Ausbildung Pflegefachfrau/-mann in Frankfurt 2026: Gehalt, Chancen & 75 offene Stellen
Gehalt, Top-Betriebe, Bewerbungstipps und ehrliche Einblicke – kompakt für deinen Start in die Ausbildung in Frankfurt.
Aktuelle Pflegefachkraft-Ausbildungsplätze in Frankfurt
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Du suchst eine Ausbildung als Pflegefachkraft in Frankfurt? Dann hast du gerade richtig gute Karten: 75 Stellen bei 35 Arbeitgebern sind aktuell offen, und der Beruf ist offiziell als Engpassberuf eingestuft. Das bedeutet: Unternehmen suchen dringend Azubis – und du kannst dir aussuchen, wo du anfängst.
In diesem Guide findest du alles, was du wissen musst: Was verdienst du? Welche Betriebe bilden in Frankfurt aus? Kannst du dir die Stadt als Azubi leisten? Und lohnt sich die Ausbildung überhaupt – auch langfristig?
Was ist die Ausbildung Pflegefachkraft in Frankfurt?
Die Ausbildung zur Pflegefachkraft dauert drei Jahre und qualifiziert dich für die generalistische Pflege – du arbeitest mit Kindern, Erwachsenen und alten Menschen in Kliniken, Pflegeheimen oder ambulanten Diensten. Frankfurt am Main ist mit dem Universitätsklinikum, mehreren großen Krankenhäusern und einem dichten Netz an Pflegeeinrichtungen einer der bedeutendsten Pflegestandorte in Deutschland. Hier findest du Ausbildungsplätze in einer Stadt, die medizinische Maximalversorgung mit einem vielfältigen Stadtbild verbindet – ein echter Vorteil, wenn du von Anfang an breite Praxiserfahrung sammeln willst.
Frankfurt vereint Universitätsklinikum, Bürgerhospital, Nordwest-Krankenhaus, Agaplesion-Häuser und zahlreiche private sowie konfessionelle Pflegeträger unter einem Dach. Hinzu kommen ambulante Pflegedienste und Sozialstationen, die durch die wachsende ältere Stadtbevölkerung stark nachgefragt werden. Der demografische Wandel und der strukturelle Fachkräftemangel in der Pflege sorgen dafür, dass ausgebildete Pflegefachkräfte in Frankfurt dauerhaft gesucht werden – sowohl in der stationären als auch der ambulanten Versorgung.
📚Was erwartet dich in der Ausbildung?
In der generalistischen Pflegeausbildung lernst du, Menschen aller Altersgruppen in ihrer Gesundheit zu unterstützen und zu versorgen. Du planst und dokumentierst Pflegemaßnahmen, assistierst bei medizinischen Eingriffen, führst Grundpflege eigenverantwortlich durch und berätst Patientinnen und Patienten sowie Angehörige. In der Berufsschule behandelst du Pflegewissenschaft, Anatomie, Pharmakologie und rechtliche Grundlagen des Gesundheitswesens.
- ✓Vitalzeichen messen und dokumentieren
- ✓Wundversorgung und Verbände anlegen
- ✓Pflegepläne eigenständig erstellen
- ✓Patient:innen bei der Mobilisation unterstützen
- ✓Medikamente richten und verabreichen
⏰Dein Tag als Azubi
So könnte ein typischer Ausbildungstag als Pflegefachfrau/-mann aussehen:
- 06:00Dienstübergabe: Was ist in der Nacht passiert, wer braucht heute was.
- 06:30Frühpflege bei Bewohner:innen / Patient:innen – waschen, anziehen, medizinisch versorgen.
- 09:00Medikamenten-Runde. Dokumentation am Mobilgerät.
- 12:00Essen ausgeben, beim Essen helfen – wo nötig.
- 13:30Kurze Pause.
- 14:00Nachmittags-Aktivierung, Gespräche, Familien-Kontakt.
💰Was verdienst du in der Ausbildung als Pflegefachkraft in Frankfurt?
Im ersten Lehrjahr bekommst du im Schnitt rund 1.190 Euro brutto monatlich, im zweiten etwa 1.250 Euro und im dritten circa 1.350 Euro – je nach Träger und Tarifvertrag (TVöD, AVR oder Haustarif) kann das variieren. Nach dem Abschluss startest du als Pflegefachkraft in Frankfurt im Schnitt mit etwa 3.000 bis 3.600 Euro brutto, bei öffentlichen Trägern mit TVöD-Bindung oft am oberen Ende der Spanne.
