensivpflege, Onkologie, Psychiatrie)
3.400 – 4.200 €Pflegedienstleitung / Stationsleitung
3.800 – 4.800 €Studium Pflegewissenschaft / Pflegemanagement (B.Sc.)
3.600 – 5.000 €⚖️Ausbildung oder Studium als Pflegefachkraft: Was lohnt sich?
Wer schnell Geld verdienen und direkt am Menschen arbeiten möchte, ist mit der Ausbildung gut beraten – du startest drei Jahre früher ins Berufsleben als Studierende. Ein Pflegestudium lohnt sich eher, wenn du langfristig in Forschung, Management oder Hochschullehre willst und bereit bist, auf Vergütung zu warten.
Ausbildung als Pflegefachkraft
- ✓Sofortiger Verdienst ab Tag 1
- ✓Direkte Praxisnähe am Menschen
- ✓Schneller Berufseinstieg nach 3 Jahren
Pflegewissenschaft / Pflegemanagement (B.Sc.)
- ✓Karrierechancen in Forschung und Management
- ✓Höheres Gehaltspotenzial langfristig
- ✓Akademischer Abschluss international anerkannt
Ausbildung vs. Studium: Wer hat mit 25 mehr verdient?
Vereinfachte Modellrechnung (netto, gerundet) – die Ausbildung verdient ab Tag 1, ein Studium startet später.
🏢Welche Betriebe bilden als Pflegefachkraft in Bochum aus?
Vom spezialisierten Fachbetrieb bis zum großen öffentlichen Arbeitgeber: In Bochum suchen gerade viele Betriebe Azubis als Pflegefachkraft. Hier siehst du, wer ausbildet – und kommst mit einem Klick direkt zu ihren offenen Stellen.
Diese Betriebe in Bochum bilden gerade aus
Passt das zu dir?
Drei kurze Fragen, eine ehrliche Einschätzung – kein Test mit richtig oder falsch.
Deine Stärken: Belastbarkeit · Teamgeist · Hands-on
🤔Schaffe ich das – und kann ich mir das leisten?
Kurze, ehrliche Antworten auf die Fragen, die sich fast alle vor der Bewerbung stellen.
Ist die Ausbildung schwer?
Ehrlich: Am Anfang ist vieles neu, und die Zwischen- und Abschlussprüfung solltest du ernst nehmen – gerade die Technik. Aber deine Schulnoten sind weniger wichtig, als du denkst: Der Betrieb bringt dir alles Schritt für Schritt bei. Wer zuverlässig ist und mit anpackt, schafft die Ausbildung auch mit einem normalen Haupt- oder Realschulabschluss.
Was, wenn ich abgelehnt werde?
Ganz normal – bewirb dich einfach bei mehreren Betrieben gleichzeitig. Klappt es erst mal nicht, ist ein Praktikum oder eine Einstiegsqualifizierung (EQ) oft die Brücke in die Ausbildung. Viele Betriebe stellen sogar kurz vor oder nach dem Ausbildungsstart noch ein – aktuell gibt es mehr freie Plätze als Bewerber.
Kann ich mir Bochum als Azubi leisten?
Eng, aber machbar. So sieht ein typischer Monat im 1. Lehrjahr ungefähr aus:
- ➕ Ausbildungsgehalt: ca. 1.190 € brutto (netto etwas weniger)
- ➖ WG-Zimmer (Randbezirke günstiger): ~450–650 €
- ➖ Azubi-/Deutschland-Ticket: ~29–58 €
- ➖ Essen, Handy, Freizeit: ~250 €
- 💡 Tipp: Mit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) von der Agentur für Arbeit bekommst du je nach Situation mehrere hundert Euro extra – besonders, wenn du nicht mehr zu Hause wohnst.
🔄Quereinstieg & Umschulung: Ausbildung mit 25, 30 oder älter
Eine Ausbildung ist nicht nur etwas für Schulabgänger. Für eine duale Ausbildung gibt es kein Höchstalter – viele Betriebe schätzen die Reife und Zuverlässigkeit von Quereinsteigern und Umschülern sogar besonders.
- Umschulung statt klassischer Ausbildung: Mit Berufserfahrung geht es oft schneller – eine Umschulung dauert meist 2 Jahre und endet mit demselben anerkannten Kammerabschluss (IHK/HWK).
- Förderung über den Bildungsgutschein: Agentur für Arbeit oder Jobcenter können eine Umschulung komplett finanzieren – Lehrgangskosten und oft auch deinen Lebensunterhalt. Für eine reguläre Ausbildung helfen BAB, Wohngeld oder Aufstiegs-BAföG.
- Teilzeit ist möglich: Eine Ausbildung in Teilzeit ist gesetzlich erlaubt – praktisch, wenn du Familie hast oder nebenbei arbeiten musst.
- So startest du: Lass dich kostenlos von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit beraten (Ausbildung vs. Umschulung, Förderung) – und bewirb dich parallel direkt auf freie Stellen.
Wie bewirbst du dich für eine Ausbildung als Pflegefachkraft?
Für eine Ausbildung als Pflegefachkraft brauchst du ein kurzes Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf und deine letzten zwei Zeugnisse. Bewirb dich am besten von September bis November für das Folgejahr, dank Fachkräftemangel haben aber auch Spätbewerber gute Chancen. Wichtig sind Freundlichkeit und Kommunikationsstärke, ein Praktikum vorab ist ein Plus.