Ausbildungsvergütung nach Lehrjahr
Grobe Richtwerte (brutto/Monat). Die tatsächliche Vergütung hängt von Tarif, Branche und Region ab.
🚀Wie geht es nach der Ausbildung als Pflegefachkraft weiter?
Mit dem Abschluss als Pflegefachkraft hast du in Frankfurt viele Türen offen. Du kannst dich auf Intensiv-, OP- oder Anästhesiepflege spezialisieren, in die Pflegeleitung wechseln oder ein Studium draufsatteln. Der Markt belohnt Weiterqualifizierung, weil Fachkräfte mit Spezialwissen deutlich gefragter sind.
Einstieg als Pflegefachkraft
2.950 €Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege
3.400 – 4.200 €Pflegefachkraft mit Leitungsqualifikation / Stationsleitung
3.600 – 4.500 €Bachelor Pflegewissenschaft / Pflege dual
3.500 – 4.800 €⚖️Ausbildung oder Studium als Pflegefachkraft: Was lohnt sich?
Wer schnell ins Berufsleben einsteigen und direkt Geld verdienen will, ist mit der Ausbildung gut bedient. Ein Pflegestudium dauert länger, öffnet aber Türen in Management und Forschung. Für alle, die früh praktisch arbeiten und dabei Verantwortung übernehmen wollen, ist die Ausbildung der direktere Weg.
Ausbildung als Pflegefachkraft
- ✓Sofort Gehalt ab Tag 1
- ✓Schneller Berufseinstieg nach 3 Jahren
- ✓Hohe Praxisnähe von Anfang an
Bachelor Pflegewissenschaft / Pflegestudium dual
- ✓Akademischer Abschluss für Führungspositionen
- ✓Breiter Zugang zu Forschung und Lehre
- ✓Langfristig höheres Gehaltspotenzial
Ausbildung vs. Studium: Wer hat mit 25 mehr verdient?
Vereinfachte Modellrechnung (netto, gerundet) – die Ausbildung verdient ab Tag 1, ein Studium startet später.
🏢Welche Betriebe bilden als Pflegefachkraft in Frankfurt aus?
Vom spezialisierten Fachbetrieb bis zum großen öffentlichen Arbeitgeber: In Frankfurt suchen gerade viele Betriebe Azubis als Pflegefachkraft. Hier siehst du, wer ausbildet – und kommst mit einem Klick direkt zu ihren offenen Stellen.
Diese Betriebe in Frankfurt bilden gerade aus
Passt das zu dir?
Drei kurze Fragen, eine ehrliche Einschätzung – kein Test mit richtig oder falsch.
Deine Stärken: Belastbarkeit · Teamgeist · Hands-on
🤔Schaffe ich das – und kann ich mir das leisten?
Kurze, ehrliche Antworten auf die Fragen, die sich fast alle vor der Bewerbung stellen.
Ist die Ausbildung schwer?
Ehrlich: Am Anfang ist vieles neu, und die Zwischen- und Abschlussprüfung solltest du ernst nehmen – gerade die Technik. Aber deine Schulnoten sind weniger wichtig, als du denkst: Der Betrieb bringt dir alles Schritt für Schritt bei. Wer zuverlässig ist und mit anpackt, schafft die Ausbildung auch mit einem normalen Haupt- oder Realschulabschluss.
Was, wenn ich abgelehnt werde?
Ganz normal – bewirb dich einfach bei mehreren Betrieben gleichzeitig. Klappt es erst mal nicht, ist ein Praktikum oder eine Einstiegsqualifizierung (EQ) oft die Brücke in die Ausbildung. Viele Betriebe stellen sogar kurz vor oder nach dem Ausbildungsstart noch ein – aktuell gibt es mehr freie Plätze als Bewerber.
Kann ich mir Frankfurt als Azubi leisten?
Eng, aber machbar. So sieht ein typischer Monat im 1. Lehrjahr ungefähr aus:
- ➕ Ausbildungsgehalt: ca. 1.190 € brutto (netto etwas weniger)
- ➖ WG-Zimmer (Randbezirke günstiger): ~450–650 €
- ➖ Azubi-/Deutschland-Ticket: ~29–58 €
- ➖ Essen, Handy, Freizeit: ~250 €
- 💡 Tipp: Mit Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) von der Agentur für Arbeit bekommst du je nach Situation mehrere hundert Euro extra – besonders, wenn du nicht mehr zu Hause wohnst.
🔄Quereinstieg & Umschulung: Ausbildung mit 25, 30 oder älter
Eine Ausbildung ist nicht nur etwas für Schulabgänger. Für eine duale Ausbildung gibt es kein Höchstalter – viele Betriebe schätzen die Reife und Zuverlässigkeit von Quereinsteigern und Umschülern sogar besonders.
- Umschulung statt klassischer Ausbildung: Mit Berufserfahrung geht es oft schneller – eine Umschulung dauert meist 2 Jahre und endet mit demselben anerkannten Kammerabschluss (IHK/HWK).
- Förderung über den Bildungsgutschein: Agentur für Arbeit oder Jobcenter können eine Umschulung komplett finanzieren – Lehrgangskosten und oft auch deinen Lebensunterhalt. Für eine reguläre Ausbildung helfen BAB, Wohngeld oder Aufstiegs-BAföG.
- Teilzeit ist möglich: Eine Ausbildung in Teilzeit ist gesetzlich erlaubt – praktisch, wenn du Familie hast oder nebenbei arbeiten musst.
- So startest du: Lass dich kostenlos von der Berufsberatung der Agentur für Arbeit beraten (Ausbildung vs. Umschulung, Förderung) – und bewirb dich parallel direkt auf freie Stellen.
Wie bewirbst du dich für eine Ausbildung als Pflegefachkraft?
Für eine Ausbildung als Pflegefachkraft brauchst du ein kurzes Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf und deine letzten zwei Zeugnisse. Bewirb dich am besten von September bis November für das Folgejahr, dank Fachkräftemangel haben aber auch Spätbewerber gute Chancen. Wichtig sind Freundlichkeit und Kommunikationsstärke, ein Praktikum vorab ist ein Plus.
Wann bewerben?
Die meisten Ausbildungen starten am 1. September. Große Ketten suchen ab Herbst des Vorjahres (Sep–Nov 2025 für Start Sep 2026). Dank Fachkräftemangel haben aber auch Spätbewerber gute Chancen.
Deine Bewerbungsunterlagen – Checkliste
Anschreiben-Vorlage: So könnte deins aussehen
Sehr geehrte Frau/Herr [Name],
ich bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz als Pflegefachfrau/-mann in Ihrem Haus in [Stadtteil]. Auf Ihre Stellenanzeige bin ich über [Quelle] aufmerksam geworden.
[Warum dieser Betrieb?] Ich habe mich über Ihren Betrieb informiert und schätze besonders [konkretes Detail – z.B. die Ausbildungsqualität, das Team, die moderne Ausstattung].
[Warum Pflege / Gesundheit?] Ich interessiere mich seit Längerem für Pflegefachkraft und möchte genau das lernen. Durch ein Praktikum bei [Betrieb] konnte ich bereits erste praktische Einblicke gewinnen.
[Was bringe ich mit?] Ich bin zuverlässig, teamfähig und motiviert, Neues zu lernen. Gerne überzeuge ich Sie in einem persönlichen Gespräch.
Mit freundlichen Grüßen
[Dein Name]
Vorstellungsgespräch: So überzeugst du
👔 Was anziehen?
- Lebensmittel/Drogerie: Saubere Jeans + Bluse/Hemd, geschlossene Schuhe
- Mode: Zeig deinen Stil – gepflegt, aber nicht übertrieben
- Technik: Smart Casual, kein Anzug nötig
- Generell: Lieber etwas über- als unterdressed
💡 Was vorbereiten?
- Besuche den Laden vorher als Kunde – merk dir Details
- Überleg dir: Was gefällt dir an dem Betrieb konkret?
- Bereite 2–3 eigene Fragen vor („Wie sieht ein typischer Tag aus?“)
- Übe mit Freunden oder Familie ein Rollenspiel
Soft Skills, die Betriebe wirklich suchen
Noten sind weniger wichtig als du denkst. Die meisten Betriebe sagen: „Wir gucken nicht aufs Zeugnis, wir gucken, ob du mit Leuten kannst.“
🕐Wie sind die Arbeitszeiten in der Ausbildung als Pflegefachkraft?
Arbeitszeiten und Bedingungen hängen vom Betrieb und der Branche ab – in der Regel sind es rund 38–40 Stunden pro Woche, oft mit frühem Start und je nach Betrieb auch mal Samstagsdienst. Achte im Ausbildungsvertrag auf geregelte Arbeitszeiten, deinen Urlaubsanspruch, die Vergütung und die Übernahmechancen nach der Ausbildung.