Wann bewerben?
Die meisten Ausbildungen starten am 1. September. Große Ketten suchen ab Herbst des Vorjahres (Sep–Nov 2025 für Start Sep 2026). Dank Fachkräftemangel haben aber auch Spätbewerber gute Chancen.
Deine Bewerbungsunterlagen – Checkliste
Anschreiben-Vorlage: So könnte deins aussehen
Sehr geehrte Frau/Herr [Name],
ich bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz als Pflegefachfrau/-mann in Ihrem Haus in [Stadtteil]. Auf Ihre Stellenanzeige bin ich über [Quelle] aufmerksam geworden.
[Warum dieser Betrieb?] Ich habe mich über Ihren Betrieb informiert und schätze besonders [konkretes Detail – z.B. die Ausbildungsqualität, das Team, die moderne Ausstattung].
[Warum Pflege / Gesundheit?] Ich interessiere mich seit Längerem für Pflegefachkraft und möchte genau das lernen. Durch ein Praktikum bei [Betrieb] konnte ich bereits erste praktische Einblicke gewinnen.
[Was bringe ich mit?] Ich bin zuverlässig, teamfähig und motiviert, Neues zu lernen. Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch.
Mit freundlichen Grüßen
[Dein Name]
Vorstellungsgespräch: So überzeugst du
👔 Was anziehen?
- Lebensmittel/Drogerie: Saubere Jeans + Bluse/Hemd, geschlossene Schuhe
- Mode: Zeig deinen Stil – gepflegt, aber nicht übertrieben
- Technik: Smart Casual, kein Anzug nötig
- Generell: Lieber etwas über- als unterdressed
💡 Was vorbereiten?
- Besuche den Laden vorher als Kunde – merk dir Details
- Überleg dir: Was gefällt dir an dem Betrieb konkret?
- Bereite 2–3 eigene Fragen vor („Wie sieht ein typischer Tag aus?“)
- Übe mit Freunden oder Familie ein Rollenspiel
Soft Skills, die Betriebe wirklich suchen
Noten sind weniger wichtig als du denkst. Die meisten Betriebe sagen: „Wir gucken nicht aufs Zeugnis, wir gucken, ob du mit Leuten kannst.“
🕐Wie sind die Arbeitszeiten in der Ausbildung als Pflegefachkraft?
Arbeitszeiten und Bedingungen hängen vom Betrieb und der Branche ab – in der Regel sind es rund 38–40 Stunden pro Woche, oft mit frühem Start und je nach Betrieb auch mal Samstagsdienst. Achte im Ausbildungsvertrag auf geregelte Arbeitszeiten, deinen Urlaubsanspruch, die Vergütung und die Übernahmechancen nach der Ausbildung.
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Karte und aktuelle Stellenauswahl
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Formal reicht ein mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife). Manche Träger akzeptieren auch einen Hauptschulabschluss kombiniert mit einer abgeschlossenen Pflegehilfeausbildung. Entscheidend sind oft Motivation und soziale Kompetenz – frag direkt beim Wunschbetrieb nach.
Ja. Seit der Reform des Pflegeberufegesetzes 2020 ist die Ausbildung in NRW vollständig schulgeldfrei. Du erhältst zusätzlich eine monatliche Ausbildungsvergütung vom Träger.
Theorieanteile werden an Pflegeschulen absolviert, die häufig direkt an Kliniken oder Bildungszentren angebunden sind – zum Beispiel am Bildungszentrum für Gesundheitsberufe des Ruhrgebiets. Dein Ausbildungsbetrieb gibt dir genau an, welche Schule für dich zuständig ist.
In den meisten Fällen ja. Bochum ist über U-Bahn, S-Bahn und Buslinien gut vernetzt. Praktikumseinsätze in anderen Ruhrgebietsstädten wie Essen oder Dortmund sind mit dem VRR-Ticket gut erreichbar – viele Träger bezuschussen das Deutschlandticket.
Mit rund 1.190 Euro im ersten Lehrjahr liegt die Pflegeausbildung deutlich über dem Durchschnitt vieler kaufmännischer oder handwerklicher Ausbildungen. Tarifgebundene Träger wie Krankenhäuser mit TVöD-Vertrag zahlen oft am oberen Ende der Spanne.
Der Fachkräftemangel in der Pflege ist im Ruhrgebiet besonders ausgeprägt, weil die Region viele ältere Menschen hat. Du hast nach deinem Abschluss sehr gute Chancen auf eine Festanstellung – in vielen Fällen direkt bei deinem Ausbildungsbetrieb.
Ja. Mit dem Pflegefachkraft-Abschluss und dem passenden Schulabschluss kannst du an der Hochschule Bochum oder der Ruhr-Universität Bochum Pflegewissenschaft oder -management studieren. Einige Hochschulen rechnen Teile der Ausbildung auf das Studium an.
In der Ausbildung zur Pflegefachkraft gehören Früh-, Spät- und Nachtdienste sowie Wochenendeinsätze dazu, weil Pflege rund um die Uhr stattfindet. Das wird bei der Vergütung berücksichtigt, und Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit erhöhen deinen Verdienst zusätzlich.
Quellenangaben
- Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET & Engpassanalyse
- BIBB Datenreport zur Berufsbildung
- StudySmarter Jobbörse: aktuelle Ausbildungsstellen (laufend aktualisiert)