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Karte und aktuelle Stellenauswahl
Frankfurt im Überblick
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gesetzlich vorgeschrieben ist mindestens ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss kombiniert mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einer zweijährigen Pflegehilfe-Ausbildung. Die meisten Frankfurter Träger wie das Universitätsklinikum oder die Agaplesion-Kliniken verlangen in der Praxis einen mittleren Abschluss. Wer die Fachhochschulreife oder das Abitur mitbringt, kann parallel auch ein duales Pflegestudium ins Auge fassen.
Du bewirbst dich direkt bei dem Krankenhaus, Pflegeheim oder ambulanten Dienst, bei dem du ausgebildet werden möchtest – zum Beispiel beim Universitätsklinikum Frankfurt, beim Bürgerhospital oder bei einem der AWO- oder Caritas-Träger. Üblich sind ein Anschreiben, Lebenslauf, letztes Zeugnis und manchmal ein Motivationsschreiben. Bewerbungen für den Ausbildungsstart im Herbst solltest du spätestens bis zum Frühjahr einreichen.
Die schulische Ausbildung findet an einer Pflegeschule oder einem Bildungszentrum für Gesundheitsberufe statt, das mit deinem Ausbildungsbetrieb kooperiert. In Frankfurt gibt es mehrere solcher Einrichtungen, unter anderem das Bildungszentrum des Universitätsklinikums. Welche Schule für dich zuständig ist, hängt vom Träger deiner Ausbildung ab.
Die seit 2020 geltende generalistische Pflegeausbildung bedeutet, dass du in allen drei Lehrjahren mit verschiedenen Altersgruppen arbeitest – also auf Kinderstationen, in der Altenpflege und in der Erwachsenenpflege. Erst im dritten Jahr kannst du einen Vertiefungsschwerpunkt wählen. Frankfurt bietet dafür ideale Voraussetzungen, weil viele Träger Kooperationsverbünde mit Kinderkliniken, Akutkrankenhäusern und Pflegeheimen betreiben.
Das ist angesichts der Frankfurter Mietpreise eine ehrliche Frage: Alleine leben ist mit rund 1.190 Euro im ersten Lehrjahr kaum möglich, wenn du kein günstiges WG-Zimmer findest. Viele Azubis pendeln aus dem Rhein-Main-Umland, wohnen noch bei der Familie oder beantragen Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) beim Jobcenter. Manche Träger bieten günstige Azubi-Wohnheimplätze an – das lohnt sich beim Vorstellungsgespräch gezielt nachzufragen.
In Frankfurt gibt es eine breite Trägerlandschaft: Das Universitätsklinikum Frankfurt ist einer der größten Ausbildungsbetriebe, hinzu kommen das Bürgerhospital, das Nordwest-Krankenhaus, die Agaplesion-Gruppe, Einrichtungen der AWO, Caritas, Diakonie sowie zahlreiche private Pflegeheime und ambulante Dienste. Die Auswahl des Trägers beeinflusst, welche Pflegeschule du besuchst und in welchem Tarifgefüge du arbeitest.
Angesichts des anhaltenden Pflegefachkräftemangels ist die Übernahmequote in Frankfurt erfahrungsgemäß hoch – die meisten Träger übernehmen ihre Azubis nach dem Abschluss, sofern beide Seiten das möchten. Das Universitätsklinikum und viele andere öffentliche Häuser bieten tarifgebundene Stellen nach TVöD. Es lohnt sich, das Thema Übernahme bereits im Ausbildungsvertrag oder spätestens im letzten Lehrjahr offen anzusprechen.
Ja, der generalistische Pflegefachkraft-Abschluss ist innerhalb der EU durch die europäische Berufsanerkennungsrichtlinie anerkannt, was Arbeit in anderen EU-Ländern erleichtert. Außerhalb der EU, zum Beispiel in der Schweiz oder den USA, sind zusätzliche Anerkennungsverfahren nötig. Viele Frankfurter Kliniken haben zudem internationale Partnerschaften, über die Kurzpraktika oder Hospitationen im Ausland möglich sind.
Quellenangaben
- Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET & Engpassanalyse
- BIBB Datenreport zur Berufsbildung
- StudySmarter Jobbörse: aktuelle Ausbildungsstellen (laufend aktualisiert)